Zur Meinung von Amazon

Konzert Review: Majesty - Metal Inquisitor - Chimaera - Messenger in Koblenz 2003

Veröffentlicht am Sonntag 25 Mai 2003 20:34:21 von madrebel
phpnuke.gifWas macht der gelangweilte Metaller, wenn er nichts besseres zu tun hat ? Er schaut sich die Wochenendkonzertdaten an und düst mal eben nach Koblenz, um ein kleines aber feines Undergroundkonzert zu besuchen.




Majesty / Metal Inquisitor / Chimaera / Messenger




24.05.2003 / Koblenz (Kurt-Esser-Haus)


Was macht der gelangweilte Metaller, wenn er nichts besseres zu tun hat ? Er schaut sich die Wochenendkonzertdaten an und düst mal eben nach Koblenz, um ein kleines aber feines Undergroundkonzert zu besuchen. Und es sollte sich wirklich lohnen. Im übrigen war ich wohl nicht der einzige, der von weiter weg kam, wie man an den drei Kollegen vom „Neckbreaker“ oder auch zwei bekannten aus Mönchengladbach unschwer erkennen konnte.

Leider verpasste ich „Messenger“, aber nicht aufgrund der Tatsache, daß ich so spät war. Nein, weil ich dachte die Musik käme vom Band. Zu hören waren u.a. „Dr.Stein“ von „Helloween“ oder auch „After Dark“ von „Tito and Tarantula“. Der Gig war nach Augenzeugenberichten recht gelungen ausgefallen. Da bleibt mir nichts anderes zu sagen als. Schande über mein Haupt. Eigene Dusseligkeit.

Als nächstes traten dann „Chimaera“ aus dem Saarland auf die Bühne, und ich war recht überrascht über den wirklich gut gemachten Powermetal. Zwar nichts wirklich weltbewegendes, aber äußerst stimmungsvoll. Fronter Pan gab alles, und bewies auch noch, was er für ein klasse Sänger ist. Die Besucher hatten sichtlich Spaß am Gig, was die Band noch mehr anspornte, in die vollen zu gehen. Leider war nach einer Stunde auch schon wieder Schicht im Schacht, aber wer die Möglichkeit hat, die sympathischen Saarländer mal live zu sehen, sollte sie sich nicht entgehen lassen.

Nach einer kurzen Umbaupause traten dann „Metal Inquisitor“ auf die Bretter und die Jungs hatten hier echt ein Heimspiel.
Die Koblenzer machten wie immer Stimmung ohne Ende, hatten richtig Spaß bei dem Gig und das sich diese Energie positiv auf das Publikum entlädt, sollte wirklich niemanden wundern. Die meisten Songs stammten vom aktuellen „The Apparation“ Album, wovon man dann u.a: „Take Revenge", "Watch The Phoenix Die", "Daze Of Avalon", "Zombie Driver" als auch meinen absoluten Fave „Bernardo Gui“ spielte. Dazu kamen dann noch zwei Coverversionen, und zwar „Princess of the Night“ von „Saxon“ und „Raining Blood“ von „Slayer“.
Wie immer ein cooler Auftritt der Koblenzer.
P.S: Blumi von „Metal Inquisitor“ wird im Juni bei einem Gig in Chicago mit „Metalucifer“ die Axt schwingen. Das ist mal echt cool.

Nach einer viel zu langen Umbaupause, die viele Besucher veranlasste zu gehen, traten „Majesty“ auf die Bühne. Tja, was soll man zu den Jungs sagen ? Handwerklich klasse gespielt, Musik stimmungsvoll, die Leute die noch da waren, feierten. Aber, irgendwie war da nichts wirklich besonderes dahinter. Vorhersehbare Songs, immer wieder die gleichen Worte. „Steel“ ,“Power“,“ Sword“,“Glory“ usw, usw. Es scheint wohl wirklich einen True Metal Songgenerator zu geben. Trotzdem, ordentlicher Auftritt einer Band, die jedem True Metaller das Wasser im Munde zusammen laufen lassen sollte. Und wem „Manowar“ mittlerweile zu kommerziell geworden sind, der kann hier bedenkenlos hinhören.
Hier noch die Setlist:

Hail To Majesty
Epic War
Ride Silent
Sword & Sorcery
Heavy Metal
Aria Of Bravery
Strong As Steel
Fields Of War
Keep It True

Son Of Metal
Metal To The Metalheads


Madrebel

Ein Gruß geht noch an den Pan, bei dem ich schlafen konnte, den Jungs von Metal Inquisitor, den Gladbachern und den beiden süßen Mädels hinter der Theke. War ein geiler Abend.


Kommentare zu diesem Artikel
Zur Zeit sind noch keine Kommentare vorhanden, Sie können der Erste sein.
Schreibe jetzt einen weiteren Kommentar!