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Konzert Review: Metal Cruise 3 / Koblenz 26.04.08

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Veröffentlicht am Montag 05 Mai 2008 22:59:06 von madrebel
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Metal Cruise 3 / Koblenz 26.04.08

Aller guten Dinge sind ja bekanntermaßen Drei und auch die Drittauflage, der wirklichen Ausnahmeveranstaltung der Metal Cruise stach heute in See.
Dieses bei einem fantastischen Wetter. Sonnig, warm und trocken. Was will man mehr.
So startete pünktlich gegen neun Uhr abends die MS Rheingold für vier Stunden in See und schipperte den Rhein einmal hoch und einmal runter.
Die anwesenden Besucher, wovon schon viele zum dritten Male anwesend waren, durften sich dann als erstes an dem saucoolen und lockeren Auftritt der Eifeler „Torment of Souls“ erfreuen, die in dreißig Minuten sehr viel Partystimmung machten und mit ihrem thrashigen Death Metal durchaus ein passender Opener waren. Die Truppe, kunstblutverschmiert, zog in der kurzen Spielzeit alle Register ihres Könnens und dürfte sich danach auch den einen oder anderen neuen Fan erspielt haben. Schöner Auftakt an diesem Abend.
Die kürzlich reunierten „Vendetta“ waren danach ein etwas anders Kaliber. Recht Old School, manchmal leicht progressiv, dennoch stimmungsvoll, hatten die Jungs besonders die schon etwas betagtere Thrashklientel rasch in ihrer Hand. Die süddeutsche Thrashlegende ließ es sich nicht nehmen, einige von den alten Thrashfans auf eine schöne Zeitreise in die Achtziger mitzunehmen, aber auch das neue Material schien gut anzukommen. Nun, ein würdiger Auftritt, einer fast schon vergessenen Band.
Die holländischen Deathrabauken „Asphyx“, unter Martin „Silberlocke“ van Drunen, waren dann wohl die Band des Abends. Spielfreude ohne Ende, immer einen coolen Spruch und ein kaltes Bier an den Lippen, rockte die niederländische Legende an diesem Abend alles in Grund und Boden. Ein Knaller reihte sich an den anderen, die Masse tobte und beide Seiten hatten tierisch Spaß an dem Gig. Der Rhein selbst dürfte vor Wollust geschäumt haben, ob der geilen Klänge der niederländischen Ausnahmekapelle. Neunzig Minuten knüppelte man und hinterließ eine Spur der Verwüstung und so mancher heldenhafte Mosher musste danach auch nach einiger Zeit die Segel streichen. Definitiv ein würdiger Abschluss eines fantastischen Konzertabends, der im Spätherbst seine vierte Auflage feiern wird.
Nach dem Törn ging es dann noch für einige Absacker in den Florinsmarkt, wo bis in die frühen Morgenstunden gefeiert wurde.
Bis zum nächsten Mal, am 14. November. Dieses Mal mit Nocturnal, Bullet und Melechesh.
Bis dann. Euch allen, Mast und Schotbruch.

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