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CD Review: Mob Rules - Hollowed be ty Name

Veröffentlicht am Montag 06 Januar 2003 00:00:00 von madrebel
Nach dem überraschenden Erfolg des Vorgängers Temples of two Suns dürften die Jungs von Mob Rules unter einem gewissen Druck gestanden haben. Doch schon der Opener widerlegt diese Ängste um ein Vielfaches.






Mob Rules / Hollowed be ty Name
Nach dem überraschenden Erfolg des Vorgängers Temples of two Suns dürften die Jungs von Mob Rules unter einem gewissen Druck gestanden haben. Und so könnte man der Befürchtung unterlegen sein, die neue Scheibe würde ein Abklatsch dieser Erfolgsplatte sein.

Doch schon der Opener widerlegt diese Ängste um ein Vielfaches. Mob Rules haben deutlich an Härte zugenommen ohne die auf den Vorgänger melodiösen Arrangements völlig zu verdrängen.

Doch wenden wir uns doch erst mal der Story zu. Im Gegensatz zu den Vorgängern soll es laut Aussagen der Band nicht um die Geschichte des Rulers gehen, sondern um die Geschichte aus der Sicht des selbigen. Und dennoch scheint sich zumindest musikalisch ein roter Faden durch die Scheibe zu ziehen. Die Songs haben Atmosphäre und einschlägige Melodien und gehen sehr schnell ins Blut. Herausragend, weil noch eine Liga höher kristallisiert sich Wind and Rain? heraus, sowie ?Way of the World, einem 8½ Minuten Epos, in dem übrigens die Konzeptfigur The Ruler nach langem Nachdenken über sein Leben auch stirbt. Ja, der Ruler ist tot! Er war ja auch schon ein bisschen älter. Auch interessant ist How the Gypsy was born, auf dem im letzten Gesangspart eine bekannte Stimme zu hören ist, nämlich die von Peavey Wagner.

Ebenfalls Gast des rulenden Sextetts ist Roland Grapow, und allen Erwarten nach hört sich Way of the World auch wie ein typischer Helloween-Song an, das, wie Sänger Klaus Dirks in einigen Interviews bereits erwähnte, aber auch absolut beabsichtigt sei. Nur darum sei man überhaupt an Grapow herangetreten, der begeistert zusagte und ein lupenreines Solo hinlegt.

Was soll man noch sagen? ?Hollowed be thy Name? ist ein erwachsen gewordenes Melodic Power Metal Album geworden, das zwar ein wenig komplizierter ausgefallen ist, sich aber nahtlos in die Vorgänger Temples... und Savage... einreiht und sich trotz Detailreichtums und progressiven Einflüssen weder in den Dream-Theater-Sog abdriftet, noch völlig unüberschaubar wird. Mob rules klingen immer noch frisch und germanisch, lediglich viel zusammengewachsener.

Eddie666

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