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CD Review: Norther - Mirror Of Madness

Veröffentlicht am Dienstag 19 August 2003 17:22:41 von madrebel
Dieser Artikel wurde von masterofpuppets mitgeteilt
Norther zum zweiten. Kein halbes Jahr nachdem mir das grandiose Debüt der Finnen in die Hände fiel liegt auch schon der Nachfolger „Mirror Of Madness“ vor. Da stellt sich natürlich an dieser Stelle die Frage ob es sich hierbei um einen Schnellschuss handelt, oder ob Norther mit ihrem neuen Album an vergangene Glanztaten anknüpfen konnten.
Nun ja, eine blosse Kopie des Erstlings ist es zumindest nicht was die Musiker aus dem Land der tausend Seen hier vorlegen. Das Material weist zwar nach dem ersten Hören einige Parallelen zu „Dreams Of Endless War“ auf, allerdings bezieht sich das lediglich auf die bandüblichen Trademarks wie Keyboard-Gitarrenduelle und das fiese Gekeife von Sänger Pete Lindroos. Diverse Weiterentwicklungen sind allerdings auch festzustellen. Zum einen sind die Keys weiter in den Hintergrund, was zur Folge hat, das der Sound erfreulicherweise gitarrenlastiger ausgelegt ist. Auch bekommt erneut jedes Instrument genügend Spielraum zur Entfaltung, was ebenfalls positiv zu bewerten ist.
Auch die Parallelen zu den potentiellen Urvätern Children Of Bodom haben weiter abgenommen. Gut, der Ohrwurm „Unleash Hell“ könnte auch von Wildchild Laiho und Konsorten kommen, aber das Restmaterial ist erfreulicherweise erheblich eigenständiger als noch bei Debüt. Zwar braucht es diesmal erheblich mehr Durchläufe bis die Songs sich in den Gehörgängen festsetzen. Es klingt rauer und vor allem sperriger was einem da aus den Boxen entgegenschallt. Bei intensiver Beschäftigung kommen dann aber auch viele kleine aber feine Melodien zum Vorschein die sich, wenn einmal im Gehirn gespeichert, so schnell auch nicht wieder entfernen lassen. Der treibende Opener „Blackhearted“ ist so ein Fall, aber auch das midtempolastige „Of Darkness And Light“ und das flotte „Midnight Walker“ sind hier als herausragende Kompositionen zu benennen.
Die Tatsache dass diesmal kein Cover vorhanden ist fällt auch nicht negativ ins Gewicht, im Gegenteil, es spricht für den Versuch der Finnen sich mit Eigenmaterial behaupten zu wollen, anstatt zu einer hochklassigen Coverband (im Backkatalog findet man neben „The Final Countdown“ vom Debüt auch noch Skid Row’s „Youth Gone Wild“ und „Smash“ von The Offspring) zu verkommen.
Unterm Strich bleibt also ein hochklassiges Zweitwerk das nahtlos an das grandiose „Dreams Of Endless War“ anknüpft. Wenig Experimente zwar, aber doch eine gewisse Weiterentwicklung. Der erste gute Eindruck wurde mit „Mirror Of Madness“ auf allen Ebenen bestätigt. Jetzt fehlt nur noch eine ordentliche Tour um die genialen Songs live einem grösseren Publikum zu präsentieren. Angesichts der Klasse von Norther sehe ich keinen Grund warum diese Band nicht die kommerziellen Sphären von Children Of Bodom oder ähnlichen Bands erreichen sollen.

Tracklist:
1.) Blackhearted
2.) Betrayed
3.) Of Darkness And Light
4.) Midnight Walker
5.) Cry
6.) Everything Is An End
7.) Unleash Hell
8.) Dead
9.) Mirror Of Madness

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