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CD Review: Oomph - GlaubeLiebeTod

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Veröffentlicht am Donnerstag 27 April 2006 18:14:56 von Master_Of_Puppets
Das Album das auf einen großen Erfolg folgt, kann durchaus eine heikle Angelegenheit sein. Im Falle von Oomph gilt es nach dem überaus erfolgreichen „Wahrheit oder Pflicht“ mit den Hitsingles „Augen Auf“ und „Meine brennende Liebe“, sowohl die neu hinzugewonnenen Anhänger, als auch die treueren Fanschichten zufrieden zu stellen.
 
 
 
 
 
1. Gott ist ein Popstar
2. Das letzte Streichholz
3. Träumst du
4. Die Schlinge
5. Du willst es doch auch
6. Eine Frau spricht im Schlaf
7. Mein Schatz
8. Dreh dich nicht um
9. Land in Sicht
10. Tanz in den Tod
11. Ich will deine Seele
12. Zuviel Liebe kann dich töten
 
Line-Up
Dero (Gesang, Drums)
Crap (Gitarre, Keyboards)
Flux (Gitarre, Sampling)
 
Das Potenzial für diesen durchaus nicht einfachen Spagat besitzt „GlaubeLiebeTod“ allerdings. Den Wolfsburgern ist es auf ihrer neuen CD gelungen, jeden einzelnen Song herrlich eingängig einzuspielen, und trotzdem mit kleinen aber feinen Spielereien für die notwendige Abwechslung zu sorgen. Monoton klingt das Album jedenfalls nie.
Highlights dieser CD sind das treibende „Das letzte Streichholz“ oder auch das melodische „Träumst du“. Begeistern kann vor allem „Die Schlinge“, bei dem Oomph die Titelmelodie des Westerns „Spiel mir das Lied vom Tod“ von Enrico Morricone in einen klasse Midtempo-Stampfer verwandeln. Ebenfalls sehr gelungen ist die Umsetzung des Gedichts von Erich Kästner „Eine Frau spricht im Schlaf“
Trotz der sehr überzeugenden musikalischen Attribute, besticht „GlaubeLiebeTod“ vor allem durch die düstere Lyrik von Sänger Dero, der seine gesellschaftskritischen Texte auch sehr ansprechend umsetzt. So wird in „Mein Schatz“ jegliche Form von Machtmissbrauch angeprangert, und hierfür die wohl allen bekannte Metapher aus J.R.R. Tolkiens „Herr der Ringe“ verwendet. Am bekanntesten dürfte allerdings die kontrovers diskutierte erste Single „Gott ist ein Popstar“ sein. Durch die lächerliche Selbstzensur der Mainstream-Medienanstalten erhielt dieser sehr eingängige Song zwar genug Aufmerksamkeit. Allerdings wurde oft übersehen, dass es bei dem provokanten Titel eben nicht um Blasphemie, sondern um übertriebene Idealisierung von selbsternannten und künstlich aufgebauten Pop-Ikonen geht. Diese lyrische Umsetzung ist bei genauer Betrachtungsweise sogar das Highlight der CD, weswegen sich jeder aufgeschlossene Fan von modernerem harten Rock sich intensiv mit der aktuellen Veröffentlichung des Wolfsburger Trios auseinandersetzen sollte. Es lohnt sich.

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