Artikel Bewertung

Punkte im Schnitt: 0
Stimmen: 0

Bewerten Sie doch diesen Artikel:

star_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png


Suche

Ihre Suchbegriffe:
Verknüpfung der Suchbegriffe:

Zur Meinung von Amazon

CD Review: Lullacry - Vol.4

Bisher keine Wertungen

Veröffentlicht am Freitag 04 November 2005 21:14:34 von Master_of_Puppets
Doro ist euch im Verlauf der Zeit zu belanglos und im musikalischen Sinne auswechselbar geworden? Die ganzen weiblichen Stimmen im Gothic Metal Bereich können euch auch nicht begeistern? Trotzdem habt ihr mal wieder Bock eine richtig angenehme Frauenstimme in Verbindung mit heftigen Gitarren zu hören? Dann liegt ihr mit Lullacry genau richtig.
 
 
 
 
Perfect Tonight
Love, Lust, Desire
Fire Within
Stranger In You
Heart Shaped Scars
Soul In Half
Killing Time
I Want You
King Of Pain
Zero
 
Century Media
 
Tanya Kemppainen - Vocals
Sami Vaukhonen - Guitars
Sauli Kivilathi - Guitars
“Heavy” - Bass
Jukka Outinen - Drums
 
Frauengesang im Hardrock bzw. melodischen Metal-Bereich ist trotz des Trends um Nightwish, Within Temptation und Konsorten immer noch eine Rarität. Wobei gerade die genannten Combos eher für eine etwas schwülstigere, pompöse, um nicht zu sagen kitschigere Ausrichtung stehen. Im erdigen Hardrockbereich gibt es neben der unverwüstlichen Doro, deren letzten CDs allerdings auch immer langweiliger und austauschbarer wurden, allerdings wenig berauschende Frauenstimmen. Hier setzten die Finnen von Lullacry an, deren viertes Album “Vol. 4“ mit straighten Rockern und einer hervorragenden Gesangsleistung aufwarten kann.
Speziell Frontfrau Tanya Kemppainen kann, wie schon auf dem Vorgänger “Crucify My Heart“, mit ihrer Stimme in allen Variationen vollends überzeugen. Musikalisch dümpeln Lullacry bisweilen eher im unspektakulären Durchschnitt der Szene daher. Die Gesangspassagen machen aus den durchaus ordentlichen Songs allerdings kurzweilige, hörenswerte Stücke.
Beginnend mit dem vorzüglichen Opener “Perfect Tonight“ geht es zügig zur Sache, diese rockige Richtung wird mit Ausnahme der hervorragenden Ballade “Heart Shaped Scars“ auch nicht mehr verlassen. Allerdings kommen durchaus Abwechslungen bei der Geschwindigkeit vor. Songs wie “King Of Pain“ oder “Love, Lust, Desire” sind eher getragene, atmosphärische Midtempo-Stücke, die nichtsdestotrotz einen guten Eindruck hinterlassen. Zumeist regiert auf dieser Platte jedoch geradliniger, melodischer Metal. Leider manchmal fast eine Spur zu geradlinig, denn bis auf den bereits erwähnten Opener bleibt kein Song auf Dauer im Gedächtnis. Womit der Schwachpunkt des Albums, im Vergleich mit seinem Vorgänger deutlich wird. Hits der Marke “Crucify My Heart“ und vor allem “Don t Touch The Flame“ sind auf diesem Album eher nicht vorhanden. Was allerdings kein grundsätzlicher Nachteil ist, da das Album trotzdem ein durchgehend hohes Niveau besitzt. Deswegen kann ich “Vol. 4“ von Lullacry auch denjenigen empfehlen, die eine Schwäche für melodischen Rock/Metal mit Frauengesang besitzen.

Kommentare zu diesem Artikel
Zur Zeit sind noch keine Kommentare vorhanden, Sie können der Erste sein.
Schreibe jetzt einen weiteren Kommentar!