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CD Review: Morgain - Abandoned In The Forest Of Weariness

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Veröffentlicht am Sonntag 13 Juni 2004 13:34:29 von maximillian_graves
Düsterer Metal aus einem Land, das sonst eher ein Schattendasein im Bereich metallischer Musik führt. Garniert wird die Musik mit untypischem Akkordeon- und Mundharmonikaklängen, was eine interessante Mischung ergibt.











Trackliste:
1)...And Reality Hurts
2)Following The Shadow
3)So Lonely
4)World Is Buried
5)Dying
6)Last Breath
7)Vampirian Blues
8)The Seducer

Erschienen 2004 bei Twilight

Line-Up:
Richard Zajac - vocals, guitars, drums programming
Slavka Tomayova – vocals
Jony Stefanik – guitars
Erich "Bobos" Prochadzka - mouth harmonica
Jitka Dobřická – keyboards
Martin Ferencik – bass
Andrea Vargova - accordion

Seltsam als ich die Platte das erste mal in den Player schob und die unendlich coolen dumpfen Gitarren Rifs hören durfte, hätte ich für ein paar Sekunden auf die neue von Abyssaria getippt, aber das war sie dann doch nicht.
Morgain haben auf jeden Fall eine CD geschaffen, die mit Sicherheit etwas sehr besonderes bzw. sehr eigenständiges an sich hat. Zwar heißt es in den Pressemitteilungen "Doom“ etc. Metal, aber den konnte ich nicht wirklich in dieser Musik wieder finden. Ich höre vor allem eine Menge Folklore in der Musik. Dafür gibt es aber besagte wirklich raue Gitarren, die mit volkstümlichen Instrumenten wie Akkordeon und Mundharmonika einen Sound kreieren, den ich wirklich noch nie gehört habe. Dezent im Hintergrund vernimmt man noch diverse Keyboards, die jedoch von dem sehr elektronischen Drums, weit in den Hintergrund gespielt werden. Um das ganze wirklich abzurunden und das Prädikat "Besonders“ zu vervollständigen, gibt es Weiblichen und Männlichen Gesang, der zwar nicht gerade auf eine professionelle Ausbildung schließen lässt (Aber mal ehrlich wer braucht das denn?), aber wunderbar in die düstere Lagerfeuermusik passt und der Traurigkeit der Lieder den richtigen Nachdruck verleiht.
In meinem Interview werde ich mal genauer nachfragen, ob man diese Folk-Einflüsse auf slowakisches Liedgut zurückführen kann, man hat ja nicht so oft Gelegenheit Metalbands aus diesen Landen zu befragen.
Anspieltipps sind die Lieder "So Lonely“, das eines der zahlreichen Lieder mit Akkordeon und Mundharmonika ist und den allgemeinen Sound der Band am besten beschreibt. "World Is Buried“ ist ebenfalls sehr gut gelungen, hat aber mit dem Rest der Platte rein gar nicht zu tun, da es außergewöhnlich schnell ausgefallen ist. Mir hat es natürlich sehr gut gefallen und ich sollte hier noch erwähnen, das die Lieder nicht alle langsam ausgefallen sind. Die hälfte der Platte bewegt sich schon leicht über dem Mid-Tempo.
Die depressive und düstere Stimmung wird auch noch einmal mit "Dying“ gut präsentiert und sollte Freunde ruhiger Musik auf jeden Fall ansprechen.

Ich kann nur sagen es war eine sehr interessante Erfahrung war diese Scheibe zu hören, da die Einflüsse eines im Metal eher unbekannten Landes deutlich spürbar sind. Reinhören sollten auf jeden fall Fans von trauriger düsterer Musik oder Leute die besonders auf Folklore- Einflüsse stehen.

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