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CD Review: ORPHANAGE - Driven

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Veröffentlicht am Montag 19 April 2004 21:00:06 von Zombie_Gecko
Wenn man sich am einen Kuchen nur noch ein kleines Stück sichern kann, versucht man wenigstens noch eines vom nächsten zu ergattern. Nur sollte man aufpassen, dass man nicht dazwischen hängen bleibt und dann nichts bekommt…







01. The Sign
02. Black Magic Mirror
03. Cold
04. Prophecies Of Fame
05. Dead Ground
06. My Master`s Master
07. Black Gate
08. In Slavery
09. Truth Or Lies
10. Driven
11. Infinity
12. Addiction
13. Beyond The Fall
14. Ender`s Game

(66:55 min)


2004 Nuclear Blast (www.nuclearblast .de)


Line Up:
Georg Oosthoek - Lead Grunt Singer
Rosan van der Aa
Guus Eikens - Guitar
Remko van der Spek - Bass Guitar
Lasse Dellbrügge - Keyboards
Sureel - Drums

www.orphanage.nl



Discographie:
Oblivion (1995)
By Time Alone (1996)
At The Mountains Of Madness (MCD) (1997)
Inside (2000)
Driven (2004)



Satte vier Jahre haben Orphanage sich Zeit gelassen, um ein neues Album einzuspielen. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben und so haben Bands wie Within Temptation, Lacuna Coil oder Evanescene (mit Abstrichen) den Markt für harte Gitarrenmusik mit weiblichen Vocals schon unter sich aufgeteilt. Wobei Orphange mit ihrem Schöne-und-das-Biest ja sowieso eher auf der mittlerweile ja auch ausgelutschten Theatre Of Tragedy-Masche reiten. Trotzdem wissen Songs wie der Opener „The Sign“, „Black Magic Mirror“, das ruhige (nur mit female Vocals ausgestattete) „Beyond The Fall“ oder das abschließende „Ender`s Game“ zu überzeugen. Nicht neu, aber gut! Eine größere Anzahl an Fans zu finden, die sich um den eher schleppenden Gothic Death reißt dürfte schwer sein, aber das sollte eh nicht die Intention der Musiker sein. Irgendwie scheint man aber gleich neue Käuferkreise erschließen zu wollen, und so hauen die Holländer nach zwei wirklich guten Songs, mit denen man auf jeden Fall das verbliebene Publikum in diesem Genre wirklich zufrieden stellen kann dem leicht verdutzten Hörer beim nachfolgenden „Cold“ auf einmal fürchterlich modern klingende Riffs im ach so angesagten New-Metal-meets-primitiven-Death-Metal-Stil um die Ohren und passend dazu fängt Sänger George auf einaml an, dazu passend abgehackt zu grunzen und Vocal-Verzerrer einzusetzen! Erinnert massiv an Atrocity`s experimentielle Phase um das „Blut“-Album (welches ich persönlich stinklangweilig finde) und ist so überflüssig wie Viagra für den Dorfpfarrer. Wer auf einen einmaligen Ausrutscher gehofft hat, der schöpft beim etwas traditioneller gehaltenen „Prophecies Of Fame“ wieder Hoffnung, die Orphanage aber spätestens bei „Dead Ground“ in Grund und Boden Groove-Grunzen!
So wechseln dann leider nicht nur beim Gesang Licht und Schatten in einer Tour sondern auch musikalisch, und ich kann die Gedanken des Sechsers nicht nachvollziehen. Sicher wird man mit den Songs im „klassischen“ Gothic Death-Sektor nicht zu Megasellern aufsteigen, aber auch die verbliebenen Freunde dieser Musik werden an den ziemlich unpassenden und zudem uninspiriert klingenden modernen Parts mit Primitiv-Riffing kaum Gefallen finden. Und damit landen Orphanage dann irgendwo im Niemandsland dazwischen. Schade um eine Band, die ohne Zweifel Potential hat, aber mit „Driven“ einen halbgar klingenden Bastard eingespielt hat, auf den beide Lager verzichten können.
Unnötig!

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