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CD Review: MACHINE HEAD - Hellalive

Veröffentlicht am Freitag 14 März 2003 02:23:56 von Zombie_Gecko
MACHINE HEAD - HellaliveMachine Head lassen als Übergang zum neuen Album ein Live-Album los, das mächtig durch`s Gebälk kracht.










01. Bulldozer
02. The Blood, The Sweat, The Tears
03. Ten Ton Hammer
04. Old
05. Crashing Around You
06. Take My Scars
07. I`m Your God Now
08. None But My Own (recorded With Full Force 2002)
09. From This Day
10. American High
11. Nothing Left
12. The Burning Red (recorded With Full Force 2002)
13. Davidian
14. Supercharger

. (77:35)


2003 Roadrunner Records (www.roadrunnerrecords.de)

Line Up:
Robert Flynn – Vocals, Guitar
Adam Duce – Bass
Dave McClain – Drums
Ahrue Luster – Additional Guitars (except “None But My Own”, “The Burning Red”)
Phil Demmel – Additional Guitars (only “None But My Own”, “The Burning Red”)

(www.machinehead1.com)


Auch auf die Gefahr hin, daß manche kopfschüttelnd ihr Bettzeug auseinander rupfen und den Teer warm machen: Machine Head gehörten bis dato nicht gerade zu meinen Faves! Der Grund warum ich das Teil trotzdem bespreche, liegt daran, dass „Hellalive“ erst wenige Tage vor Veröffentlichung in meinem Briefkasten landete mit der Bitte um sofortige Besprechung. Im Unvertrauen in die deutsche Post (nix gegen dich, Madrebel… *ggg*) knöpfte ich mir das Teil also selber vor, nahm den Silberling aus der (ganz hübschen, aber unspektakulären) Verpackung, rein in den CD-Schacht los. Vorsichtshalber mit gedrosselter Lautstärke statt wie im Info vorgeschlagen auf „Brett“, Kippe an, Bier auf, abwarten. Festgestellt, das Lautstärke zu leise. Sich selber beim mitwippen erwischt und gewundert. Lauter gemacht. Zu den Füßen wippte jetzt auch noch der Kopf mit. Nochmal lauter, neue Kippe, noch mehr gewundert. Beim Abklingen der Verwunderung Anlage auf Brett plus Anti-Nachbar-Zusatzpower gestellt, neues Bier, gebangt, geraucht, gefreut und für gut befunden – und durchgehört! (Das mit dem Bier stand übrigens im Booklet.) Um zu vermeiden, mich dem Vorwurf stellen zu müssen, Reviews unter Alkoholeinfluß zu schreiben das Teil am nächsten Tag gleich unter der Dusche angehört (Lautstärke siehe oben). Effekt: viel zu lange geduscht, Bad mittels Wetbanging unter Wasser gesetzt. Nach noch einigen Durchläufen stellte ich fest: egal in welchem Zustand, „Hellalive“ rockt das Haus und den Metaller! Natürlich befinden sich auch auf „Hellalive“ eben jene Trademarks, die mir persönlich bei Machine Head noch nie gefallen haben (speziell die cleanen Parts), aber diese Scheibe hat andere Qualitäten: dieses Album ist tatsächlich live! So müssen Livealben sein: ein Sound, der mindestens so fett wie der Hintern von Helmut Kohl ist, Publikum im richtigen Maß zu hören und die Band in bestechender Form! Umso beeindruckender als das bis auf zwei Songs („None But My Own“ und „The Burning Red“ vom WFF 2002) das komplette Konzert am 08.12.2001 in der Londoner Brixton Academy von Colin Rochardson mitgeschnitten wurde. Die Tatsache, das eben die beiden Songs vom WFF sich so nahtlos einfügen und klanglich kaum auffallen, lässt allerdings vermuten, dass „Hellalive“ gründlich „überarbeitet“ wurde. Aber drauf geschissen, was will der geneigte Fan mehr als einen fast 80 Minuten langen Querschnitt durch das bisherige Schaffen der Band mit gutem Sound und einem Feeling, welches mir dieses Album so sympathisch macht: „Hellalive“ klingt deutlich lebendiger als die Studioalben des Trios. Aber ein paar Schwachpunkte gibt`s dann doch: „The Burning Red“ ist in meinen Augen der einzige Totalausfall, was aber daran liegt, dass ich mit dem Song aber auch gar nichts anfangen kann und der zweite Kritikpunkt ist, das dieser zappelnde und kribbelnde Bastard „Hellalive“ einen die Anlage einfach nicht auf Zimmerlautstärke stellen lässt. Wer sich das Teil also zulegt, sollte bei entsprechender Ausrüstung was seine Anlage betrifft noch den Umweg über ein Möbelhaus machen und ein paar Matratzen zum an die Wand nageln besorgen! Ganz ganz fett, das Teil!

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