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CD Review: Memorized Dreams - Theater Of Life

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Veröffentlicht am Samstag 05 Juni 2004 13:47:58 von maximillian_graves
Memorized Dreams spielen melodischen Power Metal, der sowohl progressive als auch moderne rockigere Elemente beinhaltet und mit einem ganz schön wuchtigen Sound daher kommt.












Trackliste:
1. Welcome To The Theater
2. Cardinal Sin
3. Haloes And Wings
4. Gates Of Heaven
5. Sea Of Obliveon
6. Neverland
7. Revelating Paradise
8. Light Above All
9. Crimson Dream

Erschienen 2004 auf Sound Riot Records

Line Up:
Vocals - Terje Haroy
Guitars - Kee Jason
Guitars - Frode Hovd
Bass - Kenneth Skarvaag
Drums - Olav Drums
Keyboard - Stian D. Rodsjo
Piano - Maria Garli

Künstlerisch kann ich vor dieser Band nur meinen Hut ziehen und mit "Theater of Life" werden die unterschiedlichsten Stimmungen erzeugt. Kein Song gleicht dem anderen und viele Einflüsse sind in der Musik wieder zu finden. Von Dreamtheater, über einfachen straighten Melodic Metal bis hin zu modernerem Rock ist alles in dieses Album eingeflochten worden. Von harten Gitarren Riffs, teilweise schönen fetten Drums, über eine klavieruntermalte Ballade bis hin zu progressiveren vertrackteren Klängen, sollte wirklich niemand etwas vermiesen. Die Instrumente sind schön wuchtig auf die CD gebrannt worden, nur hätte man hier dem Sänger etwas entgegen kommen sollen, der mit seiner säuselnden Stimme im Drum/Gitarren Gewitter völlig untergeht. Ich muss zugeben manchmal stört es nicht wirklich, obwohl man eigentlich froh sein sollte, das seine Stimme absolut nichts mit dem zu tun hat was man mit Power metal assoziiert! So sind wir Hörer eben, niemand kann es uns recht machen.
Der Opener "Cardinal Sin" zeigt vor allem direkt auf der instrumentalen Schiene, das diese Band gar nicht so ruhig rüberkommt, wie man es beim Anblick der Texte und Cover meinen möchte.
Doch schon im mittleren Teil wird das wuchtige sehr gewöhnlich und mit „Sea Of Obliveon“ gibt es dann auch endlich die erwartete Ballade, bei der mir aber nur die Background Sängerin so richtig gefallen hat. Diese hätte von mir aus auch den ganzen Song singen dürfen (Dabei findet man nur wegen dem Gesang von Olaf Hayer bei diesem Stück, einen gelben Aufkleber auf dieser CD *g*!). In Ordnung ging auch noch "Neverland", der mit seiner schön düsteren Stimmung wieder eine ganz andere Seite der Band zeigt und mit seinem von Doublebase untermauerten Refrain Punkten kann.
Zum Abschluss der Scheibe gibt es "Crimson Dream" der mit schönem Mid-Tempo Refrain zum Headbangen einlädt, um dann wieder zu ganz ruhigen Strophen zu wechseln. Alles ufert in den Abschluss des Liedes, der durch Keyboard und Gitarren Soli abgerundet wird. Eigentlich das beste Beispiel für die großartigen Musiker die hier am Werke sind, aber auch das beste Beispiel dafür, das es manchmal nicht reicht die Instrumente zu becherschen, die zündende Idee muss man auch haben.

Zum Kauf kann man "Theater Of Life" der breiten Masse nicht empfehlen, da dieses Album wirklich nur bestimmte Hörer ansprechen wird, diese werden dann allerdings voll zufrieden sein. Zu breit gefächert ist das Material und um hier nicht ins Fettnäpfchen zu treten, spreche ich mal die Neugierigen unter euch an.

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