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CD Review: Nightmare - The Dominion Gate

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Veröffentlicht am Donnerstag 19 Januar 2006 17:02:45 von Master_Of_Puppets
Frankreich und Heavy Metal? Das war bislang keine mir bekannte Kombination. Sicher gibt es im krachigen Sektor Plattenfirmen wie Osmose Records, oder auch Bands wie Massacra, aber im Bereich des klassischen Heavy Metals war mir bislang keine französische Band bekannt. Dies änderte sich mit dem neuesten Album der bereits seit 1979 aktiven Nightmare.
 
 
 
 
 
 
1. Temple Of Tears
2. A Taste Of Armageddon
3. Messenger Of Faith
4. Secret Rules
5. The Dressmaker
6. Endless Agony
7. Paranormal Magnitude Part II
8. Circle Of The Dark
9. Haunting Memories
10. Heretic
11. The Dominion Gate
12. The Watchtower
13. K-141
 
Regain Records
 
Line-Up
Jo Amore (Vocals)
Alex Hilbert (Guitars)
Franck Millileri (Guitars)
Yves Campion (Bass)
David Amore (Drums)
 
Der klassische Power Metal hat aus meiner Perspektive nur noch selten reizvolle musikalische Momente zu bieten. Trotz allem war ich von der aktuellen Veröffentlichung der französischen Formation Nightmare nach einigen Durchläufen angenehm überrascht. Sicher, an manchen Stellen ist es schwer, Zugang zum nicht gerade eingängig klingenden Material zu gewinnen, was vor allem am auf den ersten Blick sehr untypischen Gesang liegst. Allerdings klingt die Stimme von Jo Amore nach einer gewissen Eingewöhnungszeit sogar relativ angenehm und eigenständig. Aber der französische Akzent macht diese Phase der Gewöhnung doch relativ schwer. Dennoch sind die Vocals das eigentliche Erkennungsmerkmal der Band, ohne den sie sich wohl kaum großartig von anderen Bands des Genres unterscheiden würde.
Musikalisch lockern kurze Soundspielereien, Samples und sonstige Effekte das Album etwas auf, wirken auf mich aber eher überladen und störend, als unterhaltend. Allerdings werden durch diese minimalen Unterbrechungen auch die Songs aufgewertet, die stellenweise auch richtig Klasse besitzen. Hervorheben muss man an dieser Stelle vor allem das genial nach vorne treibende „Circle Of The Dark“, welches deutlich zeigt, dass auch im Bereich des melodischen Power Metal noch klasse Lieder entstehen können. Ähnlich überzeugen können der Opener „Temple Of Tears“, der straighte Midtempo-Rocker „Messenger Of Fate“ und das getragene „Haunting Memories“.
Generell können Nightmare vor allem dann überzeugen, wenn sie schnörkellos im Midtempo Bereich agieren. Bei schnelleren Stücken wirkt das Material leider weniger überzeugend und hektisch, was ein kleines Manko der CD ist. Trotzdem ist „The Dominion Gate“ ein Album geworden, das Fans der melodischeren Metal-Varianten ruhigen Gewissens antesten können.

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