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CD Review: Lost World Order - Marauders

Veröffentlicht am Mittwoch 27 Januar 2010 17:27:22 von madrebel

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Lost World Order – Marauders

01. 21st Century Threat
02. Marauders
03. WW III
04. Cannibals
05. Welcome to the Slaughterhouse
06. Go to Hell
07. Vulture Society
08. Killing Spree

Eigenproduktion
Matty – Guitar,Vocals
Hedrykk – Guitars
McZ – Bass
Draconiz – Drums

Heiliges Kanonenrohr. Nun läuft schon zum vierten Mal diese Scheibe hintereinander durch meinen CD-Player und meine Begeisterung wächst bei jedem weiteren Durchlauf. Um Lost World Order handelt es sich, eine Band aus Bielefeld, die ihre Musik als Endzeitthrash bezeichnet. Und was die Jungs da auf die Beine gestellt haben ist mal ein echter Kracher. Modern gehaltener, dennoch auf Old School getrimmter Thrash, der kompromisslos nach vorne prügelt und dabei keinerlei Gefangenen nimmt. Einen Fronter, der hier und da durchaus mit Kreator ihrem Mille mithalten kann, eine Produktion die einfach nur fett klingt. Das auch noch für eine in Eigenregie aufgenommene Scheibe, Respekt.
Textlich geht das ganze darum, wie der überlebende Rest der Menschheit sich nach dem fiktiven dritten Weltkrieg zurechtfindet und was dabei so geschieht. Typisches Endzeitszenario halt und schon oft als Thema verwendet. Langweilig wird diese Thematik dabei dennoch nicht.
Und der Bielefelder Vierer tut auch alles dafür, dass dem geneigten Hörer nicht langweilig wird. Hier ist jeder Song ein Treffer, jedes Riff sitzt und die Jungs wissen dabei vollends zu überzeugen. Hier ist nichts aufgesetzt oder gewollt. Einfach nur geiler Thrash Metal, der voll in die Magengrube geht.
Übrigens sind „WW III“, „Welcome to the Slaughterhouse“ und „Killing Spree“ dabei so richtig fette Abrißgranaten geworden. Doch die drei Songs sind nur eine kleine Auswahl dessen, was der Vierer hier zu bieten hat. Die ganze CD hat keinerlei Schwachpunkte und macht dabei verdammt viel Spaß. Und beim siebenminütigen "Go to Hell" kann man vor Hochachtung nur noch applaudieren. Völliges Highlight, diese abwechslungsreiche und schon ins leicht proggig abdriftende Stück.
Undergroundfreaks müssen hier auf jeden Fall zuschlagen. Ihr verpasst hier sonst etwas.
Fazit: Richtig geiles Album, wovon es wieder viel mehr geben sollte.
 


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