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Konzert Review: Midwinter - Blood Red Angel - Misery Speaks - Crysalis in Neuss 2003

Veröffentlicht am Sonntag 16 März 2003 09:46:09 von madrebel
phpnuke.gifIm Rahmen der „Dark Nights of Metal“ Tour, gastierte der Undergroundtross auch in unseren Breitengraden und eine Menge Leute ließen es sich nicht nehmen diesem Gig beizuwohnen.

Midwinter / Blood Red Angel / Misery Speaks / Crysalis

Neuss / Haus der Jugend /15.03.03

Im Rahmen der „Dark Nights of Metal“ Tour, gastierte der Undergroundtross auch in unseren Breitengraden und eine Menge Leute ließen es sich nicht nehmen diesem Gig beizuwohnen. Es kamen sogar einige Besucher aus Dortmund und Essen angereist, um sich dieses Package anzusehen.

Den Anfang machten die Herner GothicMetaller „Crysalis“. Und um es direkt zu sagen, mittlerweile sind die 3 richtig geil geworden. Ich hatte noch ihren Gig damals in Düsseldorf in Erinnerung, der langweiliger und trantütiger nicht hätte sein können. Jedoch nicht hier . Eine knappe Stunde zockten sie sich echt einen ab und überraschten mit interessanten Sounds , sehr coolen Growls von Gitarrist „Djardes“., und einem überraschend breitgefächertem Stimmspektrum von Frontdame „Chris“. Von lieblichen Tönen bis zu tiefen Growls a´la Sabina Claassen war ziemlich alles dabei. Sehr beeindruckend.
Leider waren die Publikumsreaktionen sehr verhalten, was bei der positiven Qualität der Musik eher unverständlich war. Nun, wer nicht will, der hat schon.
Toller Gig.

Als nächstes stiegen dann „Misery Speaks“ aus Hamm auf die Bühne. Und der Unterschied zum Opener konnte nicht größer sein. Von Beginn zeigte der Fünfer einem wo der Hammer hängt und knallten eine Granate nach der anderen in die Menge. So langsam kamen dann auch einige mutige weiter nach vorne, um ihr Haupthaar im Takte der Klänge zu schütteln. Frontmann Claus animierte auch immer wieder die Leute nach vorne zu kommen, was dann auch irgendwann erfolgreich praktiziert wurde. Jedenfalls schafften es „Misery Speaks“ sich innerhalb der knappen Stunde einen Haufen neuer Freunde einzuspielen. Kein Wunder, der ziemlich tight gespielte Death Metal kam bei den meisten anwesenden sehr gut an und auch die Agilität der Band konnte absolut überzeugen.
Klasse Auftritt !

Jetzt war es Zeit für eine gute Ladung Thrash Metal. Und die 5 aus der Seidenweberstadt holzten ein echt cooles Brett in die Meute. Ein verdammt cooles Thrashgewitter prasselte auf alle anwesenden hernieder und man schüttelte seine Matte im Takte der Klänge. Kein Wunder, Stücke wie „The Language of Hate“ oder auch neue Stücke wie „Disabled Mankind“ von der in Kürze erscheinenden neuen Platte, kamen ziemlich gut an. Und in einem Stück noch „Breaking the Law“ von „Judas Priest“ einzubauen ist schon verdammt cool. Rhine Area Thrash as it´s best.
Die Jungs versprühten einfach richtig gute Laune und selbige zog sich durch den ganzen Auftritt. Man merkte echt das man verdammt viel Spaß an der Sache hatte.
Lohnenswert.

Nun war es Zeit für den Headliner. Und die Lokalmatadore „Midwinter“ stiegen auf die Bühne. Was soll ich sagen ? Hier ging auf einmal auf und vor der Bühne dermaßen die Lucy ab, das man nicht mehr wusste, wohin mit den Augen. Fronter Mordan hatte die Menge rasch im Griff und auch dem Rest der Band legte eine unglaubliche Spielfreude an den Tag. Die fünf verbreiteten eine unbändige Spielfreude und versprühten eine reichlich positive Stimmung. Zwischenzeitlich wurde dann auch das erscheinen der neuen Platte angekündigt, wurde ja auch endlich mal Zeit.
Interessant anzusehen waren auch die kleinen Bühnenflirts zwischen Axewoman Esther und Basser Andi. Sehr knisternd.
Natürlich wurde auch noch einiges an Stücken gespielt, wie eben „Wintertale“ , „Existence means Suffering“ und „Thorns of Ice“. Und dazu wurde dann auch ohne Ende abgemosht. Gleichzeitig war dazu auch die Bewegungsfreude der Band und das äußerst sympathisch auftreten von Frontbrühwürfel Mordan, der die Menge absolut im Griff hatte und dabei wirbelte, als hätte er Hummeln im Hintern. Selbige schienen allerdings auch den Rest der Truppe gestochen zu haben, was die gesamte positive Ausstrahlung des Gigs erklärte.
Abschließend ist einfach nur noch zu sagen, daß dies ein absolut souveräner und toller Gig war,den man nur als gelungen bezeichnen kann. Mehr ist dazu nicht mehr zu sagen.

Fazit: Ein gelungener Metalabend, mit 4 geilen Bands und einem günstigen Eintrittspreis von 4€. Was will man mehr ?
Kleine Korrektur. Midwinter haben "Dragon Rock" 2 mal gespielt, und "Existence means suffering" nicht, und die Priesteinlage gehört den Jungs von "Misery Speaks". Scheiße, ich werde alt. Sollte mal Ilja Rogoff Kapseln nehmen, dann klappt das mit dem erinnern.


Madrebel


Kommentare zu diesem Artikel
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Re: Midwinter / Blood Red Angel / Misery Speaks / Crysalis in Neuss !!!
heyho! und guten morgähn!

Ihr habt ja wohl einen völligen Schuss! ; ) Es ist grad´ mal ein paar Stunden her und schon habt Ihr einen Artikel fertig! Grosser Respekt!

"Vielen Dank für die Blumen, vielen Dank wie lieb von Dir!" sagen Misery Speaks!
War ein spitzen Gig! Hat uns sehr gut gefallen! Wir hoffen auf ein baldiges Wiedersehen!

Thanx 4 support!

P.S: hab BRA leider nicht gesehen, aber das mit Judas Priest waren wir ; )

mfg

Claus & MS
Re: Midwinter / Blood Red Angel / Misery Speaks / Crysalis in Neuss !!!
Hey Wallace!

Danke, daß Du die Panne mit der Box nicht erwähnt hast... ;-)
Und natürlich vielen Dank für das Lob und die Werbung, die Ihr gemacht habt. You rule!

Andi, Midwinter