Artikel Bewertung

Punkte im Schnitt: 0
Stimmen: 0

Bewerten Sie doch diesen Artikel:

star_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png


Suche

Ihre Suchbegriffe:
Verknüpfung der Suchbegriffe:

Zur Meinung von Amazon

CD Review: Metalium - Demons of Insanity (Chapter 5)

Bisher keine Wertungen

Veröffentlicht am Mittwoch 29 Juni 2005 22:14:09 von madrebel
Priest pack ein! HIER kommt ein Meisterwerk des Metal...










Metalium - Demons of Insanity (Chapter 5)


1. Earth In Pain
2. Power Of Time
3. Demons Of Insanity
4. Cyber Horizon
5. Ride On
6. Endless Believer
7. Sky Is falling
8. Destiny
9. Mother Earth
10. Out Of the Silence
11. Atrocity
12. Silence Of the Night
13. Visions Of Paradise
14. One By One


Magic Circle Music / Steamhammer SPV


Henning Basse - Vocals
Matthias Lange - Guitar
Lars Ratz - Bass
Michael Ehre - Drums


Metalium treten die Schlacht an um die Krone der Götter an sich zu reißen. Hier folgend ein Schlachtbericht in 13 Stationen...
"Don t you dare to rewrite genesis ... or you will become a Demon of Insanity" und dann direkt Feuer frei. "Power of Time" knallt genau da rein wo Metal reinknallen muss! Schnell, aggressiv mit einer genialen Stimme (der wohl besten deutschen nach dem grandiosen Kiske...), die die Konkurrenz wirklich alt aussehen lässt. Ab auf die zwölf! Ein absoluter Nackenbrecher! Trommeln des Kriegs!
Titeltrack "Demons of Insanity" ist dann für Metalium Verhältnisse eine Mid-Tempo Nummer. Aber dafür wartet ein Riff auf den Hörer, das die Weichteile erstmal rundklopft damit auch jeder Hörer die Vocals mitsingen kann. Truppenparade.
"Cyber Horizon" kommt wieder im hohen Tempo angeflogen und beginnt gleich mit einem Basse-Schrei der Extraklasse! Selten eine derart geile Stimme gehört. Die Strophe ist die sprichwörtliche Ruhe vor dem Sturm, der zum Refrain aufkommt. Die Krieger um Oberwarrior Lars Ratz blasen zum Sturm. Der Auflauf des Heeres.
"Ride on" eröffnet dann die die Schlacht. Ein Ultra-grooviges Heavy Riff bei dem Meister Ratz seinen Tieftöner so dermaßen Druckvoll unter die Äxte gelegt hat, dass man nicht anders kann als sich dazu die Nackenmuskeln zu verspannen. Pfeilhagel.
"Endless Believer" ist eine Hymne und das zeigt sie auch direkt zu Anfang. Hier heißt es einfach nur hinstellen, Verstärker auf Anschlag und endlos genießen. Auf einem Konzert wäre der Song wohl mal ne Chance Luft zu holen, eben weil er kein Dauerbanger ist. Klingt in jedem Fall ultrageil! Vormarsch der Truppen.
Mit "Sky is Falling" meldet sich der Dampf zurück. Der Song zielt wieder im Midtempo genau auf den Nacken. Was da Basse in den hohen gedubbten Vocals veranstaltet ist mir ein Rätsel wie man das hinbekommt. Es klingt zumindest mal technisch sehr unbearbeitet. Da stellen sich andere Sänger schon lang den Pitch Shifter an. (Jaja, Whimps and Posers leave the Hall... Raus, Eric!).
"Destiny" ist denn mal ne sehr rockig gelagerte Nummer. Erinnert an gute Survivor Zeiten. Die Textzeile: "When will we learn to feel the signs if you don t believe, just take a look to the sky!" sagt wohl schon alles wichtige aus! Auch wenn der Metal immer wieder totgesagt wird, was leider auch zum Teil so ist, erscheint dieser Song als klassischer Gegenbeweis. Der Feind zittert bereits vor den anrückenden Armeen.
"Mother Earth" behandelt ein altes aber durchaus aktuelles Thema. Die Umweltzerstörung. Und dementsprechend stampfend ist es auch. Ob jetzt diese Hinwendung zu sozialkritischen Texten gut ist oder nicht ist wohl reine Geschmackssache. Was Tatsache ist, ist die Sirene von Henning Basse, der selbige mal wieder so gekonnt in Szene setzt, dass man den Song grad noch mal hören muss obwohl man eigentlich weiter schreiben sollte. Der Zusammenstoß der Truppen steht bevor.
"Out of the Silence" kommt endlich wieder in höherem Tempo. Die Nackenmuskeln, eben mal etwas ausgeruht kommen wieder in Bewegung um diesem Kracher zu huldigen. Und das Gitarrensolo ist genau wie ich es mir wünsche, nur etwas zu kurz um dem Sprecher Platz zu machen. Kavallerie voraus, ab in den Feind! Mit "Atrocity" beginnt der Endspurt. Direkt ein geiles Riff auf die Glocke mit einem wahnsinnigen Gesang darüber, der dem im Text erwähnten Wahnsinn Ausdruck verleiht. Der Refrain ist dann, wie das Solo auch, der reine Zorn! Und das ganze in einem ordentlichen Headbanger Tempo. Vernichtung der feindlichen Truppen.
"Silence of the night" ist der obligatorische Ruhepol bei dem Sangesgott Henning Basse seine ganze Qualität aufweisen kann. Endlich mal, denn der Mann kann wirklich grandios singen. Zurücklehnen, Augen zu und genießen. Das Schlagzeug ist stimmungsbildend dahintergepackt und man spürt förmlich den Herzschlag, der dieses Stück antreibt. Der Feind ist bis auf den letzten Mann ausgelöscht.
"Visions of Paradise" ist die einzige Konsequenz, die hier noch gezogen werden kann. Up-Tempo Knaller um noch die letzten Reserven rauszuholen. Wenn ich jemals behauptet habe, dass Riffs knallen und nicht grooven sollen, dann will ich das hiermit zurücknehmen. Hölle klingt das geil! Hätte ich nie gedacht! Die Sieger reiten heimwärts.
"One by One" bildet dann den Abschluss. Sehr obskures Riffing, obskure Gesangslinie und ein Refrain, der obwohl genauso obskur mega-eingängig ist. Die Metalium-Armee genießt ihren Sieg und befeiert ihn mit einer ordentlichen Portion Metal!
Abschließend kann eigentlich nur noch hinzugefügt werden: Joey, pack Deine Schmalspur-Krieger ein und Rob geh in die Gruft in die Du längst gehörst (war eh ne Frechheit, dass der Ripper wegen Dir wieder gehen musste). Ihr habt gute Arbeit geleistet in der Vergangenheit. Aber jetzt ist die Zeit für Bands, die deutlich hungriger sind als Ihr heute! Ihnen allen voran:
METALIUM!

Lovestealer


Kommentare zu diesem Artikel
Zur Zeit sind noch keine Kommentare vorhanden, Sie können der Erste sein.
Schreibe jetzt einen weiteren Kommentar!