Artikel Bewertung

Punkte im Schnitt: 0
Stimmen: 0

Bewerten Sie doch diesen Artikel:

star_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png


Suche

Ihre Suchbegriffe:
Verknüpfung der Suchbegriffe:

Zur Meinung von Amazon

CD Review: MARDUK - World Funeral

Bisher keine Wertungen

Veröffentlicht am Donnerstag 27 März 2003 07:48:52 von Zombie_Gecko
Die vier Schweden haben mal wieder ein erstklassiges Album eingezimmert – und abwechslungsreich ist das ganze auch noch!









01. With Satan And Victorious Weapons
02. Bleached Bones
03. Cloven Hoof
04. World Funeral
05. To The Death`s Head True
06. Castrum Doloris
07. Hearse
08. Night Of The Long Knives
09. Bloodletting
10. Blessed Unholy
11. Blackcrowned


(47:14 min)


2003 Regain Records (www.regainrecords.com)


Line Up:
Morgan Steinmeyer Hakansson - Guitar
B. War - Bass
Legion - Vocals
Emil Dragutinovic - Drums

(www.marduk.nu)


Es gibt wohl kaum jemanden, der Marduk absprechen wollen würde, in Sachen Black Metal zur absoluten Speerspitze zu gehören. Dafür hat der Vierer um Bandboss Morgan schon zu viele überragende Platten abgeliefert und schon oft unter Beweis gestellt, zu den mit Abstand besten Live-Bands zu gehören. Um diesem Ruf nun auch in allen Belangen gerecht zu werden, hat man auf Bewährtes gesetzt und dieses verbessert und das letzte etwas schwächere Glied ausgetauscht: wie gehabt im Abyss-Studio hat Workaholic Peter Tägtren „World Funeral“ einen Bombensound verpasst, der bisher mit das beste ist, was das Abyss je verlassen hat. Und außerdem hat man mit Emil Dragutinovic einen Drummer mit an Bord geholt, den man ohne weiteres als Weltklasse bezeichnen kann. Was der Junge für ein Tempo vorlegt und hält ist unglaublich – im Zusammenspiel mit dem Sound würde das Drumming allein schon beinahe den Kauf von „World Funeral“ rechtfertigen. Aber natürlich steuert auch der Rest der Band sein Scherflein bei, um den neuen Output von Marduk zu einem Kracher werden zu lassen: Legion ist in meinen Augen einer der überragendsten Frontleute (stimmlich und was Bühnenpräsenz betrifft), B. Wars Bassspiel füllt eventuelle Lücken und Morgan hat so viel an der Gitarre geübt, das er mittlerweile sogar Soli einbaut. Um mit seinem Landsmann Yngwie mitzuhalten reicht das zwar noch nicht, aber der Wille ist definitiv erkennbar. Und das er Songs schreiben kann hat er auch hinlänglich bewiesen. Auch auf „World Funeral“ finden sich wieder typische Songs wie das das mächtige und schleppende „Castrum Doloris“ oder die mit Mitgröhl-Potential ausgestattete Hymne „To The Death`s Head True“ (die Live zum Pflichtprogramm gehören dürfte) oder aber auch typische schnelle Songs wie der Hassbatzen „With Satan And Victorious Weapons“, der am Anfang erst einmal für einen „Hallo-wach“-Effekt sorgt und mit dem für Legion typischen „Yiiiieeaaaaahhh“-Schrei beginnt, dann das schon beinahe ruhige „Bleached Bones“ bevor mit „Cloven Hoof“ das Gaspedal wieder deutlich mehr durchgedrückt wird und man sich an den Klassiker „Panzer Division Marduk“ erinnert fühlt. Der Titelsong geht in etwa in die selbe Richtung und dürfte ebenfalls zum Dauerbrenner bei Livekonzerten werden, bevor mit den beiden oben erwähnten etwas langsameren Brechern dem Hörer etwas Verschnaufpause gegönnt wird bevor man mit „Hearse“ wieder etwas flottere Gefilde anstrebt, die dann mit „Night Of The Long Knives“ erreicht sind und Marduk wieder unbeschwert drauf los prügeln bevor mit dem ultracoolen Banger „Bloodletting“ eines der Highlights folgt und einer der untypischsten Songs von Marduk überhaupt, bevor man mit „Blessed Unholy“ Legion noch mal Gelegenheit gibt, seinen Hass in die Welt zu schreien um „World Funeral“ dann mit dem angemessen imposanten Outro „Blackcrowned“ ausklingen zu lassen. Marduk haben ihre Grenzen mit Alben wie „Panzervision…“ ausgelotet und bieten auf „World Funeral“ einen Querschnitt durch die letzten Alben und halten sich somit auf der sicheren Seite. Allerdings muß ich persönlich feststellen, das „World Funeral“ ohne Frage ein hervorragendes Album ist, mir der neue Output des Quartetts aber zu wenige Neuerungen bietet und stellenweise schon fast zu ausgetüftelt wirkt. Dadurch verliert „World Funeral“ diesen natürlichen rauen Charme, den die älteren Marduk-Kracher einfach haben. „World Funeral“ wirkt manchmal fast wie eine Raubkatze im Käfig – gefährlich, aber irgendwie gebändigt. Aber ein schwarzer Panther hat schließlich auch im Käfig noch etwas majestätisches. Und so ähnlich ist das auch mit „World Funeral“ – klasse Album, aber ich persönlich hoffe, das Morgan Marduk auf der nächsten Scheibe wieder etwas mehr von der Leine läßt. Zur Kaufempfehlung reicht`s aber auch so noch locker, den Marduk müssen für mich persönlich ein verdammt hohes Level erreichen, um mich völlig zufrieden zu stellen. Und um den Großteil der anderen Kalkleisten auf die Plätze zu verweisen, reicht die Qualität von „World Funeral“ allemal!

Kommentare zu diesem Artikel
Zur Zeit sind noch keine Kommentare vorhanden, Sie können der Erste sein.
Schreibe jetzt einen weiteren Kommentar!