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CD Review: Mastodon - Blood Mountain

Veröffentlicht am Dienstag 05 September 2006 22:09:37 von madrebel
Dieser Artikel wurde von Redtotem mitgeteilt
Nun liegt vor mir das neue Album von Mastodon. Es ist das mittlerweile dritte Album der Band aus Atlanta und ich muss gestehen ich war schon etwas überrascht. Natürlich ist ganz klar das aus dem Hause Relapse keine Schmusepop CD zu erwarten ist, aber ich hatte eher auf etwas anderes erwartet, als das was mir die Band hier präsentierte.

Mastodon - Blood Mountain

1. The Wolf Is Loose
2. Crystal Skull
3. Sleeping Giant
4. Capillarian Crest
5. Circle Of Cysquatch
6. Bladecatcher
7. Colony Of Birchmen
8. Hunters Of The Sky
9. Hand Of Stone
10. This Mortal Soil
11. Siberian Divide
12. Pendulous Skin


Relapse Records

Line Up
Troy Sanders (b/v)
Brent Hinds (g/v)
Bill Kelliher (g)
Brann Dailor (d)


Relapse Records ist bekannt dafür richtig harten Tobak zum größten Teil unter sich zu haben. „Blood Mountain beginnt mit dem Song „The Wolf Is Loose“ auch schon recht brutal. Erinnert mich ein wenig an Punk – Crossover Mucke die richtig aggressiv in die Ohren geblasen wird. Mit dem darauf folgendem „Crystal Skull“ wird das ganze sogar etwas in den Doom Metal Sektor geschoben. Mit jedem Song auf „Blood Mountain“ wird eine zusammen hängende Geschichte erzählt, was man Konzeptalbum nennt. Okay, es werden immer häufiger derartige Alben aufgenommen, dass es schon fast nichts mehr besonderes ist. Der Song „Sleeping Giant“ ist sehr entspannt und ein richtiger Kontrast zu den beiden voran gehörten Titeln.
Auf „Circle Of Cysquatch” gibt es ein sehr extremes Voiceover zu hören und zeigt wie vielseitig Mastodon sind. Allerdings muss ich sagen, das dieses etwas überzogene gejaule auf „Bladewatcher“ doch den Song kaputt macht. Ich meine Geschmäcker sind verschieden und Mastodon sind eine Band die sehr vielseitig ist und es auch schafft den geneigten Hörer davon zu überzeugen, aber was das soll weiß ich nicht. Hört sich an, als ob irgendeine Figur aus einer Zeichentrick Serie gerade sein bestes Stück abgehackt bekommt ( man kennt da ja einige Szenen aus Bugs Bunny oder Tom und Jerry). Sorry, aber das war irgendwie voll daneben, meiner Meinung nach.

Dieser, für mich kleine Fehltritt wird aber hundert prozentig wieder gut gemacht mit „Colony Of Birchmen“. Der Track ist etwas Stoner Rock ähnlich und da haben Mastadon doch tatsächlich Queens Of The Stone Age Boss Josh Homme mit an das Mikrofon geholt. Das ist wiederum einsame klasse und zeigt erneut, wie vielseitig Mastadon sind. Mit „Hand Of Stone” gibt es ein Stück auf “Blood Mountain, das teilweise progressiv klingt und hier und da an Rush erinnert. Mit „Pendulus Skin“ haben die Amerikaner einen Song auf dem Album der, wie mir scheint, eine Hommage an Pink Floyd sein soll. Aber „Pendulous Skin“ verliert sich nicht darin sondern wertet mit diesen Einflüssen den Mastadon Stil noch auf.

Mit dem neuen Album „Blood Mountain“ haben Mastadon ein Werk geschaffen, dass zu Beginn vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig ist, aber nach mehreren Durchläufen sich zu einem großartigen Album entwickelt. Der harte Sound und die dazu perfekt angepassten Melodien machen „Blood Mountain“ zu einem absoluten Hörerlebnis und ich denke Mastodon könnten es schaffen, zu einer wichtigen modernen Metal Band zu werden.

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