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Konzert Review: Metal Cruise / 14.04.2007 in Koblenz auf der MS Rheingold

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Veröffentlicht am Dienstag 17 April 2007 21:22:49 von madrebel
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Eine der wohl irrsten und gleichzeitig geilsten Ideen hatten ein paar Metalfans, worunter sich hauptsächlich die Betreiber der Rockbar Florinsmarkt in Koblenz hatten.
Nun, und man zog es durch und die vorhergehende Resonanz war größer als erwartet.
So fanden sich schon Stunden vor dem ablegen des Rheindampfers dutzende Metalheads in der Koblenzer Altstadt ein, um sich gebührend auf dieses Ausnahmeereignis mit reichlich Gerstensaft und guter Laune einzustimmen.
Dass das Wetter dazu noch passte und den ersten extrem guten Sonnentag des Jahres darstellte, kann man da nur als gutes Omen werten.
Nun, gegen Sieben setzte sich die Meute in Bewegung, sang Seemannslieder(nunja, ein Teil) und wanderte zum Anlegesteg, wo sich schon einige hundert Metalheads aufhielten.
Im Hintergrund thronte die gewaltige und recht beeindruckende Festung Ehrenbreitstein.
Recht zügig ging der Einlass vonstatten, man begab sich recht schnell auf das Oberdeck, nicht ohne sich vorher mit reichlich Gerstensaft einzudecken und kurz nach Acht machte sich der Dampfer dann auf den Weg, den Rhein hochzuschippern.
Man genoss in der Zeit, bevor die erste Band begann, die sehr angenehme Flusslandschaft, nebst den historischen Gebäuden von Koblenz.
Irgendwann fingen dann die Koblenzer Lokalmatadoren „Metal Inquisitor“ an und rockten direkt die Hütte.Fronter „El Rojo“ kommentierte zwischen den Stücken die Sehenswürdigkeiten am Rhein und könnte für das nächste Mal durchaus als Fremdenführer auf dem Oberdeck fungieren. Die Stimmung während des Gigs war verdammt gut. Man sah zwar nichts da die Bühne fast ebenerdig war, dies tat dem Spaß dennoch keinen Abbruch. Bei einem solchem Ausnahmegig dürfte das jedoch auch eher zweitrangig sein. Da zählt einfach die Stimmung.
Nach 45 Minuten war dann allerdings Schluss und man machte die Bühne für die weiteren Lokalheroen von „Desaster“ frei.
In der Zwischenzeit fläzten sich viele wieder auf dem Oberdeck und genossen die einsetzende Dämmerung, die besonders vom optischen her einiges zu bieten hatte.
Nun ging es mit „Desaster“ los und die Jungs ließen von Anfang an kein Blech auf dem anderen. Hochmotiviert stieg man ein, knüppelte sich durch wahnwitzige 50 Minuten und
Das Publikum ging so extrem ab, dass selbst eine Gitterabsperrung daran glauben durfte. Fronter „Sataniac“ und Gitarrenquäler „Infernal“ posten wie die Weltmeister und insbesondere letzter grinste sich durch den ganzen Auftritt nur noch einen ab.
Leider musste man das Set um einen Song kürzen, da man sonst die Zeit nicht mehr einholen würde und auch „Primordial“ noch ein wenig spielen wollten. Deswegen beendete man mit „Nocturnal Witch“ den Auftritt und hinterließ ein arg verschwitztes Publikum.
„Primordial“ konnten danach nur noch verlieren, machten allerdings das Beste aus ihrer Zeit und rockten zum Abschluss noch mal richtig ab. Leider hatten sich viele doch auf das Oberdeck zum ausruhen verzogen, was die Iren allerdings nicht daran hinderte, noch mal so richtig abzufeiern.
Nach einer knappen Stunde waren dann die irischen Pagan Metaller fertig, das Schiff hatte zwischenzeitlich schon angelegt und die Iren ließen sich noch mal so richtig abfeiern.
Nun, ein paar Biere wurden dann noch auf dem Schiff vernichtet, bevor man dann in aller Ruhe die „MS Rheingold“ verließ und sich wahlweise nach Hause aufmachte, oder noch zur Aftershowparty in den Florinsmarkt ging und noch mal richtig abzufeiern. Der Laden war auch dementsprechend rappelvoll, was durchaus auch im Sinne der Veranstalter war.
Nun, abschließend bleibt einfach nur noch zu sagen, dass diese Veranstaltung das wohl beste war, was man in der letzten Zeit miterleben durfte. Super durchorganisiert, tolle Stimmung, eine völlig friedliche, entspannte, lockere und spaßige Atmosphäre, die sich durch den ganzen Abend zog und diesen Abend unvergesslich machte.
Ein riesiges Dankeschön an das Team der Metal Cruise und es bleibt zu wünschen, dass die zweite Auflage mindestens genauso erfolgreich wird.

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