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CD Review: LEAF - Circle Of Ways

Veröffentlicht am Mittwoch 30 Juni 2004 20:50:23 von maximillian_graves
Es passiert selten, dass mir eine Band mit heftigem Alternative/NU Metal Einschlag gefällt, aber Leafe haben es mit ihrem Sänger, der verdammt nach Pearl Jam klingt und einer bunten Mischung moderner Musikstiele geschafft mich zu überzeugen.












Tracklist:
1.Impressions (Intro)
2.Breakable
3.Circle of ways
4.Swimming
5.81
6.Floatin(Intro)
7.Burned eyes
8.Changin
9.Not enough
10.Stolen childhood
11.Thank you
12.Inside me
13.Temple of love

Erschienen 2004 bei Locomotive

Line-Up:
Jaime Scholz – Vox
Timo Brauwers – Guitar, B. Vox
Martin Rollmann – Bass
Marcel Romer - Drums


Der deutsche Vierer hat es sich scheinbar zur Aufgabe gemacht alle Musikrichtungen der letzten Jahre unter einen Hut zu bekommen und so finden sich neben Alternative Klängen, einige NU-Metal Parts inkl. der gängigen Growls in der Musik wieder oder aber auch mal der etwas treibende Depri-Sound aus der Grunge Ecke. Ich finde eigentlich, dass der Band diese Gradwanderung gut gelungen ist, da ich normalerweise der Letzte bin, der sich von einer solchen Mischung besonders begeistert zeigt.
Klares Highlight von Leave ist Sänger "Jaime Scholz", der mit einer verdammt guten Gesangsleistung auf diesem Werk einfach rockt. Lediglich hier und da klingt er etwas monoton, da er alle Passagen die er richtig gut singen kann, natürlich am laufenden Meter wiederholt, was aber bei Eddie Vedder an den er mich stimmlich am meisten erinnert nicht wirklich anders ist.
Musikalisch geht die Platte für mich eigentlich erst ab "Swimming" richtig ab, da hier die Gitarren richtig aufgedreht werden und man sich doch deutlich in Richtung NU-Metal bewegt. Die ersten beiden Songs dagegen, sind mehr im Bereich Alternative Rock anzusiedeln und bieten neben dem typischen theatralischen Unterton nichts wirklich Überraschendes.
Bei "81" schwirrten mir immer wieder auch musikalische vergleiche mit Pearl Jam oder ähnlichen Bands im Kopf herum, obwohl hier auch wieder verdammt fetzige Riffs und Soli auftauchen, die mit dieser Band natürlich rein gar nichts zu tun haben. Mit dem Intro "Floatin" und dem darauf folgenden Hammer "Burned eyes" ist für mich das absolute Highlight dieser Scheibe geboren! Diesen Song habe ich mich bestimmt 30-mal angehört und ich bin ihn immer noch nicht leid. Phänomenale Gitarrenmelodien, gepaart mit coolem treibenden Mid-Tempo Rhythmus bilden den perfekten Ohrwurm. Wenn "moderner" Rock/Metal öfter so klingen würde, hätten sie auch in mir einen Fan gefunden.
Ruhige Töne werden auf "Circle Of Ways" mit " Thank you " auch noch einmal angestimmt und mit "Temple of love" kommt ein waschechtes Cover des bekannten Sisters of Mercy Songs auf den Teller. Wie immer werden sich die Geister an dieser Coverversion scheiden, aber dieser Songs ist so fett ausgefallen und mit aggressiv gesungenem Refrain ausgestattet, was mir beweist, das diese Band auf der nächsten Scheibe ruhig weiter die härtere Schiene fahren sollte, dann werden sie weit oben in der Hörergunst stehen!

Wirklich neu ist die Musik von Leafe natürlich nicht, aber ich finde das man die vielen Einflüsse, derer man sich bedient hat, in einem wirklich guten Paket verschnürt hat und wenn ich so sehe wer alles an unfähigen Musikern in den Charts auftaucht, gebe ich Newcomern wie Leafe gerne den Vortritt! Feine Scheibe…..

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