Artikel Bewertung

Punkte im Schnitt: 4
Stimmen: 5


Bewerten Sie doch diesen Artikel:

star_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png


Suche

Ihre Suchbegriffe:
Verknüpfung der Suchbegriffe:

Zur Meinung von Amazon

Konzert Review: Metallica Live auf der Waldbühne Berlin Wuhlheide 07-06-03

Veröffentlicht am Dienstag 10 Juni 2003 14:26:02 von madrebel
Dieser Artikel wurde von Kutti mitgeteilt
phpnuke.gif2 Tage nach Veröffentlichung von St. Anger ging's nach Berlin um die alten Heroen wieder aufspielen zu sehen.
2 Tage nach Veröffentlichung von St. Anger ging's nach Berlin um die alten Heroen wieder aufspielen zu sehen.
Die Hoffnung war, bloß live nicht so ein hohler Drum-Sound wie auf der neuen Scheibe, sage ich noch zu mir (an die soundmäßig stark an Kyuss angelehnten Riffs hab' ich mich bis jetzt auch noch nicht richtig gewöhnen können).
Na ja, bekanntermaßen ist die Hauptstadt dank ihrer vielen Sehenswürdigkeiten immer eine Reise wert, sodaß Sabine und ich samstagmittag bei herrlischem Wetter in Charlottenburg auf die Vorhut Corina, Lhu und Brauni treffen. Als pitoresker Treffpunkt wurde der War(steiner) Biergarten in der Fußgängerzone auserkoren (für Insider: zwischen Karstadt und Runner's Point bzw. Dönermaxx) mit direkter Anbindung an die high-tech City Toilette.
Schon gut angehopft und nach einer rasanten Taxifahrt, treffen wir gegen 18.30 Uhr an der im Wald gelegenen Parkbühne Wuhlheide ein.

Auf die Vorgruppe Disturbed verzichten wir und wählen stattdessen Berliner Kindl im praktischen 5-Becher-in-einer-Hand-Tragegriff.
Dann wird's Zeit nach unten in den Innenraum zu kommen. Wir schätzen das Fassungsvermögen des Amphitheaters auf etwa 15.000.
Zu AC/DC's "It's A Long Way To The Top" schwappen die ersten La-Ola-Wellen durch's Stadion. Supergeile Stimmung!
Als um 20.40 Uhr das Intro zu "The Good, The Bad And The Ugly" ertönt, haben wir fast Pipi in den Augen und 'ne kollektive Gänsehaut. Dann noch ein Intro: "Battery"! Woaaah!!
The Four horsemen are back. Bangen bis der Notarzt kommt. Nahtlos wird "Master Of Puppets" hinterhergeknallt. The man himself Mr. James Hetfield richtet die ersten Worte an das Auditorium. Wir knien nieder um dann "No Remorse" zu huldigen. Hetfield's Gesang kommt am Anfang des Konzerts etwas dünn rüber, wird aber im Laufe des Gigs vom Mixer korrigiert. Meine anfängliche Befürchtung vom etwas faden drum-sound ist sowieso dahin, einfach nur fett. Auf Gimmicks wird weitgehend verzichtet (bis auf ein paar Raketen, die gen Himmel abgefeuert werden). Eine schlichte Backline und ein in blau-lila (?) angestrahltes Tuch mit den scary Strichmännchen zieren die Bühne.
"Harvester Of Sorrow" kriecht fett aus den Boxen. "Sanitarium" hinterlässt wieder 'ne Gänsehaut. Die einzelnen Bandmitglieder werden von Hetfield vorgestellt, dabei wird Trujillo abgefeiert, als hätte er alle 'tallica-Songs selbst komponiert. Überhaupt hinterlässt der Mann einen klasse Eindruck: fast ständig in Bewegung, mit seinem Bass über die Bühne kriechend wirkt er wie ein Tier. Daumen hoch für den Kerl vom Planet der Affen.
"The Thing That Should Not Be" und "Seek And Destroy" verwandeln die Wuhlheide in einen Hexenkessel, denn die Stimmung vom Innenraum schwappt nun vollständig auf die Tribünen über.
"Frantic" und "St. Anger" kommen live viel kompakter, ähnlich wie auf der DVD.
"For Whom The Bell Tolls", more to say? Und surprise, surprise: "Fight Fire With Fire" endlich wieder live. Passend dazu schiessen Flammen aus dem Bühnenboden. Es folgen 2 Zugaben-"Blöcke": "Nothing Else Matters" in einer härteren Variante als auf dem Black-Album und "Blackened" (!!!) bevor "Sad But True" und "Enter Sandman" ein völlig geiles 2-stündiges Konzert beenden und die Fab Four sich vom Berliner Publikum noch minutenlang mit standing ovations feiern lassen.
Schade, "One", "Creeping Death", "The Four Horsemen", "Whiplash", "Last Caress", "Am I Evil" und und und hätten sie auch noch spielen können, aber..... so fuckin' what?
Und: Null songs von der Load und Reload.

Hetfield wirkte wieder richtig aufgeräumt, die Jungs hatten sichtlich Spaß an dem Abend. Neben Rotterdam '93 und Dynamo '99 das beste Open-Air von Metallica!
Freu mich jetzt schon auf die Hallen-Tour im Februar/März 2004.

PS Hab' am Sonntag bei MTV noch den Auftritt bei Rock am Ring gesehen. Wirkte sowohl von Band als auch vom Publikum etwas unterkühlt? Schreibt doch mal, ob der Eindruck getäuscht hat.

Kommentare zu diesem Artikel
Zur Zeit sind noch keine Kommentare vorhanden, Sie können der Erste sein.
Schreibe jetzt einen weiteren Kommentar!