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CD Review: Ministry - Rio Grande Blood

Veröffentlicht am Dienstag 21 März 2006 22:05:30 von madrebel
Dieser Artikel wurde von Redtotem mitgeteilt
Da hat man gerade die wirklich gute Scheibe von den Revolting Cocks gehört, schon kommt Al Jourgensen mit einem weiteren Album. Diesmal mit seiner Band Ministry und die Amerikanische Regierung kommt da gar nicht gut weg. Ganz besonders auf George Bush hat es Al Jourgensen abgesehen.
Ministry – Rio Grande Blood

1.Rio Grande Blood
2.Senor Peligro
3.Gangreen
4.Fear (Is Big Business)
5.Lies Lies Lies
6.The Great Satan
7.Yellow Cake
8.Palestina
9.Ass Clown
10.Khyber Pass
11.Sgt. Major Redux


13th Planet Records


Line Up
Al Jourgensen (v,p,k)
Raven (b)
Tommy Victor (g)


Al Jourgensen scheint es dieses Jahr wissen zu wollen. „Rio Grande Blood“ ist das zweite Album das dieses Jahr erscheint, bei dem er mitwirkt. Schon der Opener und Titeltrack haut einen um. Ein Schlag in die Fresse sozusagen. Ein geileren Industrial Song habe ich seit „Jesus Built My Hotrod“ vom Album „Psalm 69“ nicht mehr gehört. Auch Bush bekommt kräftig etwas ab. Mit „Rio Grande Blood“ haben Ministry wohl einen der härtesten und schnellsten Songs ihrer Karriere abgeliefert. Fast ohne Übergang folgt schon „Senor Peligro“. Hat auch einen politischen Hintergrund, denn „Senor Peligro“, was übersetzt Herr Gefahr heißt, nennt der Präsident von Venezuela den US-Präsidenten. Was den Song angeht, so ist er auch sehr gelungen und hat wirklich harte Riffs und „Senor Peligro“ lädt gerade dazu ein, sich vor der Bühne durch die Gegend zu rempeln. „Ganggreen“ kommt etwas ruhiger daher. Der Song beginnt mit einem Kommando eines echten Sgt. Major der Marines und Ganggreen schleppt sich über die sechs Minuten, im positiven Sinne, dahin. Der Titel „Fear“ kommt so schnell und brutal rüber, dass man anfangs glaubt die Drums und Gitarren würden sich überschlagen. Was danach kommt ist der absolute Hammer. Nachdem bisher Industrial Songs der allerbesten Güte den Hörer erfreuten, kommt mit „Lies Lies Lies“ ein Song der zwar auch im Industrial Sound gehalten ist, aber die aggressiven Riffs und der teils doch groovige Sound setzen sich im Gehörgang fest und lassen einen erst mal nicht mehr los. Ein richtig geiler Song der gemacht ist für den Moshpit.

Angereichertes Uranium das zum Bau von Atombomben benötigt wird , bezeichnet man als „Yellow Cake“. Und darum geht es auch beim gleichnamigen Song. Das ist eine Mischung aus Techno und Metal. Durch die Mitwirkung von Dead Kennedys Jello Biafra, könnte es sein, dass „Ass Clown“ diesen leicht punkigen Touch bekommen hat. Irgendwie singt hier Al Jourgensen hier ziemlich schräg und angepisst. Trotzdem kommt „Ass Clown“ gut rüber und die Rock n Roll Attitüde ist bei „Ass Clown“ ganz klar im Vordergrund. Mit einem wirklich tollem Drumintro beginnt „Khyber Pass“. Der schleppende Song kommt im Gegensatz zu den anderen Songs auf „Rio Grande Blood“ richtig super als Abschluss eines tollen Albums. Auch die orientalischen Vocals von Liz Constantine sind sehr originell und verpassen „Khyber Pass“ ein ganz besonderes Flair. Was sehr schön passt, da es in „Khyber Pass“ um die Jagd nach Osama Bin Laden geht. Zum guten Schluss gibt es noch einmal den Drill des Sgt. Major vom Song „Gangreen“.

Das Album „Rio Grande Blood“ ist das beste Ministry Album seit „Psalm 69“. Sehr politisch und gegen die amerikanische Regierung geht Al Jourgensen vor. Zwar ist Jourgensens langjähriger Mitstreiter Paul Barker nicht mehr dabei, dafür gibt es mit Raven (Killing Joke) und Tommy Victor (Prong) guten Ersatz. Ein Kracher den man unbedingt gehört haben sollte, wenn man ein offenes Ohr für Industrial hat.

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