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Zur Meinung von Amazon

Konzert Review: Metal Night XV / 16.06.07 Neuss HDJ

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Veröffentlicht am Montag 18 Juni 2007 22:34:22 von madrebel
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Metal Night XV / 16.06.07 Neuss HDJ


In die mittlerweile fünfzehnte Runde ging nun die Neusser Metalnight, die schon seit einigen Jahren eine feste Größe in der regionalen Szene darstellt. Zwar waren heute nur etwas mehr als 100 Besucher anwesend, was wohl an dem wechselhaften Wetter lag, aber die anwesenden Besucher hatten recht viel Spaß.

Den Beginn machten „All We Hate“ aus Bergisch Gladbach, die u.a. mit „Westi“ von „Contradiction“ und „Pete“ „ex-Guerilla“ alte Bekannte in ihren Reihen aufweisen konnten. Und der sehr eigenwillige und coole Mix aus Thrash, ein wenig Death, Hardcore und was auch immer, konnte völlig überzeugen. Ein „RATM“-Cover war auch dabei. Die ganze Band, allen voran „Westi“ verbreiteten eine unglaubliche Energie, hatten unglaublich viel Spaß am Gig und irgendwann konnte das Publikum auch dazu animiert werden, mal weiter nach vorne zu kommen. Die nach vorne geworfenen CDs, alias Tretminen luden dann die Leute auch dazu ein. Ein verdammt guter Auftritt und live sind die Jungs eine absolute Macht.

„Sun of Sadness“ konnten den Stimmungspegel halten, trotz das sie dem Stile des Gothic Metal frönen. Nun, das lag allerdings auch an Aushilfsfronter „Horn“ von „Jack Slater“, der nicht nur stimmlich eine gute Figur machte, sondern auch viel Körpereinsatz und Humor zeigte. Letzteres ist man ja oft von ihm gewohnt. Die Jungs wurden auch deftigst abgefeiert und zeigten sich dementsprechend spielfreudig. Haben Spaß gemacht.

True Heavy Metal aus Düsseldorf von „Voodoma“. War nach den beiden ersten Bands doch etwas ungewohnt, aber unglaublich gut. Frontmann „Holle Hackstein“ klingt stimmlich zeitweise etwas wie der gute alte „Udo Dirkschneider“, was ein durchaus positives Kriterium darstellt. Das Publikum hatte auch viel Spaß am Gig und die Energie floss spürbar hin und her. Die Jungs können live eine ganze Menge und verstehen definitiv ihr Handwerk. Schöner Auftritt.

Heidnischer Metal aus dem bergischen Land. Die Velberter Lokalmatadore „Obscurity“ konnten von Anfang an überzeugen. Stimmung, guter Sound, alle hatten ihren Spaß. Dementsprechend kurzweilig wirkte dann auch der Gig auf den Zuschauer. Man haute so einiges an Hits raus und das Publikum honorierte es dementsprechend und zu keiner Sekunde kam Langeweile auf.

Headliner des Abends waren dann „Supersoma“ aus Mönchengladbach, die einem sehr coolen Mix aus Stonerrock, Doom und etwas Hardcore spielten. Frontmann „Ingo Bajonczak“ klang stimmlich teilweise wie „Keith Caputo“ von „Life of Agony“ und hatte das Publikum schnell im Griff. Auch der Saitenhexer „Joerch“ war ein Blickfang und dürfte schon vom auftreten her, eine der coolsten Typen sein, die ich in letzter Zeit gesehen habe. Die Musik, schleppend und teils schwermütig wie sie war, kam ganz groß an. Im vorderen Bereich wurde heftigst abgemosht, was bei dem Druck, den die Jungs verbreiteten, auch kaum noch anders möglich war. Dementsprechend wurde dann aber auch „Supersoma“ gefordert, die zum Schluß noch drei Zugaben spielen mussten, bevor die Jungs völlig verschwitzt und glücklich, die Bühne verließen.
Eine unglaublich gute Liveband !!!

Fazit: Die Veranstalter haben wieder einen klasse Konzertabend kreiert, der allerdings etwas mehr Besucher verdient hätte.

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