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CD Review: Monster Magnet - 4-Way Diablo

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Veröffentlicht am Donnerstag 25 Oktober 2007 19:47:30 von madrebel
Monster Magnet - 4-Way Diablo
  1. 4-Way Diablo
  2. Wall Of Fire
  3. You’re Alive
  4. Blow Your Mind
  5. Cyclone
  6. 2000 Lightyears From Home
  7. No Vacation
  8. I’m Calling You
  9. Solid Gold
  10. Freeze And Pixelate
  11. A Thousand Stars
  12. Slap In The Face
  13. Little Bag Of Gloom
Steamhammer/spv
  • Line Up:
  • Dave Wyndorf (v/g)
  • Ed Mundell (g)
  • Jim Baglino (d)
  • Bob Pantella (d)
Ob der Aufenthalt im Krankenhaus nach einer Überdosis Dave Wyndorf verändert hat weiß man nicht. Tatsache ist aber, das er mit seinen drei Mitstreitern ein neues Monster Magnet Album aufgenommen hat. Der Titeltrack “4-Way Diablo” ist ein toller Rocksong, bei dem die Rhythmusgitarre richtig sexy wirkt. Auch die Drumarbeit von Bob Pantella hat einen obercoolen Groove, was “4-Way Diablo” zu einem schweinegeilen Song macht. Dave Wyndorf singt hier über Tod und Teufel und das irgendetwas sein Leben aufsaugen will (“I caught you sucking the life out of me, hey“). Möglicherweise wird hier seine Erlebnisse mit den Drogen erzählt. “I hope you reach in your pocket for a miracle Because you're going somewhere when you die, now keep in touch with the soul of disaster because it's gonna come down so hard“ geht es im Text weiter. Klingt schon ein wenig nach eigenen Erfahrungen. Der Titel ist sehr catchy und bleibt durch seine eingängige Melodie im Ohr. Mit “Wall Of Fire” wird es wesentlich rockiger. Klingt sehr nach Garagen Rock, rau und holprig, aber keinesfalls schlecht. Textlich gibt Dave Wyndorf hier bekannt, dass er wieder da ist.
  •  
Der trashige Garagen Sound zieht sich ein wenig wie ein roter Faden durch das Album. Bis hin zu dem spacigen “Cyclone”.  Ich denke dieser Track passt sehr gut zu den Aufnahmen von “Dopes To Infinity” oder “Spine Of God”. Ist vielleicht auch schon ein älterer Song, das Wyndorf ja sagt, dass die Songs auf dem Album meist schon nach dem ersten Take fertig waren. Die Coverversion des Rolling Stones Lied “2000 Lightyears From Home” ist Monster Magnet auch gut gelungen. Hier schafft es die Band, den Song so aufzunehmen, als wäre es der eigene. “I’m Calling You” ist ganz in der Tradition von “Blow ‘Em Off” oder “Black Balloon” gehalten. Ruhiger mit Gitarren, Bongos und Klavier untermalter Titel mit leicht depressiven Lyrics. “A Thousand Stars” klingt auch sehr durch Drogen belastet. Wyndorf singt hier “Well I made my fire in flesh and I keep time inside of my head like a stone God, I drink from the mono but it's far away and over too soon“.
  •  
Die Produktion von “4-Way Diablo” klingt sehr nach einem trashigem Garagen Rock Album, was sich hier sehr roh und ungeschliffen anhört. Auch die Tracks darauf sind eher Garage Rock Songs, statt Psychedelic Stoner Rock Ware. Was ich allerdings von “Little Bag Of Gloom” halten soll ist mir bisher schleierhaft. Klingt nach einem sehr deprimierenden Selbstmord gefährdetem Titel. Ich glaube, wenn jemand sehr mies drauf ist und hört folgende Zeile “Well you're so cold and I'm so gray, and I can hardly save the day Think we're falling into darkness, running blind you got troubles, yes it's true, and they all begin with you If you don't let somebody in, you're gonna die in liar's gin“, dazu noch diese deprimierende, in Moll Dur gehaltene  Beerdigungsmusik, der wird sich wahrscheinlich sofort die Pulsadern aufschneiden. Monster Magnet haben mit “4-Way Diablo“ ein Album aufgenommen, dass sich von ihrem spacigen Rocksound schon etwas entfernt hat und mehr Garagen Rock orientiert ist. Dennoch sind Wyndorf, Baglino, Mundell und Pantella schweingeile Musiker und das Album ist auf seine Weise sehr gelungen. Man muss eine Band auch nicht immer mit ihren besten Alben vergleichen. Just *****ing ass kicking Rock‘n‘Roll gibt es auf “4-Way Diablo” und das richtig geil. Wer das nicht mag, braucht es nicht hören.
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Redtotem

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