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Konzert Review: Metal Night 24 / Neuss - Haus der Jugend

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Veröffentlicht am Montag 07 Juni 2010 18:50:51 von madrebel
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Metal Night Neuss 24 / Neuss Haus der Jugend

29.05.2010

Die zweite Metal Night zu Neuss fand wieder statt und wieder hatte die Orga ein recht geiles Programm aufgefahren. Dementsprechend waren auch weit mehr als 100 Besucher anwesend. Trotz des fantastischen Wetters und der vielen Konkurrenzveranstaltungen in der Region.
Und das der Besucher bei den fünf Bands Spaß haben sollte, selbstredend.

Nun, den Start machten die Dortmunder „Lifeless“, die mit ihrem schwedisch orientiertem Death Metal fett punkten konnten und der dabei auch noch richtig viel Spaß machte. Dazu kam der fette Sound und das sympathische auftreten des Ruhrfünfers, was den Gig zu einem echten Happening machte. Wer die Jungs mal sehen kann, sollte es nutzen. Lohnt sich.

„Mirrormind“ aus Dormagen konnten danach mit ihrem recht modern anmutenden Sound punkten. Okay, die Einflüsse von Bands wie „Pantera“, „Sepultura“ oder auch „Machine Head“ waren überall zu erkennen. Aber wer das so locker macht, wie der Fünfer vom Niederrhein, hat alle Sympathien verdient. Allen voran Frontbrüllwürfel Marius, der über die Bühne hüpfte, wie ein außer Kontrolle geratener Flummi. Feiner Gig. Perfekt für ein Bier und einer kleinen Pogoeinlage.

Nun waren die Düsseldorfer Deather „Debt of Nature“ am Zug. Und was der Sechser, der aus dem halben Rhein/Ruhrgebiet zusammengenäht ist, da auf der Bühne veranstaltete, konnte man nur mit einem Wort beschreiben. Affengeil. Sowohl die neue Sängerin Masae(Die ihre Nervosität kaum verstecken konnte, sich allerdings im Laufe des Gigs rasch änderte. Aber es war ja auch erst der zweite offizielle Gig. Wer wäre da nicht nervös?), als auch der langjährige Fronter Marc brachten richtig Bewegung und auch Stimmung in die Bude. Die neuen Songs kamen übrigens verdammt gut an und sorgten für eine Menge Bewegung sowohl vor als auch auf der Bühne. Daraus resultierend folgten dann auch die zahlreich erklingenden Zugaberufe. Allerdings eine Mischung aus erreichen der Maximalspielzeit und dem erreichen fitnesstechnischer Grenzen einiger Bandmitglieder ;-), sorgten dann für das Ende des Gigs. Ein echt toller Auftritt, der hoffentlich rasch irgendwo wiederholt wird.

Die Hessen von „My Cold Embrace“ hatten dann ihren Headlinerslot getauscht. Was der Stimmung auch guttat, denn so konnte man die Flamme hochhalten, die vorher gezündet wurde. Und die Jungs verstanden es, den Neussern nach allen Regeln der Kunst einzuheizen. Ist man ja auch kein Neuling in der Szene mehr. Dementsprechend waren die Reaktionen. Es wurde gemosht und gepogt vom feinsten. Der Kasseler Fünfer ging dementsprechend motiviert zu Werke und hatte die Sympathien demzufolge rasch auf seiner Seite, welches die vorher beschriebenen Reaktionen erklärte.
Alles in allem ein sehr fetter Gig, der einfach nur gut ankam.

Der Gladbacher Fünfer „Cause for Confusion“ hatte es danach sehr schwer, im Fluss zu bleiben, bemühte sich aber redlich darum und nach einer Weile gelang es auch, den Funken weiterhin glühen zu lassen. War anscheinend der Grund dafür, dass vielen der recht modern anmutende Metal etwas zu anstrengend war, was viele dazu veranlasste, den Gig dann zu verlassen. Was allerdings schade war, denn was die Jungs da boten, war handwerklich super und hatte gute Qualität. Die restlichen anwesenden allerdings konnten sich aber über eine dennoch sehr motivierte und spielfreudige Band freuen. Mit würdigem Applaus wurde die Band dann auch verabschiedet, die trotz der nur noch wenigen Gäste, richtig Gas gab. Respekt.

So ging dann die insgesamt 24te Auflage der Metal Night zu Ende und sorgte für rundum zufriedene Besucher, die fünf gute Bands und einen tollen Abend genießen durften.


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