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Zur Meinung von Amazon

Konzert Review: METALLICA / 16.12.03 / Öln, ÖlnArena

Veröffentlicht am Mittwoch 17 Dezember 2003 20:27:22 von Harry
phpnuke.gifEs ging schon mal besser !



METALLICA in Düsseldorfs südlichem Vorort, also direkt in der Todeszone des schlechten Geschmacks. Konnte das gut gehen ?
Nein, und das lag in erster Linie an der Halle.

Diese ÖlnArena ist, wie der Name schon sagt, nur was für Ölner.
Ab Konzertbeginn gab´s kein Bier mehr (was die in Öln halt so Bier nennen), vier Pinkelrinnen für ca. 4.000 Innenraumbesucher, die Tickets wurden einem vor Betreten des Innenraums abgenommen (!?), nur die beiden mittleren Zugänge waren geöffnet (und das auch am Ende des Konzerts), es gab einen „VIP-Innenraum“, bestehend aus dem abgesperrten, vorderen Teil des Innenraums, wo nur die ersten 1.000 Leute reinkamen, die sich schön bei 3 Grad Aussentemperatur seit 14 Uhr vor der Arena die Beine in den Bauch gestanden haben.
Und so war denn der einstimmige Ton aller mitgereisten Banger:

Nie mehr ÖlnArena !!!

Und da kann von mir aus RUSH oder SABBATH dort spielen, diese Halle zieh ich mir nicht mehr rein.
Also, wer sich demnächst noch Andre Rieu oder Ähnliches dort ansehen möchte, sollte vor dem Konzert besoffen sein, gepinkelt haben und auf verschiedene ölner Eigenheiten eingestellt sein.

Und da man sich nur bei ´nem Bier so richtig schön über die Halle aufregen konnte, haben wir doch glatt GODSMACK verpasst.

Halle ? Egal !
GODSMACK ? Egal !
Es geht hier schließlich um METALLICA....und die haben mich bisher live noch nie enttäuscht.
Bis gestern !!!

METALLICA legten gegen 21.30 Uhr mit „Fight fire with fire“ los. Im Laufe der folgenden gut zwei Stunden waren die weiteren Knaller natürlich mal wieder „Seek & destroy“, „Master of puppets“, „The thing that should not be“, „Leper Messiah“ (!!!) und „Welcome home (Sanitarium)“. „Frantic“ und „Sad but true“ waren OK, leider fehlten Stücke wie „For whom the bell tolls“, „Am I evil“, „Battery“ oder „Whiplash“, dafür gab´s insgesamt vier Songs von „St. Anger“. Schlechter Tausch, aber angesichts der Tatsache, dass METALLICA in zwei Stunden halt nur eine gewisse Anzahl alter und neuer Sachen spielen können, verständlich.
Der Sound in der ersten Stunde war etwas übel, ziemlich dumpf und Hetfield war kaum zu hören. Für ein 52,- Euro-Konzert einer so routinierten Band doch recht unprofessionell (wer auch immer Schuld hatte: Band, Mischer, Halle, Ölner). METALLICA selber waren auch nur bedingt spielfreudig und Ulrich machte (an seinem Geburtstag) öfters den Hampelmann, was mittlerweile wirklich langweilt.
Aber Hetfield ist und bleibt, auch an einem schlechteren Tag, der größte Frontmann aller Zeiten.

Für einiges entschädigt wurde man im Zugabenteil, bestehend aus „St. Anger“, „Creeping death“, „Nothing else matters“, „One“ und „Enter sandman“. Hier ging meines Erachtens die ganze Halle auch erstmals richtig mit.

Fazit:
Da man ja schon einige METALLICA-Konzerte in seinen Leben gesehen hat, muss man hier ganz klar sagen, auch aufgrund der äußeren Umstände (Halle, Sound, hoher Ticketpreis, Songauswahl), dass dieses eher eines der Schlechteren war.

Harry

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