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Konzert Review: Nevermore - Dew-Scented - Mercenary /27.09.05 Bochum Zeche

Veröffentlicht am Mittwoch 28 September 2005 13:09:52 von madrebel
phpnuke.gifScheiße was ist der Warrel Dane hässlich, ich mein in den Videos und Promo-Fotos deutete sich das ja schon an, aber so schlimm? Na ja zu der Band kommen wir später.









Nevermore - Dew-Scented - Mercenary /27.09.05 Bochum Zeche


Scheiße was ist der Warrel Dane hässlich, ich mein in den Videos und Promo-Fotos deutete sich das ja schon an, aber so schlimm? Na ja zu der Band kommen wir später.

Losgehen sollte der Abend mit der dänischen Melodic-Power-Thrash-Death-Band „Mercenary“ die ich mir auf Platte schon mal ganz gut reinziehen kann (wenn ich mir dann das Keyboard wegdenke *g*).
Aber Live fand ich die Jungs nur schlecht. Vielleicht lags am Sound, vielleicht am komischen Frontmann, der zwar seine cleanen Vocals beherrschte aber beim Kreischen/Brüllen so komisch quiekte und knarschte dass einem die Haare zu Berge standen. Jung, überlass diese Parts doch deinem Bassisten, für dich ist das nix.
Wäre dieser negative Punkt nicht und wäre der Sound besser gewesen, hätte man nur noch den Keyboarder von der Bühne scheuchen müssen, und man hätte einen guten Gig gehabt, doch so blieb leider nur ein fader Beigeschmack (dennoch hats mich gefreut dass 11 Dreams gespielt wurde).
Danach jedoch sollte es richtig rund gehen mit „Dew-Scented“ die ich jetzt wohl zum 6. Mal gesehen habe.
Man kann dieser Band einfach nicht genug huldigen. Total geniale Riffs,einen astreinen Frontmann und Geblaste ohne Ende. Thrash-Metal-Herz was willst du mehr.
Live sind die Jungs immer wieder klasse und seit heute haben sie einen ganz besonderen Stein bei mir im Brett, da sie als Aushilfsdrummer die Trommel-Hure Reno Killerich (Ex-Exmortem, Panzerchrist, Dimmu Borgir) hinter die Schießbude gesetzt haben. Der Mann wird nicht umsonst „fastest feet in the world“ genannt (remember: Reno ist offiziell der schnellste Drummer der Welt da er 2003 bei einem Kontest mit 800 Bassdrum-Anschlägen die Minute alle anderen ausgestochen hat). Scheiße was war das ein Geblaste!!!! Vom Feinsten!!!
Geboten wurden wie immer Songs der letzten drei Alben die keine Klassiker missen ließen. So wurde z.B. „Turn to ash“, „Cities of the dead“, „Uncoditional“, “Processing Life” oder wie immer zum Ende das hypergeniale “Soul Poison” gespielt, was einen jeden Fan zufrieden stellen dürfte.
Ich für meinen Teil ließ auf jeden Fall meine Matte kreisen und musste aufgrund der Temperatur und der Faszination bezüglich des Drummers doch das ein oder andere Mal innehalten
Danach kam wohl für viele das Highlight und der eigentliche Grund ihres Erscheinens am heutigen Abend: Die göttlichen Nevermore!!
Warrel Dane kam im roten (!!) Hemd und mit Wollmütze (!!!!) auf die Bühne und trällerte sofort drauflos.
War die Setlist anfänglich noch etwas schwach, was auf das live irgendwie nicht zünden wollende neue Material zurückzuführen war, konnten sich die Jungens steigern nachdem sie einen Knaller älteren Jahrgangs nach dem anderen losließen.
Von „Dreaming Neon Black“ über „The Seven Tongues of God“ wurde kaum ein Klassiker ausgelassen. Als dann nach und nach die „Dead Heart…“-Songs ausgepackt wurden gab es kein Halten mehr.
Man kann ja viel über Nevermore sagen, aber eine schlechte Live-Band sind sie (zumindest musikalisch) nicht. Jeder Song klang 100%ig wie auf den Alben und das Publikum feierte frenetisch mit. Als dann „the Heart Collector“ angestoßen wurde sang das Publikum zwischenzeitlich den Refrain lauter als Warrel selbst. Respekt!
Auch sehr cool war „Sound of Silence“ das High-Speed Massaker schlechthin. Nun ja, nach knappen 75 Minuten war Schluss und die Zugaben sollten ins Publikum geschmissen werden. Diese bestanden aus „This godless Endeavour“ und als letzter Song „Enemies of Reality“ was mich doch ein wenig enttäuschte. Ich hätte mir viel lieber „Sacrament“, „What Tomorrow knows“ oder „Next in Line“ gewünscht
Nun ja, ansonsten gabs aber die 90 Minuten nix zu meckern und ich war positiv überrascht, das die Jungs aus Seattle doch tatsächlich so eine gute Live-Band sind weil viele hier das Gegenteil behaupteten…

Leimy


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Re: Nevermore - Dew-Scented - Mercenary /27.09.05 Bochum Zeche
.......da sie als Aushilfsdrummer die Trommel-Hure Reno Killerich (Ex-Exmortem, Panzerchrist, Dimmu Borgir) hinter die Schießbude gesetzt haben. Der Mann wird nicht umsonst „fastest feet in the world“ genannt (remember: Reno ist offiziell der schnellste Drummer der Welt da er 2003 bei einem Kontest mit 800 Bassdrum-Anschlägen die Minute alle anderen ausgestochen hat......

die angaben stimmen nicht ganz!der typ ist zwar schnell aber..........der aktuelle rekord liegt bei 1408 anschlägen in 60 sek. und wurde von TIM WATERSON auf der Namm Show aufgestellt.ohne abwertend sein zu wollen ist er davon doch noch meilen entfernt!!!

Mike