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Konzert Review: Morbid Angel - Hatesphere - Leng Tche / 15.04.2005 Antwerpen Hof ter Loo

Veröffentlicht am Sonntag 17 April 2005 16:56:51 von madrebel
phpnuke.gifUnter dem Motto „Masters of Chaos“ gastierte heute der Tross von „Morbid Angel“ und „Hatesphere“ im belgischen Antwerpen, unterstützt von den Lokalheroen „Leng Tche“.












Morbid Angel - Hatesphere - Leng Tche / 15.04.2005 Antwerpen Hof ter Loo



Und selbige begannen pünktlich um viertel nach acht ihren halbstündigen Auftritt. Und das was da zu sehen war, kam echt geil. Eine Mischung aus Grindcore, Death Metal und einem derben Schuss dreckigen Rock n Roll, heizte dem Publikum schon mal so richtig derbe ein. Insbesondere der vollkommen irre glatzköpfige Frontmann, der mit einem vollkommen debilem Blick das Publikum im Auge hatte, sich mit dem Mikrokabel fast immer selbst strangulierte und auch sonst den Eindruck machte, etwas wahnsinnig zu sein, tat dazu ein übriges. Aber auch wenn das belgische Publikum zum Teil etwas reserviert zu sein schien, nach einer Weile brach das Eis. Ein interessanter Auftritt einer Band, die hier aber trotzdem etwas deplatziert wirkte, wenn man sich die beiden anderen Bands betrachtete.

„Hatesphere“, die schon kürzlich mit „Kreator“ tourten, supporteten schon auf der gesamten Tour die morbiden Engel. Und sie schienen dessen nicht müde zu sein. Ganz im Gegenteil. Mit einer Spielfreude die ihresgleichen suchte, einem Haufen endgeiler Songs und einem zu coolen Sprüchen und lustigen Späßen aufgelegtem Fronter, konnten die Dänen rasch beim Publikum punkten und hatten die Masse in Nullkommanix im Griff.
So energiegeladen waren die Jungs nicht mal als Support bei „Kreator“ und das will was heißen. Immer wieder machte Fronter „Bredahl“ seiner Vorliebe für das „Fisting“ Luft und kündigte beinahe jeden zweiten Song an:“Tis is a Song about fisting“, und grinste sich tierisch einen ab. „This next Song is coming from our new EP „The Killing EP“, we will release soon a new one. It will be called ”The Fisting EP” und die gesamte Band schien sich fast wegzulachen. Ja, da hatten die bekloppten Dänen Spaß dran.
Leider war der Auftritt nach ca. 50 Minuten schon vorbei, aber danach konnte man die Band noch im Publikum sehen und Fronter „Bredahl“ stand Shirts verkaufend am Merchandisetand, ließ sich oftmals ablichten und war für jeden Fan für einen Smalltalk zu haben. Sympathische Truppe, der Dänenhaufen.

Nun aber war es endlich soweit. Nach langer Zeit war es wieder soweit. David Vincent ist wieder bei den Floridadeathern dabei und schon kommen alle wieder aus ihren Löchern gekrochen.
Und nach einem düstern und extrem fetten Intro legten die Jungs los. „David Vincent“ wirkte mit seinen düstern Vocals sehr diabolisch, auch wenn er in seinem Pentagrammlackoberteil eher nach Modell Presswurst aussah. Trotzdem, die Jungs hatten einen verdammt guten Sound am Start und spielten sich insbeondere durch ihre alten Klassiker. Unter anderem waren „Whre the Slime lives“ und auch „God of Emptiness“ zu hören.
Das Publikum rastet förmlich aus. Pogopits bildeten sich allerorten, Crowdsurfing gab es beinahe ohne Pause. Die ca.600 anwesenden Besucher machten den „Hof ter Loo“ zu einem wahren Hexenkessel. Leider spielten die Jungs nur knappe 80 Minuten, diese reichten jedoch aus, um einem verschwitzt und ausgepowert in den Nachthimmel zu entlassen. Insbesondere „Pete Sandoval“ trommelte präzise wie ein Uhrwerk und die Riffs von „Trey Azagtoth“ bohrten sich messerscharf in die Gehörgänge. Wahre Profis an ihren Instrumenten.
In dieser Form können „Morbid Angel“ ruhig wiederkommen und man merkte, dass die Rückkehr von „David Vincent“ der Band mehr als nur gut getan hat.
Fazit: Ein wirklich lohnenswerter Abend, mit drei guten Bands. Was will man mehr?

madrebel


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