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Konzert Review: Ministry / Köln Live Music Hall 11.06.2008

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Veröffentlicht am Dienstag 22 Juli 2008 14:40:57 von madrebel
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Ministry / Köln Live Music Hall 11.06.2008

Ein allerletztes Mal konnte man in diesem Jahr die Industrialgötter “Ministry” sehen, die mit dieser Tour ihren Abschied von den Bühnen der Welt feierten.
Nun, dementsprechend viele Menschen kamen am heutigen Tage in die Live Music Hall zu Köln um noch einmal richtig abzufeiern. Die vorher spielenden Vorbands verpassten die meisten und sie schienen auch nicht so wichtig gewesen zu sein.
Nun, um 21.15h kam mit dem „Homo Song“, eine der Nummern des nächsten und letzten „Revolting Cocks“-Alben, das Intro. Die Band kam nach und nach unter lautem Jubel auf die Bühne und man startete direkt mit „Let´s go“. Was daraufhin folgte, war mit Worten kaum zu beschreiben. Ein völlig mitreißender Gig begann, der nicht nur extrem druckvoll war, sondern beinahe die ganze Halle krachen ließ. Die Menge tobte und lechzte jedem einzelnen Ton entgegen, feierte dementsprechend und ließ in der ganzen Halle einen Moshpit nach dem anderen entstehen und ein Crowdsurfer nach dem anderen schwamm über die Menge.
Die Band hatte dementsprechend Spaß am Gig und man sah Tommy Victors leicht debiles sympathisches grinsen immer wieder durch das Stahlgitter blitzen und auch Tony Campos und Sind Quirin machten nebenbei ihre Mätzchen. Al hielt sich meistens zurück und dirigierte nebenbei die Menge meist vom Stahlgitter heraus, auf welches er sich lehnte.
Die Jungs hielten sich zu Beginn erst an neuerem Material auf, welches natürlich super ankam. Dennoch erwartete man die Klassiker. Und die bekam man auch. Gnadenlos geile Versionen von „N.W.O“, „So What“ und „Just one Fix“ wurden gespielt. Doch mit „Thieves“ kam der definitive Höhepunkt. Selbige Kultnummer wurde einfach nur intensiv inszeniert und hinterließ bei allen eine Gänsehaut. Wer danach dachte, es wäre Schicht im Schacht, der irrte.
Man kam noch mal für einen weitern Block auf die Bühne, indem man die Jungs noch mal so richtig abfeiern konnte. Als man dachte, jetzt wäre es endgültig vorüber, erbarmte man sich noch ein letztes Mal und brachte mit „Wonderful World“ noch einmal das Blut der Fans in Wallung. Al schien sehr gerührt zu sein und ließ sich noch mal so richtig abfeiern, bevor die endgültig letzten Takte von „Wonderful World“ verstummten.
Danach war endgültig Schluss und man konnte hier und da doch einige verstohlene Tränen sehen, da es nun unwiederbringlich vorüber war und man diese Band nie wieder live sehen wird. Ein wirklich würdiger und denkwürdiger Gig der Abschlusstournee, welchen man als Fan dieser Ausnahmeband niemals vergessen wird.
R.I.P. Ministry !!!

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