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Konzert Review: Metal de Lux

Veröffentlicht am Montag 13 Februar 2012 16:59:19 von madrebel
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Metal de Lux - 04.02.2012

Ratingen Lux


Lang, verdammt lang ist es her, dass es im Ratinger Jugendzentrum Lux Konzerte gab. War dieses Jugendzentrum doch jahrelang eine weit über die Grenzen bekannte Location, für zahlreiche Punkrock, Rock, Blues und vor allen Dingen Metalkonzerte.
Nun scheint es aber wieder anzulaufen und die erste Veranstaltung dieser Art war ein voller Erfolg.
Knapp 100 Gäste waren an diesem Abend zugegen und erlebten eine respektable Neupremiere an dieser Stelle. Und die Veranstalter hatten in gutes Programm aufgefahren. Thrash der alten Schule, technischer Death Metal, als auch brutaler Death Metal stand heute Abend auf der Liste und sollte ein Garant für einen wirklich abwechslungsreichen Abend bieten.

Den Start machten die Jungs von „Reckless Manslaughter“, die 2008 gegründet wurden und mittlerweile auf dutzenden Bühnen im Rhein-Ruhrgebiet ihre Klasse beweisen konnten. Eine vielgelobte Platte, eine Produktion von Dan Swanö, ja, selbst mit „Morgoth“ hat man sich schon die Bühne geteilt. Und so knüppelten die sympathischen Burschen um Fronter Leimy eine knappe Dreiviertelstunde verdammt guten und straighten voll auf die Schnauze Death Metal alter Schule ins Publikum und sorgen für reichlich positive Reaktionen. Leider entluden die sich primär eher in Applaus, Daumen hoch und anerkennendem nicken, anstatt mal so richtig die Sau rauszulassen. Einzig ein kleiner Junge, bewaffnet mit Ohrenschutz und Bandshirt wagte sich desöfteren nach vorne und zeigte den alten Säcken, wie man feiert. Die Songs waren durch die Bank einfach nur fett, der Sound super und Frontmann Leimy ist eine echte Rampensau, die es versteht, Stimmung zu erzeugen.
Ein beeindruckender Auftritt, der dem Neustart dieser Konzertreihe wirklich würdig war.

Als nächstes standen die Koblenzer von „Stigmatized“ auf der Bühne. Selbige spielten bei der letzten Veranstaltung 2008 schon an dieser Stelle und es wirkte wie ein Brückenschlag zwischen den Jahren. Nun, die Jungs sind ja nun auch keine Neulinge mehr und seit Mitte der 90er aktiv und so spielte die Band einen sehr routinierten, allerdings auch äußerst motivierten Gig, der vor Spuielfreude sprühte. Die Jungs spielen halt sehr technisch und die Einflüsse von „Pestilence“ oder auch „Death“ waren kaum zu überhören. Letztere wurden dann auch noch mit dem Cover von „Suicide Machine“ gewürdigt.
Ein kurzweiliger und toller Auftritt der Koblenzer.

Als letztes standen dann die Wuppertaler Thrasher „Death Fist“ auf der Matte und die Band zog noch mal alle Register. Insbesondere Frontfrau Corinna machte einen verdammt tollen Job. Stimmlich top in jeder Hinsicht, tolle Posen, eine fantastische Gestik und Mimik, die zwar Klischee pur war, aber eben auch so verdammt passend. Musikalisch war das ganze vom feinsten und wer auf schwarzmetallisch angehauchten Thrash alter Schule abfährt, dürfte bei den Wuppertalern seine helle Freude haben. Die zwölf gespielten Songs machten auf jeden Fall mächtig Spaß und den schien die Band auf der Bühne durch die Bank hindurch zu jeder Sekunde zu haben. Insbesondere Gitarrist Marcus schien teilweise einen „Kerry King“ gefrühstückt zu haben, was sein auftreten anging. Es passte einfach alles und „Death Fist“ waren ein würdevoller Headliner.

Death Fist beschlossen hier einen Abend, der in jeder Hinsicht geil war. Die Stimmung, die Atmosphäre, die gut aufgelegten Bands und die gute Laune jedes Besuchers sprachen für sich und sorgten für einen wirklich tollen Metalabend.
Es bleibt zu hoffen, dass es hier eine rasche Fortsetzung dieser Konzertreihe gibt. Es wäre definitiv eine Bereicherung für die regionale Szene.


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