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CD Review: Omega Doom - Green Experience

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Veröffentlicht am Dienstag 07 Juni 2005 15:11:03 von madrebel
Seit ein paar Monaten gibt es eine neue Band im Deathmetal-Genre.

Chris, der Sänger, drückte mir die CD in die Hand und ich saß am nächsten Morgen voller Erwartung vor meiner Anlage. Das Cover bietet einem den Anblick von einer Schachtel voll mit Grasknollen, was dann wohl eine Erklärung für den Titel des Albums wäre.










Omega Doom - Green Experience


Seit ein paar Monaten gibt es eine neue Band im Deathmetal-Genre.

Chris, der Sänger, drückte mir die CD in die Hand und ich saß am nächsten Morgen voller Erwartung vor meiner Anlage. Das Cover bietet einem den Anblick von einer Schachtel voll mit Grasknollen, was dann wohl eine Erklärung für den Titel des Albums wäre.
So, CD eingeworfen und der erste Song fängt an.
Was man nun vernimmt, ist ein sehr atmosphärisches Intro, welches auch sehr schnell wieder aufhört und nun geht es mit schnellem Übergang direkt los mit dem ersten Song „Feel like shit“. Ein schicker Midtempo Song, der im Refrain einen schön nach vorne treibenden O-Beat besitzt. Der Sänger grunzt und keift sich hier ganz ordentlich durch den Song.

Mir fallen hier auch sehr sauber gespielte und vor allem gut geplante Partwechsel auf, dies lässt eindeutig merken, dass die Jungs von Omega Doom definitiv wissen, was sie da tun. Zum Ende des Songs kommt ein richtig schöner Halftime Part, der es förmlich verlangt, dazu mit dem Kopf zu nicken.
Der zweite Song fängt an. „Kill“ Hier geht es direkt zur Sache. Ebenso wie beim ersten Song, wird hier lieber MidTempo bevorzugt.
Kommen wir nun zum Titelsong des Albums: „Green Experience“
Hier wird mit einem kleinen Schlagzeugpart eingeleitet und es geht auch direkt ohne Kompromiss weiter wie auf den Songs davor. Es wird auf ein mittleres Tempo geachtet und der Sänger grunzt und keift sich ordentlich durch das Liedmaterial durch.
Der nächste Song, „Nothing to say“ fängt sehr doomig an, steigert sich dann in einen sehr schön, nach vorne treibenden Beat, welcher dann auch beibehalten wird.
Erinnert mich persönlich vom Beat und den Gitarren her etwas an Sepultura zu Roots Zeiten. In der Mitte des Songs, wird auf einmal in einen schnellen Off Beat Teil gewechselt, ebenso schnell dann auch wieder in einen Half Time, welcher dann sich wieder in das Alte Tempo zurückbegibt, hier wird dann auch bis zum Ende weiter gemacht.
Der nächste Song ist auch mein Favorit auf der Scheibe.“Subversive“ fängt wie immer im Midtempo an. Erinnert von der Aufmachung stark an Down, muss man mal positiv vermerken. Hier werden sich Einflüsse von Led Zeppelin Songs herüber geholt und auch sehr gut verwertet. Dieser Song ist nur so gespickt mit eingängigen Gitarrenriffs, die auch im Ohr bleiben.
„Strings“ fängt mit einem Basspart an und diesmal handelt es sich mal nicht um ein Midtempo Stück, es geht hier sogar richtig schön zur Sache. Ein Onbeat jagd den nächsten, obwohl hier auch ebenso auf Groove geachtet wird, was keineswegs negativ zu vermerken ist. Zu meinem Verwundern, fängt der nächste Song, „Blow“ sehr Melodisch an, was dann aber wieder wechselt in den bekannten Liedaufbau. Hier wird auch wieder auf sehr viel Rhythmus und Groove geachtet. In der Mitte des Songs hört man, für den Rest der Songs ungewohnt, ein Gitarrensolo, dass sich Omega Doom aber auch hätte sparen können.
Der nächste Song „White Crystal“ gibt direkt auf die Fresse, von der ersten Sekunde an. Hier bleibt keine Matte ruhig auf dem Kopf. Der Song ist pausenlos im On Beat, was auch sehr gut kommt und auch vorne treibt, allerdings gegen Ende des Songs wird wieder auf das bekannte Mid Tempo-Spielen bestimmt. Vom Gesang hört man in diesem Part einige ‚Fuck the system’ grunzereien.
„No Tolerance“ ist ein sehr grooviger Song, der auch schöne, eingängige Gitarrenriffs besitzt. Im Refrain gibt es wieder einen sehr schönen On Beat Part, der gut auf die Fresse gibt. Zum Ende hin gibt es wieder Mid Tempo mit Gekeife, wechselt dann aber sehr schnell in einen weiter nach vorne treibenden On Beat Part.
Oh Yeah! „Freedom“ macht wach und haut ohne Kompromisse dem Hörer gehörig eins auf die Glocke! Es ist definitiv der schnellste Song des Albums, obwohl man im Refrain wieder auf Midtempo stößt. Ansonsten sehr gut eingängige Riffs und schnelle Beats. Man kann schon sagen, sie haben sich ihren stärksten Song für den Schluss aufgehoben.
Nun bin ich auch schon beim Outro angelangt. Hier ist wieder die gleiche Atmosphäre wie zu Anfang. Kommt sehr industriell rüber. Das Outro hätte man sich schenken können.

Im Großen und Ganzen ein sehr schön grooviges und doomiges Scheibchen, welches sich auf jeden fall zum anhören lohnt. Ich persönlich muss sagen, genau meine Wellenlänge. Technisch jetzt kein Überflieger, aber dennoch auf ganz gutem Niveau. Die Jungs wissen, was sie tun. Ich bin mal auf einen Gig dieser Truppe gespannt, denn den werde ich mir definitiv reinziehen.


Heavy Metal!
DanToKa


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