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CD Review: Motörhead - Kiss of Death

Veröffentlicht am Montag 21 August 2006 01:36:30 von madrebel
“Ain t Gonna Change My Ways". So, und nicht anders kann man das neue Motörhead-Album am besten beschreiben.










Motörhead - Kiss of Death


Sucker
One Night Stand
Devil I Know
Trigger
Under the Gun
God Was Never on Your Side
Living in The Past
Christine
Sword of Glory
Be My Baby
Kingdom of the Worm
Going Down


Steamhammer/SPV


Lemmy Kilmister – Vocals,Bass
Phil Campbell – Guitars
Mikkey Dee – Drums


Und warum? Weil unser beliebter Warzenkopp nebst seinen beiden Mitstreitern wieder mal ein Album aufgenommen hat, was so was von dermaßen Arsch tritt, dass es blutet.
Das fängt beim Opener „Sucker“ schon an, geht mit „One Night Stand“ und „Devil i know“ weiter und dann kommt der Megaburner „Trigger“. Die Nummer rockt einfach nur derb an, grooved, ist rotzig und knallt deftigst.
Natürlich darf eine Ballade nicht fehlen und mit „God was never on your Side“ ist Lemmy wohl die beste Nummer seit „1916“ gelungen. Tief emotional, Lemmys kratzige Stimme, die dort sehr traurig und verletzt klingt und dazu sehr desillusioniert. Tolle Lyrics, tolle Melodien, ein unglaublich intensiver Mittelpart, der mitreißt und den Hörer völlig mitzieht. Genial.
Mit „Living in the Past“ wird der geneigte Hörer dann wieder aus der Traurigkeit zurückgeholt, bevor es danach wieder mit „Christine“ wieder richtig in die vollen geht. Geiler Groover, Mix aus Blues und coolem Old-School Rock n Roll, der dazu unglaublich tanzbar klingt. Könnte live ein echter Hit werden. Und auch „Kingdom of the Worm“ ist ein Knaller, wie ihn nur „Motörhead“ schreiben können.
Das der Rest des Albums alles andere als Füllmaterial ist, dürfte bei den drei Chaoten einfach logisch sein. Und wäre auch nicht anders zu erwarten.
Mit dem insgesamt 23ten Album beweisen „Motörhead“ eindrucksvoll, dass sie noch lange nicht zum alten Eisen gehören, ganz im Gegenteil. Denn mit „Kiss of Death“ haben die Jungs eine Scheibe abgeliefert, die schon die vor zwei Jahren erschienene Vorgängerscheibe „Inferno“ toppt, und das will echt was heißen.
Hoffen wir, dass Lemmy, Mikkey und Phil uns noch lange erhalten bleiben, denn wenn es öfters Scheiben wie diese gibt, braucht man sich keine Sorgen um guten harten Rock zu machen.
Geniale Scheibe !!!

madrebel


Kommentare zu diesem Artikel
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Infernö war besser
Also ich finde immer noch, dass diese Scheibe mal wieder ein gescheiterter Versuch der Medien ist, in Zeiten, in denen nur Müll produziert wird, die alten Kühe tot zu melken. Das es keine wirklich interessanten Single Auskopplungen mehr gab zu diesem Album, zeigt auch, dass es nicht an den Erfolg von Inferno anknüpfen kann. Mich interessiert diese Scheibe erst ab der Mitte, der Anfang ist nicht wirklich auf der Höhe anderer Motörhead  Veröffentlichungen.