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Konzert Review: Metal Night Neuss XXII / Neuss HDJ 13.09.2006

Veröffentlicht am Montag 18 September 2006 14:25:59 von madrebel
phpnuke.gifFeat. Sudden Death, Midwinter, Power, Layment, Novembers Fall….





Metal Night Neuss XXII / Neuss HDJ 13.09.2006

Nachdem im Frühjahr die ursprünglich anvisierte Releaseparty der neuen Midwinter-CD verschoben werden musste, klappte es heute endlich.

Den Beginn machten die Niederrheiner von „Novembers Fall“. Die sich stark an „Opeth“ orientierenden Songs kamen live sehr gut rüber und entfalteten recht viel Energie. Coole Liveband und wenn noch ein wenig mehr Eigenständigkeit dazukommt, dann wird die Band gewiss einen höheren Bekanntheitsgrad erlangen.

Die nachfolgenden „Layment“ brachten die Stimmung das erste Mal auf ein höheres Level und gingen richtig gut zur Sache. Der kraftvolle Power Metal des Herner Sechsers mochte zwar erst nicht so Recht in das Line-Up passen, nichtsdestotrotz machten die Jungs eine gute Party und die Allstar-Nummer am Schluß mit „Midwinter“ machte noch mal so richtig Laune.


Da „Witchtower“ aufgrund einer Fußverletzung des Drummers kurzfristig ausfielen, übernahmen die Kölner Thrasher „Power“ und ließen den Ausfall schnell vergessen. Die fünf bekloppten Kölner hatten echt Spaß am Gig, es war aber verwunderlich das keiner von den Jungs bei der Hitze zusammengebrochen ist. Songmässig ging es richtig gut ab und zwischenzeitlich „Kreator“ und die „Misfits“ zu covern hat guten Stil. Klasse Gig.


Endlich war es soweit. Nach langem warten hat es dann doch geklappt und „Midwinter“ wussten von Anfang an zu überzeugen. Der Düsseldorfer Fünfer stellte seine neue Scheibe vor und die neuen Stücke kamen verdammt gut bei den Besuchern an.. Ein guter Sound, eine hochmotivierte Band und wirklich gute Songs, damit wusste man rasch beim Publikum zu punkten. Die Leute gingen ab ohne Ende und erzeugten eine noch mal größere Hitze, als sie sowieso schon in der Sauna HDJ vorherrschten.
Frontmann Mordan spielte wieder mit Inbrunst die coole Rampensau, riss kleine Gags und bezog das Publikum immer wieder mit ein. Wenn die Truppe jetzt noch endlich den gesuchten zweiten Gitarristen findet, könnte es noch besser werden und die Songs noch mehr Druck entwickeln. Das die Truppe es endlich mal verdient hätte, auf größeren Bühnen zu stehen, dem dürfte wohl niemand widersprechen. Gut kam natürlich auch noch das leckere Freibier zum Schluss hin an und auch das „Ramones“-Cover, „Pet Sematary“ ist live ein echter Knaller. Hat echt Spaß gemacht und es wird ernsthaft Zeit für größere Taten.


Das danach „Sudden Death“ aus Osnabrück einen etwas schwereren Stand haben würden, war irgendwie logisch. Trotzdem gingen die Osnabrücker Deather noch mal richtig fett ab und hielten die wenig verbliebenen Gäste noch gut bei Stimmung. Der coole Old School Todesblei ist nicht umsonst im Underground so angesagt.
Leider hatten die Jungs nur knappe 45 Minuten Zeit, aber das reichte durchaus, um noch mal die letzten Energiereserven anzuzapfen. Guter Auftritt.

Alles in allem ein echt cooler Abend mit fünf topmotivierten Bands und leider lauwarmen Bier. Hat viel Spaß gemacht.

madrebel


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