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Zur Meinung von Amazon

CD Review: MYSTIC CIRCLE - The Great Beast

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Veröffentlicht am Donnerstag 17 Oktober 2002 00:00:00 von madrebel
Dieser Artikel wurde von Zombie_Gecko mitgeteilt
Die Pfälzer schafften es doch tatsächlich mich positiv zu überraschen - und immerhin kann man die Jungs allmählich tatsächlich ernst nehmen, nachdem Plastikhörnchen und dämliche Sprüche aus der Bühnenshow verschwunden sind...
Einigermaßen überrascht war ich doch beim Hören der neuen Langrille von Mystic Circle. Offensichtlich hat sich die Band vom Black Metal abgewandt,
den sie noch vor ca. 4 Jahren spielten als ich sie das letzte Mal live gesehen hab.
Tut der Band auf alle Fälle gut,da sie im Black Metal-Lager sowieso nicht für voll genommen wurde - was aufgrund der Bühnenshow auch nicht verwunder-lich war.
Mittlerweile spielen MC „Dark Satanic Metal“ (lt. eigenen Angaben),der ihnen deutlich besser zu Gesicht steht. Auf deutsch übersetzt heißt das: Gitarrenarbeit weitgehend aus dem Black/Death-Bereich mit Einflüßen von traditionellem Metal,mit Keyboard unterlegt und dazu die heisere,tiefe Stimme des Sängers Graf von Beelzebub (das dieser Name alleine für einige Lacher sorgt,ist denk ich mal verständlich,schließlich ist es doch recht unwahrscheinlich,das der Leibhaft-ige persönlich bei MC mitwerkelt...). An und für sich auch keine schlechte Mischung,und Songs wie der Opener „Hellish Maniacs“ oder das recht eingängige „Luzifers Angel“ haben durchaus ihren Reiz. Allerdings heben sie sich im wesentlichen durch den eingängigen Refrain als musikalisch vom Rest der Songs ab. Zweifellos versteht das satanische Quartett (+ Gastsängerin bei „Spirits In Black“ und „Eyes Of Horror“) was von der Bedienung seiner Instrumente (vor allem der Gitarrenstil gefällt mir sehr gut),und auch die Produktion ist gut gelungen,wenn man ihr auch anhört,das mit Gerhard Magin jemand hinter den Reglern saß,der bereits Crematory und Theatre Of Tragedy produziert hat.Das soll jetzt nicht heißen,MC würden z.Bsp. Crematory kopieren,aber der Name der Band hängt immer irgendwie mit im Ohr,obgleich MC sowohl flotter als auch härter zu Werke gehen als Crematory.
Sicherlich hat die Platte keine Ausfälle,denn dafür ist das Material einfach zu gut,und auch innerhalb der Songs werden mal Tempo und Rhythmus gewechselt.
Mein „Problem“ mit dieser Platte ist lediglich,das irgendwie hier nix ist,was wirklich „ass-kickt“ und auf Dauer varriert das Tempo zwischen den Songs zu wenig,um Abwechslung aufkommen zu lassen. Manchmal hat man das Gefühl,als habe man den Song doch gerade schon einmal gehört,ist aber erst beim nächsten Song und nicht beim erneuten Durchlauf der Platte. Und so sehr einen „Hellish Maniacs“ am Anfang mal kurz begeistert,so langweilig wird auf die Dauer der ständig wabernde Keyboardteppich,der glücklicherweise nicht zu sehr in den Vordergrund gemischt wurde,die auf Dauer immer ähnlichen Riffs /Riffwechsel und der mit der Zeit einfach monotone Gesang des Beelzebuben. Erst zum Schluß sticht dann „And Evil We Shall Die“ wieder heraus,der musikalisch abwechslungsreichste Song bei dem auch Gastsängerin Ruth nochmal in Erscheinung tritt. Allerdings kann ich mir vorstellen,das dieser Song live bei einigen Black Metallern für mehr als ein Schmunzeln sorgen dürfte...
Cover und sonstige Gestaltung sind - soweit auf einer Promo ersichtlich - gut gelungen,und mit 43:07 min gibt`s im Prinzip auch value for money. Aber die mangelnde Abwechslung im Songwriting macht trotz guter Vorraussetzungen halt ein Album aus,das man nicht haben MUSS. Da aber sonstige Kritiken in anderen Zines das Album tierisch loben,muss jeder selbst entscheiden,ob er hier zuschlagen soll. Zum Midpreis würde ich vielleicht überlegen,17,50 € wären mir zuviel...

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