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Konzert Review: Midwinter bei den Norf Norfer Nights of Evil am 18.05.2001 in Neuss

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Veröffentlicht am Montag 15 Oktober 2001 15:30:11 von maximillian_graves
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Midwinter

18.05.2001 Neuss/Norf Norfer Nights of Evil


Dies sollte der erste Auftritt und die Feuertaufe von "Midwinter´s" neuen Sänger Mordan sein.

Aus diesem Grund begab ich mich dorthin, an den sprichwörtlichen Arsch der Welt.
Neuss/Norf, ein Ort den keiner kennt und kennen will, aber da war das Konzert, und ich musste dorthin, und es sollte sich lohnen.
Nachdem der Soundcheck einige Zeit in Anspruch nahm, ging es dann um 21.00 h los.
Sie begannen mit "Stormclouds", und ich war gespannt. Tja, was soll ich sagen, "Midwinter" spielten sich sprichwörtlich den Arsch ab. Der Gesang und die Instrumente waren gut abgestimmt aufeinander, die Songs trafen direkt auf den Punkt. Die Spielfreude war der Band von anfang an anzumerken, und das Publikum reagiertedementsprechend.
Besonders der neue Frontmann "Mordan", erledigte seine Feuertaufe (es war sein erster Liveauftritt), mit Bravour. Er traf wirklich jeden Ton, war in der Lage die ruhigen, als auch die heftigen Growlparts, überzeugend und genau rüberzubringen. Ausserdem bewies er mit diesem Auftritt, welch ein Charisma er hat. Denn wie er die Songs brachte, war einfach toll, er sang, grunzte und schrie mit einer großartigen Hingabe und Ausstrahlung.
Doch vergessen will ich auch den Rest der Band, die einen fantastischen Einsatz zeigten. Esther, die Gitarristin, die den halben Gig nur am lächeln war, so sympathisch habe ich lange niemand mehr auf der Bühne gesehen. Sie spielte superklasse.
Genau wie Andi am Baß oder auch Patrick an den Drums (obwohl ich immer noch denke, daß eine Doublebassdrum beser gewesen wäre, wegen dem Wums), man merkte der gesamten Band die Spielfreude an.
Sehr bemerkenswert war auch während des gesamten Gigs , das dezent im Hintergrund agierende Keyboard, was niemals die Songs dominierte, sondern immer im Hintergrund lief, und den Songs den nötigen Feinschliff verpasste ohne aufdringlich zu wirken.
Tja, leider war dann nach 40 Minuten auch schon Schluß, doch ohne Zugabe wollte keiner die Band gehen lassen. Deswegen spielten sie noch eine neuen Song "Existence meets Suffering", ein fantastischer Song mit absolutem Gänsehautfeeling, der die gesanglichen, wie auch spielerischen Fähigkeiten der Band aufzeigte.
Das gesamte Lied transportierte eine schizophrene und morbide Stimmung, es war großartig. Nach dem Ende dieses Liedes, verabschiedete sich "Midwinter", doch es sollte noch nicht ganz zu Ende sein. Ein kurzes aber lustiges Liedchen wurde angespielt, wer kennt es nicht in zig Adaptionen, doch diese war besonders bizarr. Das Publikum konnte sich kaum noch halten, als in einer Black/Death Metal Version die Nummer "Ik Liebe Midwinter" gegrunzt und runtergeprügelt wurde. Auch ein Beweis dafür, daß Black Metal nicht immer so bierernst sein muß. Für die Zukunft sollte man mit "Midwinter" rechnen.

Wer die CD dieser Band haben möchte, einfach auf den Banner der Band klicken:


Testet die Leute mal an, es lohnt sich.

Madrebel


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