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CD Review: OSI - Office of Strategic Influence

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Veröffentlicht am Dienstag 25 Februar 2003 07:30:00 von Zombie_Gecko
Sperriger, heftiger Stoff für Proggies – da is nix mit mal eben so neben her laufen lassen! Wer auf DREAM THEATER und FATES WARNING steht, kriegt das Teil vielleicht runter ohne sich zu verschlucken…









01. The New Math (What He Said)
02. OSI
03. When You`re Ready
04. Horseshoes And B-52`s
05. Head
06. Hello, Helicopter!
07. shutDOWN
08. Dirt From A Holy Place
09. Memory Daydreams Lapses
10. Standby (Looks Like The Rain)

(47:33 min)

2003 Inside OutMusic (www.insideout.de)


Line Up:
Jim Matheos (Fates Warning) – Guitar, Keyboards, Programming
Kevin Moore (Ex- Dream Theater, Chroma Key) – Vocals, Keyboards, Programming
Mike Portnoy (Dream Theater) – Drums
Sean Malone (Gordian Knot) – Bass, Stick
Steven Wilson (Porcupine Tree) – Vocals on “shutDOWN"



Man möge mir verzeihen, daß ich “Office Of Strategic Influence“ bespreche, aber für dermassen harten Tobak hätte sich wohl in unseren Reihen eh keiner gefunden, der sich darum reisst. Denn was All-Star-Projekt hier auf CD gepresst hat, ist zumindfest für Metaller-Ohren ziemlich anstrengend. Von relativ monoton bis ziemlich frickelig wird alles geboten, dazu verhältnismässig wenig E-Gitarren und ein Gesang, der stark gewöhnungsbedürftig trotz seiner Monotonie ist. Und auch die Songs machen es dem Hörer nicht einfach – irgendwo findet sich die rote Linie schon wieder, dazwischen schweift man aber auch manchmal gnadenlos ab und entführt den Hörer in eine unwirkliche Klangwelt, die sowohl beruhigend als auch beklemmend wirkt. Hat man sich gerade an das einlullende Duo Bass plus Keyboard gewöhnt, entwickelt sich unter Zuhilfenahme von Gitarre und Gesang plötzlich eine Eigendynamik, die den Hörer sofort wieder hochschrecken lässt. Trotzdem wirkt „Office…“ nicht zusammengewürfelt, sondern schon fast hinterhältig durchdacht. Dem Hörer wird kaum die Möglichkeit gelassen, sich auf einen Part länger einzustellen – kaum fängt man an sich daran zu gewöhnen, wird mindestens ein Instrument eingefügt, das den Rahmen fast sprengt (zum Beispiel südamerikanische Percussion plötzlich im Vordergrund eines Akustikgitarrenparts, wobei die Percussions im Vergleich zur Gitarre schon beinahe aggressiv wirken). Das passt dann auch wieder zum Band- / Albumtitel, der einer Behörde „entliehen“ wurde, die nach dem 11.September gegründet wurde, um die USA der Weltöffentlichkeit so zu verkaufen, wie man es gerade braucht. Sicher nicht jedermanns Geschmack (sei es Systemkritik, die hier soweit ersichtlich auch textlich verübt wird als auch musikalisch), dürfte aber durchaus begeisterte Anhänger finden. Und bevor sich jemand zu Wort meldet, dem irgendwas ann diesem Review nicht passt: schick uns bitte dein Review, denn ich will nicht abstreiten, dass ich dieses Album vielleicht völlig falsch interpretiert habe. Deswegen gibt`s auch keine Kauf- oder Nicht-Kauf-Empfehlung, denn ich bin der Meinung dieses Album muss jeder für sich selbst erschließen!

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