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Konzert Review: No Mercy Festival 2007 / Antwerpen - Hof ter Loo 08.04.07

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Veröffentlicht am Mittwoch 11 April 2007 17:45:05 von madrebel
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No Mercy Festival 2007 / Antwerpen – Hof ter Loo 08.04.07

 

Feat. Obituary, Moonspell, Napam Death, Behemoth, Anaal Nathraak, Dew-Scented, Scarve, Extreme Noise Terror, Root

Der altehrwürdige “Hof der Loo” lockte heute nahezu 1000 Besucher, sollten doch einige richtig granatenstarke Bands dem Osterhasen die Löffel abrocken.
Nun, „Root“ verpasste ich leider und konnte auch keine Augenzeugen finden.

Deswegen direkt zu „Extreme Noise Terror“. Die seit den 80ern schon aktiven Grindveteranen hatten zwar nur eine halbe Stunde, aber in der brachte man schon die Hütte zum kochen. Großartig punkige Grindcorenummern brachten die ersten Besucher ins schwitzen, und ganz besonders die alten Recken waren nicht zu halten. Geiler Gig einer Legende.

 Die Franzosen von „Scarve“ konnten allerdings auch punkten. Cooler moderner Thrash ohne Schnickschnack, ein aggressiver Fronter und ein paar coole Songs. Da ging es gut ab. Lohnenswerte Band, von der man noch hören wird.

„Dew-Scented“, die einzige deutsche Band auf dem Billing hat anscheinend auch in Belgien eine große Fangemeinde. Nur so war die auf einmal rappelvolle Halle zu erklären. Dementsprechend ging es dabei auch ab. Derbster Pogo, viele Mattenschüttler und eine Top aufgelegte Band, mit großer Spiellaune, dazu hoch motiviert. Da kam Spaß und Energie rüber.
Toller Auftritt.

 Die Briten von „Anaal Nathraak“ hatten es danach schwer. War der schwer verdauliche Mix aus Death, Grind und Black Metal nicht nur schwer verdaulich, sondern auch sehr monoton. Da man die Jungs aber nicht so oft zu sehen bekommt, hat sich der Gig dennoch gelohnt. Nette Band, muss man aber drauf klarkommen.

„Behemoth“ sind ja eine der neueren Topbands der Szene. Und auch hier zeigte man, das man nicht nur tolle Songs auf der Leiste hat, sondern auch versteht die recht lebendig rüberzubringen. Das sahen auch die anderen so und feierten die Skandinavier nach allen Regeln der Kunst ab.

25 Jahre, oder 26 Jahre zockt man nun. Ganz genau wussten „Napalm Death“ es selbst nicht, aber das änderte nichts daran, wie man es handhaben musste innerhalb von nur ein paar Grunzern und derben Riffs, eine ganze Halle in einen Hexenkessel zu verwandeln. Stagediver und Crowdsurfer ohne Ende. Die Security hatte alle Hände voll zu tun und hatte kaum Verschnaufpausen. Dafür war das, was die alten Britenkultgrinder da brachten einfach zu gut. Ein Hit jagte den anderen, coole Ansagen, ein topfitter Barney und völlig ausrastende Fans. Das nenne ich mal echt eine Show, die sich gewaschen hat. Die Stunde, die man spielte, nutzte man voll aus, grub hinunter bis zur „Scum“, lies die Kinder leiden und dann war es auch schon wieder vorbei. Grandios.

Der Kontrast konnte nicht größer sein. Erst Gebolze und nun ruhigere Gothic Death Metalklänge. Die Portugiesen „Moonspell“ betraten nun die Bühne und die Skepsis, ob es funktionieren würde, war rasch weggeblasen. Die Portugiesen hatten alles im Griff, boten eine geile Lightshow mit viel Pathos und hatten auch sonst viel Spaß am Gig.
Hits wurden keine ausgelassen. „Opium“, „Vampiria“ und „Alma Ater“ waren nur einige davon. Und das Publikum war doch sehr begeistert
Mit „Full Moon Rising“ verließ man danach die Bühne und konnte auch für sich eine Positivnote mitnehmen.

 „Obituary“ waren dann das Sahnehäubchen. Leider war der Gig dann doch nicht so überragend, wie vorher erhofft. Soundprobleme, zu lange Pausen zwischen den einzelnen Songs machten den Gig der Floridadeather zu einem recht zwiespältigen Ereignis. Einerseits hatte man einige Hits am Start, andererseits hatte man den Eindruck, als wären die Jungs entweder sehr müde oder völlig unfit. So bleib am Ende ein netter und handwerklich ordentlicher Gig, aber auch nicht mehr.

 

Anekdote am Rande.

Als ich auf ein Bier mit meinen Kollegen zusammenstand, erkannte die Gattin unseres werten Kutschers Barney Greenway im Vorraum. Der schon ein wenig in anderen Sphären schwebende Herr Gatte konnte dies allerdings nicht glauben, worauf Frau Gattin den Herren Greenway zu sich winkte, ihn danach fragte ob er es sei, was er bejahte.
Jedoch stellte diese Aussage den werten Herrn Gatten nicht zufrieden, woraufhin er Herrn Greenway dreimal ans Gesäß griff, was Barney mit einer Mischung aus gespieltem Entsetzen und einem Grinsen hinnahm. Nun, ein kleiner Spaß, der sich jetzt eintätowiert hat.

 Schlußendlich bleibt nur zu sagen, ein toller Konzerttag, mit einigen sehr geilen Bands und einer sehr guten Stimmung.


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Behemoth
Hallo..Ich wollte nur mal kurz anmerken, dass Behemoth keine Skandinavier sind sondern aus Polen kommen!!! LG die Countess