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CD Review: Masterplan - Masterplan

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Veröffentlicht am Mittwoch 09 April 2003 00:00:00 von maximillian_graves
Es gibt wohl kaum ein anderes Subgenre innerhalb der harten Musik, das dermassen übersättigt ist, wie der sogenannte „True Metal“. Eine Ähnlichkeit zu vergleichbaren Phänomenen lässt sich auch sehr schnell feststellen. Wo Übersättigung herrscht, findet sich mehr Müll als brauchbare Produkte. Ich für meinen Teil muss offen gestehen, dass es im Bereich des Power oder True Metal schon seit langem nichts faszinierendes zu hören gibt. Dennoch gibt es erfreuliche Ausnahmen, wie die Debüt-CD von Masterplan, der neuen Band der bei Helloween ausgestiegenen Roland Grapow und Uli Kusch.





01. Spirit Never Die
02. Enlighten Me
03. Kind Hearted Light
04. Crystal Night
05. Soulburn
06. Heroes
07. Sail On
08. Into The Light
09. Crawling From Hell
10. Bleeding Eyes
11. When Love Comes Close

Erschienen 2003 auf ?????

Line-Up:
Jorn Lande - vocals
Roland Grapow - guitar
Jan S. Eckert - bass
Uli Kusch - drums
Axel Mackerott - keyboard


In meinen Ohren stellt diese Album eine erfreuliche Überraschung dar. Wo sich die meisten Newcomer als blosse Kopisten der etablierten Grössen profilieren, bzw. als x-te Retter des wahren Metalls auftreten und so für einen gewissen Comedy-Faktor sorgen, gehen Masterplan einen erfeulich eigenständigen Weg. Der Sound klingt richtig erdig, jeder Song für sich hat eine eingängige Melodie und über allem thront diese Stimme. Jorn Lande liefert hier eine wirkliche Meisterleistung ab. Es klingt melodisch, dennoch singt er relativ rauh mit einer gehörigen Portion Rotz in der Stimme. Auch die restlichen Musiker brillieren durch eine ausserordentliche Spielfreude, die allerdings zu keiner Zeit in überexzessiven Solieskapaden endet. Man könnte das ganze als geschlossene Teamleistung bezeichnen.
Bei den Songs verzichtet die Band auf jeden überflüssigen Firlefanz, es wird einfach geradeaus gerockt. Das Spektrum reicht von straighten Rockern, wie etwa dem Opener „Spirit Never Die“ oder dem Über-Song „Kind Hearted Light“ (Was für ein HIT !!!), bis zu relativ groovigen Midtempo-Nummern, wie „Soulburn“ oder dem genialen „When Love Comes Close“. Ein besonderes Schmankerl ist auch der Gastauftritt von Roland Grapow’s Ex-Kollegen Micheal Kiske im Song „Heroes“. Ein brillantes Duell zweier Ausnahmesänger, das Erinnerungen an die Klasse der ersten Avantasia-CD aufkommen lässt. Aber auch das restliche Material erreicht die Klasse der hier aufgezählten Stücke. Es ist ein Album ohne Ausfall, das zu keiner Sekunde Langeweile aufkommen lässt.
Sicherlich lassen sich eventuelle Querverweise zu etablierteren Acts ziehen, dies ist allerdings kein wirklicher Kritikpunkt in diesem Fall. Dafür klingt das ganze zu frisch und unverbraucht. Gelegentlich finden sich zwar Passagen wieder, die beispielsweise an Riot- oder Rainbow erinnern, was allerdings nicht heissen soll, dass sich Masterplan in die Reihe der vielen relativ uneigenständigen Bands einreihen lässt. Angesichts der Klasse dieses Debüts verbieten sich solche Gedanken.

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Label
Das Album ist auf "Painful Lust" (gehören zu AFM-Records) erschienen. Ich weiß nicht ob es daran liegt das ich Terrana-Fan bin oder einfach nur, jedenfalls sagen mir die neuen Sachen mehr zu.