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CD Review: Once Solemn - Pain within

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Veröffentlicht am Mittwoch 07 März 2007 17:43:57 von madrebel


Once Solemn – Pain within

1.    Interlude
2.    Spiral
3.    Finger on the Trigger
4.    Pain within
5.    Four walls of fear
6.    Embittered leaders
7.    Visioning
8.    S.T.A.N.

Spielzeit: 25:05

Wolfgang Baumann – Vocals / Guitars
Timo Schütz – Guitars / Backings
Uwe Schwaderer – Bass / Backings
Wolfgang Winter – Drums


Nach ihrer E.P. „Once Solemn – Part One“ aus dem Jahre 2005 und dem Mitwirken auf dem aktuellen G.R.U.N.Z. – Sampler liefert der schwäbische Vierer mit „Pain Within“ seine zweite Mini-LP ab, die wieder als Eigenproduktion aus dem Hause Dragonstudios entstanden ist.

Der Name „Once Solemn“ erinnert einen sofort an die Band Paradise Lost, die in ihren früheren Tagen auch guten Death Metal spielte. Und genau diesen traditionellen Death Metal der 90er Jahre hat sich das schwäbische Quartett auf die Fahnen geschrieben. Doch Once Solemn klingen keineswegs wie eine Kopie von Paradise Lost, ihr traditioneller Death Metal ist gepaart mit aktuellen Einflüssen und weist des weiteren auch einige Thrash Parts auf.

Das Intro „Interlude“ führt uns direkt zu dem Opener „Spiral“. Besser könnte der Einstieg zu diesem Silberling nicht gewählt sein, denn in knapp 2 Minuten zeigt die Band auf, um was es ihnen geht und wie viel Spielfreude in ihnen steckt.

Weiter geht es mit „Finger on the trigger“, ein stampfender heavy Song mit dem gewissen Groove. Wer die ersten Songs aus dem Jahre 2005 kennt, bemerkt die schnelle Evolution der Truppe, die Spielweise ist mittlerweile sehr tight und die 4 bilden eine absolute Einheit.

Darauf folgt der Titelsong des Albums „Pain within“. Ein Midtempo Song, der einen den „Schmerz“ gut vermitteln kann, den der Text ausdrücken soll.
Nummer 5 „Four walls of fear“ ist der längste und progressivste (nicht im Sinne von Gefrickel!) Song des Albums.

„Embittered leaders“ reiht sich in die gute Qualität der Vorgängersongs ein. Hervorzuheben ist dann noch mal „Visioning“, der letzte Song des Albums, bevor uns die Band mit dem Outro und Instrumental „S.T.A.N.“ in die dunkle kalte Nacht entlässt. „Visioning“ zeigt am deutlichsten die Verschmelzung des Death Metal der 90er und aktuellen Einflüssen auf. Einfach klasse!

Irgendwie wird in fast jeder Plattenkritik eine Band mit anderen Bands verglichen oder die Spielweisen von Instrumentalisten mit deren ihrer Kollegen. Dem will ich heute auch nicht nachstehen, denn Sänger Wolfgang erinnert des öfteren mal an Evil Chuck (R. I. P.!), was aber in keinster Weise ein Vorwurf sein soll. Man könnte hier nun weitermachen und sagen, dass der Schlagzeuger und Namensvetter vom Sänger ein Sohn von Dave Lombardo sein könnte. Für Bassist und Gitarrist finde ich nun keine Vergleiche, möchte sie aber genauso herausheben, da sie absolut tolle Arbeit geleistet haben. Was schon länger nicht mehr auf vielen CDs zu hören ist, setzt die Truppe in den Songs sehr gut um: Gitarrensoli, die zu keiner Zeit Langeweile aufkommen lassen. Sie passen einfach in die Songstrukturen.

Zieht man das Intro und Outro ab bleiben netto 6 sehr abwechslungsreiche Songs, die im Detail verspielt sind und die Einflüsse der Musiker in den traditionellen Death Metal deutlich wiedererkennen lassen. Meine Stilbezeichnung wäre grooviger Melodic Death Metal mit Thrash Einflüssen.

Wer die CD haben möchte nimmt entweder Kontakt zur Band über deren Homepage auf http://www.oncesolemn.de oder bestellt sich die CD im Shop auf der Homepage von http://www.dragonstudios.de . Ich kann die CD jedenfalls mit gutem Gewissen weiterempfehlen.

Kleiner Tipp von mir am Rande: Checkt die Jungs mal live aus, ihr werdet es nicht bereuen!

Georg"Schorsch"Grasi

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