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CD Review: Megadeth - United Abominations

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Veröffentlicht am Mittwoch 16 Mai 2007 00:27:04 von madrebel
Megadeth - United Abominations

1. Sleepwalker
2. Washington Is Next!
3. Never Walk Alone...A Call to Arms
4. United Abominations
5. Gears of War
6. Blessed Are the Dead
7. Play for Blood
8. Tout le Monde (Set Me Free)
9. Amerikhastan
10. You're Dead
11. Burnt Ice


Roadrunner Records

 Dave Mustaine - Vocals/Guitar
 Glenn Drover - Guitar
 James LoMenzo - Bass
 Shawn Drover – Drums

Megadeth dürften in ihrer Karriere alle Höhen und Tiefen mitgemacht haben. Zwischenzeitliche und nur mittelerfolgreiche Expeditionen in etwas kommerziellere Gefilde, die von den Fans nachher nicht mehr mitgemacht wurden. Ein kurzzeitiger Split, aufgrund einer Nerveinklemmung von Dave Mustaine und die furiose Rückkehr mit „The System has failed“.
Nun sind die Jungs wieder da, Dave hat seine Band rundum erneuert und besinnt sich auf seine alten Zeiten, ohne sie blind zu kopieren.
Und so schießt unser Rotschopf mit „Sleepwalker“ und „Washington Is next!“, zwei fette Granaten aus dem Ärmel, die ihm wohl so keiner mehr zugetraut hätte. Auch „Gears of War“ ist eine fette Thrashgranate geworden, die sich auch mit älteren Klassikern messen kann.
Textlich geht das meiste in eine politische Richtung, was aber nichts Neues ist, hat man doch schon früher kritische Töne angeschlagen. Manchmal klingt es in den Texten zwar ein wenig naiv, aber letztenendes merkt man doch, das sich da jemand zumindest ein paar Gedanken macht.
Ein Wagnis, was gewiß für zwiegespaltene Meinungen sorgen dürfte, ist die Neueinspielung von „Tout le Monde (Set Me Free)“, ursprünglich auf der „Youthanasia“ vertreten, die man zusammen mit „Cristina Scabbia“ von „Lacuna Coil“ eingespielt hat. Hatte damals schon einen Hitcharakter und war ein echt gutes Stück Musik, aber gewinnt durch das Duett um einiges an Seele und Intensität dazu.
Musikalisch gibt es hier nichts zu meckern. Im Gegenteil. Die Jungs legen eine hohe Spielfreude an den Tag, alles klingt frisch und ist voll von Energie und Lebendigkeit. Das tut dem ganzen Album sehr gut und zeigt, dass die Truppe um Megadave noch längst nicht zum alten Eisen gehört. Insbesondere weil man immer wieder die Wut in seiner Stimme hört, was ganz besonders bei einem Stück wie „You´re Dead“ eindrucksvoll hören kann. Der Text ist sehr persönlich und auch irgendwo nachvollziehbar.
Der Rausschmeißer „Burnt Ice“ ist nur der Schlusspunkt, eines auf sehr hohem Niveau angelegtem Albums und bezeichnet eindrucksvoll, welch hohe Klasse „Megadeth“ haben.
Die Jungs haben sich mit „United Abominations“ endgültig zurückgemeldet und bieten mit diesem Album eine sehr hohe Quintessenz aus den klassischen Alben und der Moderne.
Danke, dass ihr wieder da seit.

Kommentare zu diesem Artikel
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aha..
die "Quintessenz aus den klassischen Alben" muss ich wohl verpasst haben...
p.s. megadeth
der singt so beschissen wie nie......