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Konzert Review: Mötley Crüe - Köln / Palladium

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Veröffentlicht am Dienstag 30 Juni 2009 00:06:48 von madrebel
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Mötley Crüe – Köln Palladium 23.06.09

Sage und schreibe fast 18 Jahre war die Crüe nicht mehr auf Hallentournee in Deutschland und so war es nicht verwunderlich, das die Konzerte sehr rasch gute Verkaufszahlen erreichten.
Nun, und die party im Konzertvorfeld war schon recht fett. Viele Besucher die schon auf der Strasse feierten, viele die sich richtig fett aufgebrezelt hatten, wo man bei dem einen oder anderen dachte, er wäre direkt aus den Achtzigern rübergebeamt worden.
Man sieht schon, es gab viel fürs Auge. Und das in jeder Hinsicht.

Den Abend begannen dann die schwedischen „Backyard Babies“, von denen ich leider nur noch drei Songs mitbekam. Den Reaktionen im Publikum zufolge schien es aber ein sehr guter Auftakt gewesen zu sein und die noch gehörten Songs unterstrichen diese Vermutung. Guter Gig. Aber als Headliner gewiß weitaus reizvoller.

Die nachfolgenden „Duff McKagans Loaded“ wurden schon recht sehnsuchtsvoll erwartet und die Jungs um den ehemaligen Gitarristen von „Guns´n´Roses“ legten einen recht kurzweiligen und furztrockenen Gig auf die Bretter, der einfach Spaß machte. Duff ist einfach eine lockere Person und dies bringt er auch immer wieder zum Ausdruck. Ein Cover von den „Stooges“ mit „I wanna be your Dog“ und ein Gunnersmedley, nebst „It´s so Easy“ rundeten einen gelungenen Gig ab. Hat Spaß gemacht die Band zu sehen und auch mal wieder den alten Duff auf der Bühne zu erleben.

Nach einer etwas mehr als zwanzigminütigen Umbaupause starteten dann endlich „Mötley Crüe“ ihren Gig. Und die Stimmung kannte von Anfang an kein halten mehr. Nun, wenn man mit „Kickstart my Heart“ einsteigt, kann man auch nur wenig falsch machen. Und so rockten sich die alten Glammetalgötter durch ein neunzigminütiges Set, welches nur sehr wenige Wünsche offen ließ. Man konzentrierte sich primär auf die größten Hits ihrer Karriere, doch man spielte auch zwei neue Stücke, die sehr gut ankamen. Womit wir beim Thema wären. Die Jungs wurden pausenlos abgefeiert und hatten ein Standing im Publikum, wie man es in dieser Form selten findet. Und das lag nicht nur am stimmlich und bewegungstechnisch top aufgelegten Vince Neil, nein, denn auch das große Kind an der Schießbude, Tommy Lee heizte das Publikum immer wieder ein.
Nikki Sixx war schon von seiner Präsenz her einfach ein Ausmaß an Coolness und Mick Mars wirkte(auch wenn ihn seine Erkrankung leider dazu zwingt), wie der sprichwörtliche Fels in der Brandung in diesem Orkan. Sein Solo war übrigens ein echtes Schmankerl.
Die Lightshow war fantastisch und die gesamte Performance der Band, auch wenn sie hier und da doch arg einstudiert wirkte, verfehlte ihre Wirkung nicht. Die Jungs hatten auf jeden Fall tierisch Bock zu rocken und die Spannung übertrug sich immer wieder auf das Publikum.
Das man dementsprechend die alten Poser aus L.A. bis ins letzte Glied abfeierte, verwunderte dabei nicht.
Leider war aber auch nach exakt 90 Minuten Schluß, was Tommy Lee aber nicht davon abhielt, in rappender Weise noch mal die Band vorzustellen, das Publikum mit einzubeziehen um danach mit einer tighten Coolness von der Bühne zu gehen.
Alles in allem ein sehr guter und gelungener Gig. Nicht überragend, aber denkwürdig.

Setlist:
Kickstart my Heart
Wild Side
Shout at the Devil
Mick Mars Guitar Solo (incl. Little Wing/Voodoo Chile)
Saints of Los Angeles Play
Live Wire
Too Fast For Love / On With the Show
Motherfucker of the Year
Don't Go Away Mad (Just Go Away)
Same Ol' Situation 
Primal Scream 
Looks That Kill
Girls, Girls, Girls
Dr. Feelgood Play
Encore:
Home Sweet Home

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