Artikel Bewertung

Punkte im Schnitt: 0
Stimmen: 0

Bewerten Sie doch diesen Artikel:

star_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png


Suche

Ihre Suchbegriffe:
Verknüpfung der Suchbegriffe:

Zur Meinung von Amazon

CD Review: Norther - Till Death Unites Us

Bisher keine Wertungen

Veröffentlicht am Dienstag 28 März 2006 21:17:57 von Master_Of_Puppets
Eine feste Institution im melodischen Death Metal sind die Finnen Norther. Zu Beginn ihrer Karriere fälschlicherweise als Children Of Bodom-Klone belächelt, beweist die Band spätestens seit dem Zweitwerk „Mirror Of Madness“, dass sie im Gegensatz zu ihren bekannteren Kollegen um einiges straighter zu Werke geht. Dies beweisen die Skandinavier auch auf dem neuen Album „Till Death Unites Us“.
 
 
 
 
 
1. Throwing My Life Away
2. Drowning
3. Norther
4. Everything
5. Evil Ladies
6. Omen
7. Scream
8. Fuck You
9. Alone In The End
10. Die
11. Wasted Years
12. The End Of Our Lives
 
Spinefarm Records
 
Line-Up
Pete Lindroos - vocals, guitar
Kristian Ranta - guitar, vocals
Heikki Saari - drums
Jukka Koskinen - bass
Tuomas Planman - keyboards
 
Wer jetzt allerdings denkt, dass Norther nur ein weiteres Album im bewährten Stil aufgenommen haben, der täuscht sich. Dezente Innovation heißt das Stichwort. Der auf den letzten Veröffentlichungen „Death Unlimited“ und „Solution 7“ eingeschlagene Weg wird konstant weiterverfolgt.
Bereits der Beginn mit „Throwing my Life Away“ ist hundertprozentiger Metal a la Norther. Allein dieser Song enthält alle Elemente die man von den Finnen kennt und schätzt. Gerade heraus gespielte Riffs, aggressiv nach vorne gehende Drums, garniert mit dem nötigsten an Melodien und dem typisch hasserfüllten Geschrei von Pete Lindroos.
Allerdings handelt es sich hier nicht um eine bloße Kopie bereits bekannter und bewährter Muster. Bei manchen Stücken, so z.B. dem herrlich relaxten „Omen“ übernimmt Kristian Ranta einen Teil der Vocals, und setzt mit melodiösen Passagen einen herrlichen Kontrast zu dem mittlerweile auch bei Ensiferum tätigen Lindroos.
 
Generell überzeugt das Album mit einigen Tempowechseln, die für die nötige Spannung sorgen. Wüste Knüppelorgien gehören bei Norther mittlerweile zur Vergangenheit, was die Stücke aber nicht weniger kompakt macht. Im Gegenteil, „Till Death Unites Us“ wirkt hierdurch um einiges geschlossener, als beispielsweise die vorhergehenden Veröffentlichungen.
Auch gehören exzessive Soliorgien mittlerweile zur Vergangenheit. Sicherlich wird an einigen Stellen noch deutlich gemacht, dass sämtliche Musiker ihre Instrumente perfekt beherrschen, aber dies geht zu keinem Zeitpunkt zu Lasten der Songqualität.
 
Norther gehen mit dieser CD den nötigen Schritt vorwärts, ohne bewährte Trademarks der Bandgeschichte zu vergessen. Ich gehe soweit, „Till Death Unites Us“ als Pflichtkauf zu bezeichnen.

Kommentare zu diesem Artikel
Zur Zeit sind noch keine Kommentare vorhanden, Sie können der Erste sein.
Schreibe jetzt einen weiteren Kommentar!