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CD Review: Leaves Eyes - King of Kings

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Veröffentlicht am Donnerstag 07 Januar 2016 19:19:56 von madrebel

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Die vielen Jahre im Geschäft und ihre nicht unspektakuläre Solo-Karriere haben Liv Kristine und ihrer Haupt-Band Leaves‘ Eyes hörbar gut getan. Anders als auf früheren Veröffentlichungen ist die Mutter aller Gothic-Metal Sängerinnen auf ihrem neuen Album »King Of Kings« sehr viel erwachsener unterwegs als zuvor. Das liegt nicht nur am stimmigen wie interessanten Albumkonzept, das sich textlich mit der Legende um Norwegens sagenumwobenen König »Harald Fairhair« (ca. 850-932 n. Chr.) auseinandersetzt. Anders als auf älteren Veröffentlichungen wie »Vinland Saga« oder »Njord« hat Kristine zusätzlich zu ihrem zwar technisch einwandfreien, aber auf die Dauer gewöhnungsbedürftigen Sopran auch die tieferen Stimmlagen ihrer eher poppigen Solo-Veröffentlichungen gleichberechtigt bemüht. Das zahlt sich in Epen wie dem Titelsong oder der ersten Single „The Waking Eye" aus, ohne dass die Songs an Strahlkraft einbüßen. Zusammen mit den Growls von Ehemann Alex Krull bietet sich das Gesamtwerk natürlich immer noch als Role-Model des »Beauty-Beast«-Konzepts an. Dennoch sind die anspruchsvollen und in aparter Härte vorgetragenen Nummern schmissig genug, um weder in akademische Grübelei, noch in klischeebedingte Fremdschäm-Arien zu verfallen. Stattdessen bleibt man entspannt und genießt einfach die cineastische Atmosphäre, die durch die Beteiligung des »London Voices Choir« verstärkt wird. Da auch Epicas Simone Simons einen Gastauftritt auf »King Of Kings« verbuchen kann, rennt die Zielgruppe am 11. September eh in den Plattenladen. Alle Fans epischer, opulent aufgemachter Rockmusik mit einer der legendärsten Elfenstimmen der Szene dürfen aber ebenfalls ein Ohr riskieren.

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