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CD Review: MYSTIC PROPHECY - Regressus

Veröffentlicht am Montag 16 Juni 2003 06:00:00 von Zombie_Gecko
Wenn vier gestandene Musiker eine Band am Start haben, sollte das Ergebnis dementsprechend sein. Und "Regressus" merkt man an, daß hier keine blutigen Anfänger am Werk sind...


01. Calling From Hell
02. Eternal Flame
03. Lords Of Pain
04. Sign Of The Cross
05. Night Of The Storm
06. The Travellers (Instr.)
07. In Your Sins
08. Forgotten Soul
09. When Demons return
10. Regressus - Lost In Time
11. Mystic Prophecy
12. The Land Of The Dead


2003 Nuclear Blast (www.nuclearblast.de)



R. D. Liapakis (Valley`s Eve) - Vocals
Gus G. (Dream Evil) - Guitar
Martin Albrecht (Ex-Stormwitch) - Bass
Dennis Ekdahl (Raise Hell) - Drums

www.mysticprophecy.com


Oft hört man Projekten diverser bekannter Musiker an, daß man sich ein paar Mal getroffen hat, um ein Album einzuspielen und dann jeder seiner Wege zieht. Zwar sind die musikalischen Leistungen oft enorm, aber etwas viel wichtigeres fehlt der Musik: die Seele! In dieser Hinsicht sind Mystic Prophecy eine erfreuliche Ausnahme, denn auch wenn Mystic Prophecy im Grunde genommen ein Projekt ist, bestehen die Mitglieder darauf, als Band betrachtet zu werden. Immerhin ist "Regressus" bereits das zweite Album von Mystic Prophecy, und man scheut sich auch nicht davor, live aufzutreten. Und genau das hört man "Regressus" auch an: das Album hat den typischen Spirit einer Band, die funktioniert, die aufeinander eingespielt ist und hörbar Freude am gemeinsamen musizieren hat. Ein übriges tut der trockene, aber druckvolle Sound, der schon beinahe Liveatmosphäre verbreitet. "Regressus" hört sich beinahe an wie live im Studio aufgenommen, was die Platte angenehm natürlich klingen lässt. Obwohl man musikalisch auf melodiösen Power Metal klassischer Prägung setzt, kommt "Regressus" in keinster Weise altbacken daher. Großen Anteil haben daran natürlich auch die zwölf Songs, die geradlinig flott nach vorne gehen, und zwar ohne unnötigen Ballast, dafür aber mit allerlei technischen Finessen ausgestattet und immer wieder unerwarteten Breaks durchsetzt sind. Klasse vor allem die Leistungen von Dream Evil-Gitarrero Gus G., der ein ordentliches Brett fährt, aber auch angenehm auflockernde Soli einbaut. Gerade Fans alter 80er-Schule dürften an den Riffs ihre helle Freude haben. Gut gefällt mir auch das dynamische Schlagzeugspiel von Dennis Ekdahl, der eine astreine Performance hinlegt. Dazu kommt noch eine hervorragende Sangesleistung von Valley`s Eve-Sänger R. D. Liapakis. Dessen Stimme ist wahlweise als gewöhnungsbedürftig oder angenehm anders zu bezeichnen - auf alle Fälle hat man hier keine 08/15 Stimme an Bord. Heraus kommt ein Album, das ich Fans klassischer Klänge unbedingt ans Herz legen möchte. Denn auch nach dem x-ten Durchlauf macht "Regressus" noch Spaß, Ausfälle sucht man vergebens und man beweist, das auch "alter" Metal noch aktuell sein kann. Anspieltips: im Prinzip alles, besonders hervorheben könnte man noch "Calling From Hell", "Lords Of Pain", "Sign Of The Cross", den Titeltrack und "The Lands Of The Dead". Äußerst gelungen!

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