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Konzert Review: No Mercy Festivals - Hyde Park Osnabrück

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Veröffentlicht am Montag 12 April 2004 16:27:17 von Bloody_Vampire
phpnuke.gifEin denkwürdiger Abend verdient natürlich auch einen ordentlichen Beitrag.... Der nun schon Zweite Artikel zu den diesjährigen No Mercy Festivals
No Mercy Festivals 2004

30.3.04 im Hyde Park in Osnabrück

Billing:
Spawn of Possession
Exhumed
Vomitory
Carpathian Forest
Kataklysm
Hypocrisy
Cannibal Corpse

Was für wunderbare Voraussetzungen, für ein Festival dieser Art. Keine Schule, Bombenwetter und Cannibal Corpse. Was will man eigentlich noch mehr. Dies waren die ungefähren Vorstellungen die ich bis dahin von einem perfekten Tag hatte. Und zu diesem Glück sollte sich dies alles bewahrheiten.
Schon früh hiess es dann: Auf nach Osnabrück und ordentlich Party machen.... Nach einigem Alkoholgenuss und Cannibal Corpse Mucke, aus einem winzige tragbaren cd - Player, den ein anderer Fan vor dem Hyde Park postiert hatte tönte, drängten sich zur vereinbarten Eintrittszeit von 17.00 Uhr schon allerhand vor den Pforten der für heute heiligen Hallen. Doch daraus wurde erstmal nichts. Denn es wurde erst um 18.00 Uhr geöffnet und so war noch gespanntes warten angesagt.
Als dann die ersten Banger reingelassen wurden ereilte sie jedoch sofort der zweite Schreck ..... keiner geht vor 21.Uhr aus dem Park oder er kommt nicht wieder rein. Naja wohl fast jeder fragte sich was das sollte aber was wollte man schon machen.
Als dann um 18.15 endlich Spawn of Possession die Bühne enterten war ich wirklich gespannt auf diese Truppe. Noch nichts hatte ich von den Jungs vorher vernommen und so war ich mehr als erfreut diese Klänge zu hören. Spwan of Possession spielen einfach nur geilen Auf - Die - Fresse Death Metal mit Ansporn zum totalen durchdrehen. Dies taten auch einige Fans kräftig , doch die meisten der anwesenden konnten sich nur zu einem Höflichkeitsapplaus überwinden. Nach ungefähr 25 Minuten musste die Band dann aber auch schon wieder den Platz für die Gore Metaller von Exhumed Räumen.
Und diese zeigten zum ersten Mal heute abend, wie man eine Menge so richtig zum kochen bringt. Mit Stücken wie Gore Metal war das ja aber auch nicht all zu schwer. Exhumed spielten einen wirklich guten Querschnitt durch ihre Karriere und bewiesen meiner Meinung nach wieder einmal, was sie drauf haben. Das hatten sich wohl auch die Veranstalter gedacht und so wurde ihnen auch ein wenig mehr Spielzeit als Spawn of Possession zugeteilt.
Als Nächstes erstürmte dann aber die erste Band auf die ich mich so richtig freute die Bühne .... Vomitory. Nach ein zwei Stücken war dann auch schon jedem klar.... der Schweden Death der Truppe ist einfach spitzenmäßig und auch noch durch wirklich guten Sound begünstigt, war es ein leichtes zu zeigen, was man auf dem Kasten hat. Auch wenn manchem das utrabrutale Geknüppel der Jungs etwas zu stumpf sein mag , mir gefällt die Band einfach mit jeder Minute mehr und mehr. Die Schweden packten zum allgemeinen Anheizen somit Stücke von fast allen ihrer Alben aus. Ein weiterer Pluspunkt für diese Band war auch ihre perfekte Eingespieltheit. Ein gaaanz großer Gig dieser Band.
Dann ereilte fast alle jedoch der erste Schreck. Turbanmann Singh enterte in der Umbaupause die Bühne und musste der immer heisser werdenden Meute eine schlechte Nachricht überbringen. So hatte sich Carpathian Forest Frontkreischer Nattefrost wohl die Schulter gebrochen und war deswegen gezwungen den Gig nicht zu spielen. Hier von liessen sich jedoch die anderen Bandmitglieder nicht abbringen und hauten uns Fans einen Black Metal Kracher nach dem anderen um die Ohren. Wirklich lobenswert war auch die Einstellung der Norweger Beelzebuben am heutigen Abend. Nachdem man davon, wie man noch zuvor angekündigt hatte einen ausschließlich instrumentalen Gig zu zocken,Abstand genommen hatte, sprang einer der Gitarreros noch kurzfristig am Mikro ein. Nach einem Song gab es dann aber schon wieder die nächsten Probleme. Die Pedale für die Bassdrum waren irgendwie kaputt gegangen und so mussten auf die schnelle noch beide Pedale ausgetauscht werden. Da dies jedoch einige Minuten in Anspruch nahm, erntete die Band