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CD Review: Mortification - The silver chord is severed Doppel-CD

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Veröffentlicht am Samstag 26 Januar 2002 18:30:37 von maximillian_graves
Mortification aus dem australischen Melbourne beweisen seit nunmehr 10 Jahren, dass christliche Musik nichts mit Kirchenorgeln, -chören oder Posaunen zu tun haben muss und auch nicht damit, mit Bibeln und frommen Zitaten um sich zu werfen. Statt dessen verpassen sie dem interessierten Hörer das totale Brett, dass sich in keinem Punkt hinter der Blacken Konkurrenz verstecken muss.
CD 1:
1. Metal Blessing
2. Access Denied
3. Hardware
4. Bring the joy
5. Standing at the door of death
6. Whom they would kill
7. I am a revolutionary
8. Forsake the flesh
9. Sensitive nerve endings
10. The silver chord is severed

CD 2: (10 Years live not dead - Live Bonus)
1. Dead Man walking
2. Buried into Obscurity
3. Medley
4. MartyrS
5. Peace in the Galaxy
6. Hammer of God
7. Influence
8. Steve Thanks
9. Mephibosheth
10. Chapel of Hope
11. Liberal Mediocrity
12. God Rulz
13. King of Kings

Erschienen 2001 bei Rowe Productions / Nuclear Blast

Line-Up:

Steve Rowe – Bass, vocals
Lincoln Bowen – Guitar
Keith Bannister – Drums

Kein Zweifel daran: Mortification leben und glauben die christliche Lehre und ihre Überzeugung spiegelt sich auch in ihren Texten wieder. Aber: Wer Black Metal mit satanischem Einschlag hört, ohne sich mit der Lehre zu identifizieren, der sollte unbedingt auch dieser Musik eine Chance geben.

Die Songs sind 10 qualitativ extrem hochwertige White Metal-Kracher. Und es ist wirklich alles dabei, von High Speed-Prüglern wie „Metal Blessing“, „Access Denied“ oder „Sensitive Nerve Endings“ bis hin zu eher groovigen MidTempo-Tracks wie „Bring the Joy“, „Whom they would kill“, „I am a revolutionary“ oder dem Titeltrack „The silver chord is severed“.

Die Tracks der Bonus-CD bringen sehr gut die Stimmung auf einem Konzert der Australier rüber, das Gemeinschaftsgefühl, dass zwischen Band und Publikum existiert und den hohen Unterhaltungsfaktor der Band.

Der Mix ist in beiden Fällen grandios gelungen. Steve Rowes Gesang führt die Songs, übertönt aber die Instrumente nicht. Diese untermalen den Gesang zwar super, gehen dabei aber nicht in einem Soundbrei unter.

Das Booklet ist kein solches, sondern ein faltbares Inlay. Toll gestaltet, mit Bandpics und persönlichen Kommentaren sowie allen Songtexten der Haupt-CD.

Fazit: Wer keine Probleme mit der Religiosität der Band hat und sich für heftig knallenden Metal interessiert, sollte unbedingt mal reinhören. Für Fans von Mortification ohnehin ein Pflichtkauf, da zweifellos eines der stärksten Alben.

Kommentare zu diesem Artikel
Zur Zeit sind 2 Kommentare vorhanden, Sie können sich an der laufenden Diskussion beteiligen.
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Re: Mortification – The silver chord is severed (2CD)
Nur schade , daß sich die Australier jetzt aufgelöst haben.
Tja, so ist das Leben.
Re: Mortification – The silver chord is severed (2CD)
Jupp, verdammt schade.

Neben AC/DC IMHO einer der wichtigsten musikalischen Exporte aus Australien. Und ein derart hochkarätiger noch dazu...