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Konzert Review: Kreator und Die Happy in Essen 2001

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Veröffentlicht am Sonntag 23 September 2001 13:16:46 von madrebel
phpnuke.gifKreator / Die Happy
31.08.2001 !!!
Kreator / Die Happy

Essen Kennedy Platz

31.08.2001
Wie jedes Jahr veranstaltete die Stadt Essen wieder das Essen Original Festival, und nach dem großen Erfolg im letzten Jahr mit "In Extremo" als Headliner, fuhr die Stadt Essen diesmal härtere Kaliber auf.
Nun ja, diese sollten dann die Shootingstars von "Die Happy" sein,
und als zweites die Altenessener Kultthrasher "Kreator". Tja, also was hieß das ? Klamotten gepackt, ab in die Bahn und nach Essen. Ich kam dann relativ früh dort an, und sah als erstes eine unsäglich schlechte Alternativecombo, die durch absolut peinliche Ansagen auffiel, wie"Als ich jünger war, hatte ich auch langes Haar" und ähnlicher Schmonzes. Richtig peinlich wurde es dann erst, als man sah, daß der Sänger allerhöchstens 19 war, und wohl nur durch dumme Reden glänzen wollte.
Die Musik war auch dementsprechend. Also, was tun ? Ab zum Essener Metaltreff "Cafe Nord", in der Hoffnung einige Bekannte dort zu treffen. Doch ersteinmal ging es vorbei an diversen merkwürdigen Bühnen, wobei der schreckliche Höhepunkt war, eine wilde Meute HipHop Kids zu sehen, die zu einer rappenden Truppe namens "Labaflash" auf und ab hüpften. Krass.
nun ja, meine Hoffnungen wurden erfüllt, und kurz darauf machten wir uns auf den Weg zum Kennedyplatz, wieder an besagter Bühne vorbei. Tja, it´s a hard life. Doch ersteinmal ein paar Getränke besorgt und ab zum Konzert. Um kurz nach halb 9 begannen dann auch "Die Happy" mit ihrem Gig. Zeitweilig waren die Jungs um Frontfrau Marta etwas zu langsam und ruhig, was aber der Stimmung keine Abbruch tat. Sehr früh spielten sie auch ihren Tophit "Supersonic Speed", etwas zu früh, wie ich fand, denn nur die Hälfte des Gigs war wirklich gut. Zwischenzeitlich machte Marta jedoch einige jugendliche und notgeile Deppen zur Minna, die durch dauerhaft nervende "Ausziehen, Ausziehen" Rufe, von sich reden machten. Dies wurde von den restlichen anwesenden absolut begrüßt. Insgesamt jedoch, machte der Gig einen guten und soliden Eindruck, der auch von denen, die nicht soviel mit der Musik von "Die Happy" anfangen konnten, honoriert. Mit einer letzten Zugabe, dem Dank an alle Bands, den Fans, und der Nachricht, daß sie sich bald in´s Studio begeben, um den Nachfolger zu ihrem Erfolgsalbum "Supersonic Speed" aufzunehmen.
Jetzt war ersteinmal langes warten angesagt, doch es sollte sich lohnen. Nach einer absolut coolen Ansage und der Nachricht das 12000 Leute anwesend sind, ging es dann endlich um viertel nach 10 los. KREATOR !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Unter lautem Gejubel wurden die Lokalmatadore empfangen, und die ersten Takte erklangen. Mit "Terror Zone" wurde der Reigen eröffnet, und es ging munter weiter. "Phobia", "Extreme Aggressions", oder "Pleasure to kill". Die Liste der Klassiker war endlos. Man merkte die regelrechte Freude der Thrashheroen an diesem Gig. Die diversen Ansagen von Frontmann "Mille" bestätigten dieses, er betonte aber auch, daß ihm einfach die Wort fehlen würden. Er war absolut gerührt von diesem Fanzuspruch, der einfach fantastisch war. Nach einer Absage gegen Gewalt im allgemeinen und einem Riesen "Fuck Off", in Richtung unserer rechten Spießgesellen, wurde dann "People of the Lie" gespielt. Das geilste im Publikum war, wie gediegene alte Kuttenträger und Thrasher, gemeinschaftlich mit sogenannten Nu-Metal Fan moshten und sangen. Herrlich, dieser Anblick.
2 neue Songs wurden im Laufe des Sets vorgestellt. Einmal "Second Awakening", bekannt von diversen Werbesamplern, und der wohl zukünftigen Hit "Servant in Heaven/King in Hell", dessen absolut geiler Baßriff einem nicht mehr aus den Ohren geht. Sie wiesen auch auf ihr am 24.09 erscheinendes Album "Violent Revolution" hin, was wirklich der absolute Knaller werden wird. Mille sang und schrie wie in alten Zeiten, man merkt, daß er wieder voll da ist. Wunderbar fügten sich Songs aus der gesamten Schaffensphase aneinander. Weder wurden neuere Stücke wie "Black Sunrise", noch Stücke wie "Terrible Certainly", vergessen. Nach ca. 70 Minuten beendeten die 5 ihren Gig, doch laute Zugaberufe erweichten "Kreator" noch einmal. Ersteinmal wurde nocheinmal "Golden Age" durch die Boxen gejagt. Doch dann folgte eine extreme weite Reise in die Vergangenheit. Erst wurde "Flag of Hate" ausgepackt, was so heftig ankam, daß es eine Freude war. Gefolgt von "Tormentor". Es war der Hammer.< Leider wurde das von vielen, inklusive meiner, geforderte "Toxic Trace" nicht gespielt. But, who cares? Nächstes Mal vieliecht. In dieser Form sollte mit "Kreator" wieder zu rechnen sein. Und es macht Geschmack auf mehr.

Madrebel

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