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Konzert Review: Kreator - Grave Digger / Köln - Underground 09.12.2004

Veröffentlicht am Freitag 10 Dezember 2004 11:36:15 von madrebel
phpnuke.gifEs gibt Konzerte, da fühlt man sich manchmal wirklich ein wenig elitär. Frei nach dem Motto, es gab nur eine Handvoll Karten, ich war da und du nicht. Äääätsch !!!

Kreator - Grave Digger / Köln - Underground 09.12.2004


Es gibt Konzerte, da fühlt man sich manchmal wirklich ein wenig elitär. Frei nach dem Motto, es gab nur eine Handvoll Karten, ich war da und du nicht. Äääätsch !!!
So ging es mir, denn wenn man das Glück hat eines von nur 200 Tickets zu ergattern, könnte man durchaus so denken. Wie dem auch sei. Das Underground war angenehm gefüllt, aber nicht überfüllt und die anwesenden hatten schon von vornherein sehr viel Spaß.
Da dies eine Aufzeichnung für den WDR-Rockpalast war, bemühte man sich noch mehr gut Party zu machen.
Und als um 20.05h die Grabschaufler auf die schmale Bühne stiegen, war die Begeisterung groß und von Anfang an machten Chris Boltendahl und seine Mannen Stimmung ohne Ende. Das lag nicht nur an der guten Songauswahl, man bemühte sich in der einstündigen Spielzeit einen guten Querschnitt zu spielen, sondern auch an der exzellenten Spielfreude der Band und an Chris Boltendahl, der heute echt einen Schalk gefressen hatte.
Im Publikum wurde gemosht, mit aufblasbaren Gitarren gepost und jedes der bekannten Lieder wurde inbrünstig mitgesungen. Insbesondere „Excalibur“, „Knights of the Cross“ und der Überhit „Rebellion“ waren da echte Stimmungsmacher.
Ein neues Stück wurde auch gespielt, und zwar „The Last Supper“ vom im Kürze erscheinenden neuen Album, was von einem Fan mit der Aussage quittiert wurde: “Das wurde ja auch mal Zeit“ und ein schelmisches Grinsen der Band verursachte.
Als letztes Stück wurde dann noch „Heavy Metal Breakdown“ gespielt, was das Publikum noch mal so richtig abgehen ließ. Die Band ließ sich noch mal so richtig abfeiern und verabschiedete sich danach in Richtung Backstage.

Nach einer halbstündigen Umbaupause erklangen dann die ersten Takte von „Violent Revolution“ und dann ging es auch schon ab. Mit einer exzellenten Spielfreude bewaffnet, zockten sich die Altenessener durch einen 70minütigen Gig, der einen Knaller nach dem anderen in sich barg. Nun, man wollte sich ja schließlich auch von der Schokoladenseite präsentieren und dies gelang ihnen auch mühelos. Das Gepoge und Gemoshe im Publikum war wirklich vom feinsten Dazu war Mille exzellent gut drauf und peitschte das Publikum mit seinen Ansagen noch zusätzlich an. “Na, dann zeigen wir mal den öffentlich-rechtlichen das wir uns auch uns so was im Fernsehen zu sagen trauen.“ Daraufhin gab es „Pleasure to Kill“ und es ging so richtig zur Sache. Auch die Ansage,das die Leute aus dem Süden, aus dem Norden und von überallher die Aufzeichnung sehen würden, spornte das Publikum noch mal an, so richtig Stimmung zu machen.
Von der in Kürze erscheinenden CD „Enemy of God“ wurde allerdings nur ein Lied vorgestellt. Es handelte sich um „Impossible Brutality“, was viele der anwesenden schon lauthals mitsingen konnten. Ob da wohl welche den Esel bemüht haben ?
Insgesamt erwies sich der Gig als sehr Old-School-lastig und dies erfreute sehr viele der anwesenden Altthrasher.
Eines kann man aber im Vorfeld schon sagen. Wenn die Jungs auf der kommenden Tour genauso gut drauf sind wie am heutigen Abend, dann wird jedes einzelne Konzert ein echter Knaller.
Leider ließen sich die Jungs zu keiner weiteren Zugabe mehr bewegen, nichtsdestotrotz waren die Besucher aber hochzufrieden mit diesem Auftritt.
Wer nicht da war, hat definitiv was verpasst.
Hier noch mal die komplette Setlist:
Violent Revolution, Reconquering the Throne, Extreme Aggressions, People of the Lie, Impossible Brutality, Phobia, Pleasure to Kill, Renewal, Servant in Heaven-King in Hell, Terrible Certainly, Riot of Violence, Betrayer, Flag of Hate, Tormentor.

Der Auftritt wird am 14.02.2005 auf WDR 3 gezeigt werden. Also streicht euch den Termin schon mal rot im Kalender an.

Madrebel


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