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CD Review: Ministry - From Beer to Eternity

Veröffentlicht am Dienstag 10 September 2013 20:06:55 von madrebel

Ministry_From_Beer_To_Eternity_cover.jpg

Ministry - From Beer to Eternity

1. Hail To His Majesty (Peasants)
2. Punch In The Face
3. PermaWar
4. Perfect Storm
5. Fairly Unbalanced
6. The Horror
7. Side FX Include Mikey's Middle Finger (T.V.4)
8. Lesson Unlearned
9. Thanx But No Thanx
10. Change Of Luck
11. Enjoy The Quiet

13th Planet Records/AFM/Soulfood

Al Jourgensen – Vocals, Guitar, Keyboard, Programming
Mike Scaccia – Guitar
Sin Quirin – Guitar
Tony Campos – Bass
Aaron Rossi – Drums

Das niemand ernsthaft geglaubt hat, dass Ministry nach ihrer 2008er Tour endgültig und für immer Adieu sagen, dürfte vielen klar gewesen sein. Nun hat Al Jourgensen mit „From Beer to Eternity“, übrigens ein selten dämlicher Plattentitel, ein neues Album aufgenommen. Selbiges ist gleichzeitig ein Tribut an Mike Scaccia, der Ende letzten Jahres mit gerade mal 47 Jahren viel zu früh an einem Herzinfarkt verstorben ist.
Nun, was erwartet den geneigten Hörer? Laut eigenen Aussagen von Al ein musikalischer Querschnitt der alle Schaffensphasen der Band überdecken sool.
Und das beginnt mit „Hail to his Majesty“. Ein mit Samples und Soundeffekten vollgestopftes Monstrum, welches nahezu unerträglich und fast unhörbar ist.
Mit „Punch in the Face“ gibt es dann allerdings wieder einen Kracher, der sich durchaus hören lassen kann. „Perfect Storm“ haut da übrigens nahezu in dieselbe Kerbe.
Doch gibt es auch wieder Songexperimente, wie das sehr vertrackte und äußerst anstrengende „Side FX Include Mikey's Middle Finger (T.V.4)“. Eine Soundcollage, die ganz viel Aufmerksamkeit benötigt und dabei unfassbar sperrig ist. Ähnlich ist es beim Rausschmeißer „Enjoy the Quiet“. Ein Mischmasch, der einen dankbar erscheinen läßt, wenn es endlich vorbei ist.
Doch gibt es auch noch kleine Perlen, wie „Thanx but no Thanx“, welches sogar Dub und Reggaeelemente in sich trägt.
Alles in allem ein absolut anstrengendes Album, welches die Jungs da aufgenommen haben und wohl jetzt auch wohl wirklich das letzte sein soll.
Fazit: Das Album ist definitiv nicht so schlimm wie vorher befürchtet, aber auch meilenweit davon entfernt, um als Klassiker in der Bandhistorie durchzugehen. Alles in allem, zufriedenstellend. Ob man als Ministryfan damit aber zufrieden sein sollte, wage ich allerdings sehr zu bezweifeln.

 


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