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Konzert Review: Megadeth - Guests / 11.02.08 Dortmund Westfalenhalle 2

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Veröffentlicht am Dienstag 19 Februar 2008 12:17:05 von madrebel
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Megadeth - Guests / 11.02.08 Dortmund Westfalenhalle 2

Ein angenehmer Montag war es, an dem sich Megadeth in Dortmund die Ehre gaben. Leider fanden nur ca. 1500 Besucher zu den Westfalenhallen 2 in Dortmund, welche auch nur zu einem knappen Drittel gefüllt war. Dennoch schien sich das Publikum schon sehr auf den Gig zu freuen.

Nun, den Beginn machten die englischen Newcomer Evile, die sehr schnell beim Publikum zu punkten wussten. Energiereich, voller Spielfreude und mit einer gehörigen Portion Kick-Ass Attitüde, so traten die Briten auf. Dass ihr Sound zwar sehr arg an junge Slayer erinnerte, störte niemanden. Im Gegenteil, scheinbar schien das erst die Leute anzustacheln. Leider war nach fünf Songs auch schon Schluss, aber von der Band dürfte man wohl noch was hören.

Mercenary waren dann die zweiten in der Reihe und viele schienen sich auf die Jungs zu freuen. Und es fing eigentlich auch ganz gut an. Bis der Sänger loslegte. Ein Misch aus kreischen, geifern, grölen, lallen und was auch immer bestimmten das, was aus seinem Mund kam und ließen die Besucher in Scharen die Halle verlassen. Dabei war die instrumentale Fraktion absolut fit. Lediglich der Sänger versaute alles durch seinen „Gesang“. Man zog allerdings den Gig komplett durch und viele waren froh, als es dann zu Ende war.

Nach einer langen Umbaupause betraten dann Megadeth die Bühne und man stieg direkt mit „Sleepwalker“ ein. Nach „Take no Prisoners“ verließ man allerdings kurzzeitig aufgrund von technischen Problemen die Bühne, kam aber nach zwei Minuten wieder und machte weiter. Dave Mustaine schien allerdings verdammt miese Laune zu haben, was man sowohl an Stageacting als auch Mimik erkennen konnte. Nunja, man weiß halt wie der ist.
So spielte man diverse Klassiker wie „Hangar 18“, „In my Darkest Hour“ oder auch „Symphony of Destruction“. Das neue Songmaterial wie „Gears of War“ oder „Washington is next“ wusste durchaus zu überzeugen und kam, trotz des miserablen Sounds in der Halle, live verdammt gut rüber.
Kurz vor Ende jedoch warf ein Irrer oder eine Irre einen Bierbecher in Richtung Bühne, welcher Dave direkt an den Schädel traf. Das war wohl ausreichend, um seine miese Stimmung endgültig zu verschlimmern und man beendete den Gig. Dadurch fehlte dann leider das göttliche „Holy Wars“.

Tja, Fazit. Dave mies drauf, eine durchschnittliche Show, ein mieser Hallensound, eine ansonsten motivierte Band, überteuertes Merch, aber leckeres Bier. Ein netter Abend. Nicht mehr und nicht weniger.



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