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CD Review: Norther - Dreams Of Endless War

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Veröffentlicht am Mittwoch 22 Januar 2003 00:00:00 von madrebel
Dieser Artikel wurde von masterofpuppets mitgeteilt
Es gibt Songs, die lassen einen sofort aufhorchen. Die Coverversion des Europe-Songs "The Final Countdown" durch die Finnen "Norther" ist ein perfektes Beispiel dafür. Respektlos wird hier ein zweifelhaftes Stück Musikgeschichte verwurstet das es eine wahre Freude ist. Doch hier ist kein One-Hit-Wonder am Werk, auch die anderen Stücke des Albums können sich durchaus hören lassen.








Mit ihrem eigenen Material bewegen sich die fünf Finnen stilistisch zwischen den melodischen Momenten von Children Of Bodom und wüsten Black Metal-Knüppelorgien. Wobei auf diesem Debütalbum eindeutig geradliniger zur Sache gegangen wird als am See Bodoms. Frickelorgien wie man sie auch von anderen finnischen Bands kennt finden zwar statt, beschränken sich aber erfreulicherweise auf die Soli, d.h. sie werden an den Stellen eingesetzt an die sie gehören.
Die Songs sind auch erfreulich ausgewogen. Es wird nicht nur geknüppelt, sondern auch mal hier und da ein schönes Break mit anschliessendem Instrumentalpart eingefügt. Für mich wirkt das ganze dadurch abwechslungsreicher und ansprechender als vieles was man sonst aus der ganz dunklen, schwarzen Ecke zu hören bekommt. Die Tatsache dass Norther, wie mittlerweile viele Newcomer ein Keyboard benutzen fällt auch nicht wirklich störend ins Gewicht. Das Verhältnis zu den beiden Gitarren ist ausserordentlich ausgewogen. Jedes Instrument bekommt auf dieser CD ausreichen Spiel- und Improvisationsraum.
Die Art und Weise wie Keyboard und Gitarrensoli eingesetzt werden könnten zwar Vergleiche mit den mittlerweile etablierten Children Of Bodom hervorrufen, nur ist das meiner Meinung nach nicht gerechtfertigt. Dazu wird teilweise srtraighter und härter ans Werk gegangen als es die Bodomkinder je tun würden. Auch klingen die Vocals für mich keifender und bissiger, als man es sich bei Alexi Laiho in seinen kühnsten Träumen vorstellen könnte.
Es erübrigt sich auch einzelne Songs gesondert hervorzuheben, da die gesamte Platte ausserordentlich kompakt klingt und so keinerlei schwache oder gar langweilige Momente vorhanden sind. Im Gegenteil, jede sekunde des Albums ist für mich ausserordentlich spannend, egal welches Stück gerade läuft.
Diese Band ist ein ganz heisser Kandidat auf das Etikett "Newcomer des Jahres" !

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