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Zur Meinung von Amazon

Konzert Review: METAL NIGHT XX - 20. + 21. MÄRZ 2009 - HAUS DER JUGEND, NEUSS

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Veröffentlicht am Montag 13 April 2009 18:36:05 von madrebel
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Zum nunmehr zwanzigsten Male fand nun die Neusser Metalnight statt und zu diesem Zweck hatte man sich überlegt, das Festival über zwei Tage laufen zu lassen.
Nun, dafür hatte man wieder ein abwechslungsreiches Programm gestartet, welches von Death, Black, Thrash, über traditionellem Metal und Metalcore einiges zu bieten hatte.

Nun, und das ganze Programm konnte sich echt sehen lassen.
Das ganze fing Freitags an mit „Despise & Conquer“, die mit ihrem Mix aus Death und Thrash durchaus zu gefallen wussten. Der Sechser aus Herten machte eine wirklich gute Show und ließ nichts anbrennen. Sympathischer Auftritt.

Die Gladbacher Metalcoreler „Risen from the Ashes“ kamen besonders beim jüngeren Publikum recht gut an und wussten dort auch mit ihrem cool gespielten Metalcore zu gefallen.  Der Moshpit war recht energiegeladen und die Band gab wirklich alles.

Schon länger hatte man von „Depredation“ nichts mehr gehört. Sie waren zwar nie weg, aber etwas rarer hatte man sich doch gemacht. Dazu gab es hier und da kleine Änderungen im Line-Up. Nun, die Pause schien den Ruhrtrashern recht gut getan zu haben, denn man war wirklich spielhungrig und gab heute wirklich alles. In der knapp 50-minütigen Spielzeit knallte man einen Klopper nach dem anderen heraus, was recht gut ankam und das gut abgehende Publikum sprach Bände.
Hoffentlich machen sich die Jungs zukünftig nicht mehr so rar.

„Gods will be Done“ waren dann der Hauptact am Freitag und knüppelten direkt los, als ob es kein Morgen mehr geben würde. Die nicht mehr ganz so zahlreich anwesenden Gäste erlebten eine extrem energiegeladene Show, die sich wirklich gewaschen hatte. Leider musste ich nach der Hälfte des Gigs gehen, aber die Stimmen, die den Rest sehen konnten bestätigten, das die Band das Niveau gehalten hat und ein würdiger Headliner war.

Der Samstag begann dann pünktlich mit den Oldschoolthrashern von „Infernäl Death“. Und meiner Treu, waren die geil. Vier Kuttenträger, junge Kerle, aber alte Schule, die kein Thrashklischee ausließen und ganz derb nach alter Achtzigerteutonenthrashmanier lospolterten. Das war cool, das war echt und es machte tierisch Spaß. Die Jungs sind eine echte Bühnentruppe und hatten verdammt viel Spaß in den Backen. Lohnte sich wirklich.

Liede fielen die Schwarheimer von „Thyrgrim“ aus, dafür sprangen die Weseler Metalcoreler „Suburb of Hell“. Ein kurzfristiger Ersatz und gleichzeitig nicht wirklich passend, aber das machte nichts. Die Jungspunde spielten zwar nur sechs Songs, die zwar nicht sonderlich originell waren, aber zeigten, das die Jungs was auf dem Kasten haben. Und auch wenn die Karateeinlagen des Sängers nervten, der Gig war okay.

Traditioneller Metal ist immer wieder was Feines. Und wenn dann solche Jungs wie die von „Dragonsfire“ auf der Bühne stehen, kann nichts mehr schief gehen. True ohne Ende, kein Klischee auslassend, aber dabei einfach nur authentisch, sympathisch und ehrlich. Das kam auch sehr gut an und die Jungens wurden zu Recht abgefeiert. Hat man doch auch mit dem aktuellen Album ein echtes Schmankerl aufgenommen.
Eine der wohl besten Bands an diesem Wochenende.

„Through the Ashes“ waren danach ein völliger Kontrast. Ein wenig Death, ein wenig Thrash und ein wenig Core. Gut zusammengestellt, aggressiv, auf den Punkt und einfach nur fett. Der Fronter brüllte sich die Lunge aus dem Leib und man legte eine energiegeladene Show hin. Machte echt Spaß.

Nun kam es zu etwas ganz besonderem. Aus Frankreich, genauer aus Paris waren „Evil One“ angereist und machten mit ihrem zwanglosem und abwechslungsreichem Mix aus Thrash, Death und traditionellem Metal eine echt fette Show und brachten die noch anwesende Meute echt zum kochen. Nicht nur, das man absolut professionell agierte, nein, man hatte auch für eine Menge Späßchen Zeit und hatte einen guten Dialog mit dem Publikum. Besonders der Frontmann ragte dabei sehr heraus. 
Das diese Band auch schon prominenten Support von „Jeff Waters“ genießen durfte, und zwar auf der aktuellen Platte, sollte man dabei nicht unerwähnt lassen.
Die Stunde, die die Franzosen spielten, war ergo auch der beste Gig des Wochenendes, denkwürdig und ein passender Eintrag in die Annalen der Metal Night.
Eine ganz großartige Liveband.

Alles in allem war das Jubiläum der Metal Night ein echtes Highlight des Undergrounds, was aber traurigerweise nicht so stark besucht worden ist, wie erwartet. Dennoch erlebten die Besucher ein echt schönes Wochenende.
Bis zum nächsten Mal.

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