von einigen Fans auch noch Buh Rufe und Pfiffe, was wirklich nicht sein musste denn man konnte schon froh genug sein die Jungs überhaupt live zu sehen. Und die gaben sich richtig Mühe das Publikum auf ihre Seite zu ziehen. Weitestgehend war dies bei Stücken wie He`s turning Blue oder anderen Krachern, vom aktuellen Album (Defending the Throne of Evil) auch wirklich kein Problem. Überall waren kreisenden Haare, glückliche Fans und vor der Bühne sogar ein ansehnlicher pogender Haufen zu bewundern. Dies sollte bei den Stücken von Carpathian Forest auch kein Problem sein ,denn mir gefällt ihre Musik wegen dem dreckigen Sound und den vielen Rock`n´Roll einsprengseln die live einfach nur zum totalen abgehen ermutigen.
Nach 35 Minuten norwegischen Black Metals sollte dann der nächste Kracher des Abends folgen: Kataklysm. Mit einem schweinegeilen neuen Album im Rücken konnte den Kanadiern eh nicht mehr viel passieren und so waren die Reaktionen auf diese Band die Besten am ganzen Abend. Schon als die Truppe auf die Bühne stürmte und mit The Ambassador of Pain ordentlich losknüppelte war klar wie groß das spielerische und technische Können ist , denn wer Kracher wie Manipulator of Souls einfach mal so locker von Hocker runterzockt muss ja schon fast ein mutiertes Wesen sein. Nach dem eben schon angesprochenen Titeltrack des neuen Album brachten Kataklysm ihre Fans jedoch nicht nur mit Stücken von diesem zur Extase ,sondern hauten ihnen auch gleich noch Illuminatie und Shadows and Dust um die Ohren. Nachdem Maurizio dann auch noch ankündigte einen noch größeren Moshpit sehen zu wollen konnte fast keiner der gut 600 bis 700 Anwesenden mehr an sich halten. Meine absoluten Lieblingsstücke waren jedoch As I Slither und The Resurrected Victim. 2 Stücke die wirklich alle Seiten der Band aufzeigen. Zur Mitte des Sets gabs dann natürlich auch noch ein mega Drum Solo welches mich nun davon überzeugt hat , dass der Drummer absolut kein Mensch mehr sein kann. Jungs alles in allem wart ähhh seid ihr einfach genial. Aber da nach den Kanadiern ja immer noch 2 Bands folgten war einer der wohl gelungensten Ferienabende ja noch lange nicht zu Ende.
Als Nächstes erstürmten Hypocrisy um Mastermind Peter Tätgren die Bühne. Doch was war das. Hypocrisy hatten einen total verkorksten Sound. Die Gitarren wurden viel zu weit in den Vordergrund und die Drums dafür um so mehr in den Hintergrund gerückt. Ausserdem waren die Schweden so laut das man sich nur noch mit Ohrenstöpseln sicher vor einem langwierigen Tinitus schützen konnte. Auch sehr schade war für mich die Tatsache eben durch den miesen Sound manche Songs gar nicht erkennen zu können. Das zur Soundseite. Musikalisch gab es mal wieder überhaupt nix zu meckern. Die Songs vom neuen Album vor allem Slaves to the Parasites animieren zum totalen banging und auch alte Stücke wurden wieder in bester Manier heruntergezockt. Jedoch hatte der Kataklysm Gig vorher schon so an mir gezerrt , dass es wirklich nicht mehr möglich war selbst abzugehen.
Alles in allem war der Auftritt natürlich auch geil , aber meiner Meinung kam er an Carpathian Forest und Kataklysm nicht ganz heran.
Um 24 Uhr ging es dann endlich nochmal richtig los. Cannibal Corpse begrüßten ihre Fans in üblicher Manier mit Stücken wie Stripped, Raped and Strangled oder Disposal of the Body. Zu diesen Stücken konnten von meiner Seite aus wieder einmal nur fliegende Haare und durch die Halle fliegenden Körper gesichtet werden. Wie sollte es auch anders sein. Das von allen gewollte Hammer Smashed Face konnte dann mal wieder nicht gespielt werden ( Danke vielmals an Fräulein Jenal),was natürlich aber auch zu verstehen ist ,denn die Band will ja nicht noch mehr Ärger kriegen. Dafür schoss der Fünfer jedoch noch Fucked with a Knife und Pounded into Dust ab. Auch die Bühnenarbeit war mal wieder genial. Coprsegrinder präsentierte allen sein gekonntes Propeller Banging und Alex Webster und Pat O` Brien waren von zwei fegenden Wischmops nicht mehr zu unterscheiden. Nach ungefähr der Hälfte des Corpse Auftrittes war für mich dann jedoch das Festival beendet... denn es war ja enbenso wichtig am nächsten Morgen noch einigermaßen ausgeschlafen meinen Ferienjob in Angriff zu nehmen.

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